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                <title type="main">Historisch-philologischer Kommentar zur Chronik des Johannes Malalas</title>
                <title type="sub">Buch 18, Kapitel 1</title>
                <author>die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HAdW-Forschungsstelle Malalas</author>
                <respStmt xml:id="Malalas">
                    <resp>Export vom 20260430-000003</resp>
                    <name>daffi/HAdW</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <editionStmt>
                <edition>
                    <date>20260430</date>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>Heidelberger Akademie der Wissenschaften: Forschungsstelle Malalas-Kommentar</publisher>
                <availability status="restricted">
                    <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/deed.de">CC BY-NC-SA 4.0</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
            <sourceDesc>
                <p>Export aus Malalas-Datenbank</p>
            </sourceDesc>
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                    <name>die Mitarbeiter der HAdW-Forschungsstelle</name>
                </change>
            </listChange>
        </revisionDesc>
    </teiHeader>
    <text>

            <!-- Kommentar Anfang -->
            <div type="commentary">
  

            <!-- Kommentar Ende -->
            </div>
  
        <front>
            <!-- Inhaltszusammenfassung -->
<p xml:space="preserve"> Buch XVIII beginnt mit einer Einführung in die
Herrschaft Kaiser Justinians, dessen Herrschaftsantritt mithilfe
unterschiedlicher Zeitsystemen datiert wird. Es folgen die Angabe der
Gesamtregierungsdauer des Kaisers sowie eine Charakterisierung seiner
Persönlichkeit. Besonderes Augenmerk legt Malalas dabei auf das äußere
Erscheinungsbild Justinians, aber auch sein Glaube, seine Herkunft und seine
Unterstützung für die blaue Zirkuspartei finden Erwähnung.

 </p>
        </front> 
        <body>

            <!-- Griechische Transkription -->
            <div type="edition" xml:id="T000002" xml:space="preserve">
                <ab>
                    <lb n="1"/>Μετὰ δὲ τὴν βασιλείαν <anchor xml:id="K000008"/>Ἰουστίνου <anchor xml:id="K000007"/>ἐβασίλευσεν <anchor xml:id="K000004"/>μοναρχήσας ὁ θειό- 
                    <lb n="2"/>τατος <anchor xml:id="K000043"/>Ἰουστινιανὸς <anchor xml:id="K000044"/>ἔτη ληʹ καὶ μῆνας ζʹ καὶ ἡμέρας ιγʹ <anchor xml:id="K000045"/>ἐν μηνὶ _ξανθικῷ_ 
                    <lb n="3"/>_τουτέστι_ ἀπριλλίῳ πρώτῃ, <anchor xml:id="K000046"/>ἰνδικτιῶνι πέμπτῃ, <anchor xml:id="K000047"/>ἔτους χρηματίζοντος 
                    <lb n="4"/>κατὰ Ἀντιόχειαν πεντακοσιοστοῦ ἑβδομηκοστοῦ πέμπτου, ἐπὶ τῆς ὑπα- 
                    <lb n="5"/>τείας <anchor xml:id="K000048"/>Μαβορτίου ἐν Ῥώμῃ. ἦν δὲ τῇ ἰδέᾳ <anchor xml:id="K001551"/>κονδοειδής, <anchor xml:id="K001550"/>εὔστηθος, <anchor xml:id="K001552"/>εὔρινος, 
                    <lb n="6"/>λευκός, <anchor xml:id="K001553"/>οὐλόθριξ, <anchor xml:id="K001554"/>στρογγυλόψις, <anchor xml:id="K004099"/>εὔμορφος, <anchor xml:id="K001555"/>ἀναφάλας, <anchor xml:id="K001556"/>ἀνθηροπρόσω- 
                    <lb n="7"/>πος, <anchor xml:id="K001557"/>μιξοπόλιος τὴν κάραν καὶ τὸ γένειον, <anchor xml:id="K001558"/>μεγαλόψυχος, χριστιανός. 
                    <lb n="8"/>ἔχαιρε δὲ τῷ Βενέτῳ μέρει, <anchor xml:id="K001859"/>καὶ αὐτὸς δὲ <anchor xml:id="K000060"/>ὢν Θρᾷξ ἀπὸ Βεδεριάνας. <emph rend="italics">τὴν</emph> 
                    <lb n="9"/><emph rend="italics">δὲ Ῥωμαϊκὴν γλῶσσαν ὁμιλῶν ἐσφάλλετο, ἀλλ’ ἔγραφεν αὐτὴν εὐχερῶς</emph>. 
                </ab>
            </div>

            <!-- Kommentar Anfang -->
            <div type="commentary">
  
                <list>
                    <item corresp="#K000008" xml:space="preserve">
                        <ref>1|5</ref>
                        <p><label>Ἰουστίνου:</label>
  Zu Justin I., oströmischer Kaiser 518–527 n. Chr. (PLRE II (Iustinus
 4), 648–651), <ref target="#K001504">17, 1</ref>.

 (O.G.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000007" xml:space="preserve">
                        <ref>1|6</ref>
                        <p><label>ἐβασίλευσεν:</label>
  Malalas verwendet die Aoristform ἐβασίλευσε in seiner
 Kaiserbeschreibung sowohl ingressiv zur Bezeichnung des Amtsantritts
 (‚wurde Kaiser‘) als auch komplexiv bzw. durativ zur Bezeichnung der
 Herrschaftsdauer (‚herrschte als Kaiser‘); diese beiden
 Verwendungsweisen verbindet er generell nicht. An einer vergleichbaren
 Stelle (XVI 1), an der er ebenfalls sowohl die Angabe des Datums des
 Herrschaftsantritts als auch der Herrschaftsdauer in einem Satz bringt,
 verwendet er ἐβασίλευσε zur Angabe der Herrschaftsdauer und schließt
 die Angabe des Amtsantritts dann mit dem Partizip στεφθείς (‚gekrönt‘)
 an: ὅστις ἐβασίλευσεν ἔτη κζ᾿ καὶ μῆνας θ᾿ καὶ ἡμέρας θ᾿, στεφθεὶς ἐν
 μηνὶ ξανθικῷ τῷ καὶ ἀπριλλίῳ τῇ ἁγίᾳ πέμπτῃ τῆς μεγάλης ἑβδομάδος. Dass
 ἐβασίλευσε zugleich die ingressive und komplexive bzw. durative
 Funktion erfüllen kann, scheint angesichts dessen zweifelhaft, so dass
 für vorliegendes Kapitel die Annahme eines Textausfalls naheliegt.

 (J.T.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000004" xml:space="preserve">
                        <ref>1|7</ref>
                        <p><label>μοναρχήσας:</label>
  Von Thurn aus der slavischen Übersetzung und dem <emph
 rend="italics">Chronicon Paschale</emph> ergänzt. An der betreffenden
 Stelle des <emph rend="italics">Chronicon Paschale</emph> findet sich
 allerdings nicht das Partizip μοναρχήσας, sondern das Adjektiv μονάρχης
 (617, 11-12 Dindorf: Καὶ λοιπὸν ἐβασίλευσεν μονάρχης Ῥωμαίων
 Ἰουστινιανὸς Αὔγουστος ἔτη λη᾿, μῆνας ια᾿). Eine vergleichbare
 Verwendung des Partizips μοναρχήσας lässt sich bei Eus., <emph
 rend="italics">VC Pin.</emph> 1, 5 Ὅτι ἐβασίλευσε μὲν εὐσεβῶς ὑπὲρ τὰ
 τριάκοντα ἔτη μοναρχήσας, ἔζησε δὲ ὑπὲρ τὰ ἑξήκοντα und Theoph. 46,
 31-32 de Boor Τούτῳ τῷ ἔτει ἐβασίλευσεν Ἰουλιανὸς ὁ παραβάτης
 μοναρχήσας διὰ πλῆθος ἁμαρτιῶν ἡμῶν nachweisen.

 (J.T.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000043" xml:space="preserve">
                        <ref>2|2</ref>
                        <p><label>Ἰουστινιανός:</label>
  Flavius Iustinianus I., 527–565 n. Chr. oströmischer Kaiser. Zur
 Beschreibung seiner Kaisererhebung durch seinen Onkel vergleiche auch
 Malal. XVII 18. Vgl. hierzu die Einleitung zu Buch XVIII mit einer
 Abhandlung über die Regierungszeit Justinians und einer Bewertung
 seiner Darstellung bei Malalas.

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000044" xml:space="preserve">
                        <ref>2|3</ref>
                        <p><label>ἔτη λη' καὶ μῆνας ζʹ καὶ ἡμέρας ιγʹ:</label>
  (38 Jahre, 7 Monate, 13 Tage): Justinian regierte vom Beginn seiner
 Alleinherrschaft aus gerechnet, also vom 1. August 527 n. Chr. an, bis
 zum 14. November 565 n. Chr. insgesamt 38 Jahre, 3 Monate und 14 Tage.
 Wählt man allerdings als Ausgangspunkt schon den 1. April 527, also den
 Tag, an dem Justinian von seinem Onkel Justin I. zum Mitkaiser ernannt
 wurde, ergibt sich die von Malalas errechnete Regierungsdauer von 38
 Jahren, 7 Monaten und 13 Tagen. Dies entspricht auch der Zählung, die
 Justinian selbst durch Nov. 47 verordnet, in der er den 1. April als
 Beginn für die Zählung seiner Regierungszeit festlegt. Wenn Joel 44,12
 ἔτη λθʹ schreibt, rundet er auf 39 Jahre auf.

 (C.R., B.O., F.B.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000046" xml:space="preserve">
                        <ref>3|4</ref>
                        <p><label>ἰνδικτιῶνι πέμπτῃ:</label>
  September 526 – August 527 n. Chr. Die Datierung nach Indiktionen
 erfolgt nur sehr selten vor Buch XVI (IX 5; XIII 29 und 35; XIV 28, XIV
 46, XIV 47, XV 5; XV 16), ab Buch XVIII erfolgt sie regelmäßig und
 dominierend (<bibl><ref target="Jeffreys_1990b"><title>Jeffreys
 (1990b)</title></ref></bibl>, 151). Malalas‘ Erzählduktus nimmt in den
 letzten Büchern eine eher annalistische Form an, d.h. seine Berichte
 folgen einem Jahresrhythmus und sind weniger thematischen Blöcken (wie
 z.B. einer Sortierung nach „Kriege gegen die Perser“) untergeordnet.
 Nach einer Vermutung von Jeffreys waren Indiktionsangaben bereits in
 den Stadtchroniken von Konstantinopel enthalten, die Malalas in der
 zweiten Edition seiner Chronik gebrauchte (<bibl><ref
 target="Jeffreys_1990b"><title>Jeffreys (1990b)</title></ref></bibl>,
 166). Bei einer Indiktion handelt es sich um ein mit einer Ordnungszahl
 versehenes Jahr innerhalb eines sich wiederholenden Zyklus von 15
 Jahren, der ursprünglich zu administrativen und steuerlichen Zwecken
 eingeführt wurde; der angegebene Zeitraum umfasst ein Jahr beginnend
 mit dem 1. September und endend mit dem 31. August. Die Datierung nach
 Indiktionen löste sich jedoch von dieser ursprünglichen Funktion und
 entwickelte sich zu einer Standarddatierungsvariante der ausgehenden
 Spätantike. Die Standardisierung der Datierung nach Indiktionsjahren
 erfolgte durch Kaiser Justinian im Jahr 537, vgl. dazu <emph
 rend="italics">Nov</emph>. 47. Zur Debatte um den Ursprung der
 Indiktion und für generelle Informationen vgl. <bibl><ref
 target="Ginzel_1914"><title>Ginzel (1914)</title></ref></bibl>, 148ff.;
 <bibl><ref target="Grumel_1958"><title>Grumel
 (1958)</title></ref></bibl>, 192ff.

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000047" xml:space="preserve">
                        <ref>3f.|6</ref>
                        <p><label>ἔτους χρηματίζοντος κατὰ Ἀντιόχειαν πεντακοσιοστοῦ ἑβδομηκοστοῦ πέμπτου:</label>
  Oktober 526 – Sept. 527 n. Chr. Die Datierung nach der antiochenischen
 Ära erfolgt in der Chronik des Malalas ab Buch X (<ref
 target="#K002233">10, 1</ref>).

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000048" xml:space="preserve">
                        <ref>5|2</ref>
                        <p><label>Μαβορτίου:</label>
  Vetteius Agorius Basilius Mavortius, ein römischer Aristokrat, der
 seine Abstammung wahrscheinlich auf Vetteius Agorius Praetextatus und
 die Familie der <emph rend="italics">Decii</emph> zurückführen kann.
 Er war alleiniger <emph rend="italics">consul</emph> im Jahr 527 n.
 Chr., zuvor <emph rend="italics">comes domesticorum</emph> und hegte
 literarische Interessen, was aus einer Subskription zu den Epoden des
 Horaz ersichtlich ist (PLRE II (Vettius Agorius Basilius Mavortius
 2), 736f.).

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001551" xml:space="preserve">
                        <ref>5|9</ref>
                        <p><label>κονδοειδής:</label>
  <ref target="#K000050">5, 6</ref>.

 (J.T.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001550" xml:space="preserve">
                        <ref>5|10</ref>
                        <p><label>εὔστηθος:</label>
  <ref target="#K000051">5, 9</ref>.

 (J.T.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001552" xml:space="preserve">
                        <ref>5|11</ref>
                        <p><label>εὔρινος:</label>
  <ref target="#K000052">5, 1</ref>.

 (J.T.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001553" xml:space="preserve">
                        <ref>6|2</ref>
                        <p><label>οὐλόθριξ:</label>
  <ref target="#K000053">5, 1</ref>.

 (J.T.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001554" xml:space="preserve">
                        <ref>6|3</ref>
                        <p><label>στρογγυλόψις:</label>
  Vgl. die Beschreibung von Justinian bei Proc. <emph
 rend="italics">Arc.</emph> 8,12: τὴν δὲ δὴ ὄψιν στρογγύλος mit
 <bibl><ref target="Borsch_2018"><title>Borsch
 (2018)</title></ref></bibl>, 74f. Zum Wort bei Malalas: <ref
 target="#K000054">5, 9</ref>.

 (J.T.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001555" xml:space="preserve">
                        <ref>6|5</ref>
                        <p><label>ἀναφάλας:</label>
  <ref target="#K000055">5, 10</ref>.

 (J.T.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001556" xml:space="preserve">
                        <ref>6|6</ref>
                        <p><label>ἀνθηροπρόσωπος:</label>
  ‚Mit blühendem Gesicht‘. Das Adjektiv ist bei Malalas nur für Nero,
 Paulus und Justinian verwendet und ist außerhalb der <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> kaum belegt: <ref
 target="#K000056">10, 30</ref>.

 (J.T.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001558" xml:space="preserve">
                        <ref>7|8</ref>
                        <p><label>μεγαλόψυχος:</label>
  Hier findet ein Übergang von äußerlichen zu inneren Merkmalen statt.
 Allgemein zum Adjektiv μεγαλόψυχος: <ref target="#K000058">5, 9</ref>.

 (J.T.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001859" xml:space="preserve">
                        <ref>8|6</ref>
                        <p><label>καὶ αὐτὸς δὲ...:</label>
  'Und auch er war ein Thraker aus Bederiana', d.h. wie Justin: XVII 1,2.
 Die Übersetzung von <bibl><ref target="Thurn_Meier_2009"><title>Thurn,
 Meier (2009)</title></ref></bibl>, 440 ist hier ungenau.

 (O.G.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000060" xml:space="preserve">
                        <ref>8|9</ref>
                        <p><label>ὢν Θρᾷξ ἀπὸ Βεδεριάνας:</label>
  Zu Bederiana: <ref target="#K001858">17, 1</ref>. In der Umgebung von
 Bederiana befand sich Taurision, der Geburtsort Justinians, in dessen
 Nähe er als Kaiser eine neue Stadt namens <emph
 rend="italics">Iustiniana Prima</emph> gründete (Procop. <emph
 rend="italics">Aed.</emph> IV 1,17–19; vgl. Agathias V 21,2
 [190,25--29]), die vermutlich mit dem heutigen Caricin Grad identisch
 ist (<bibl><ref target="Claude_1969"><title>Claude
 (1969)</title></ref></bibl>, 6; <bibl><ref
 target="Radford_1954"><title>Radford (1954)</title></ref></bibl>,
 15–18). In seiner Gesetzgebung stellt Justinian <emph
 rend="italics">Iustiniana Prima</emph> als seinen Geburtsort dar: <emph
 rend="italics">Nov.</emph> 11 (94,<emph rend="italics">passim</emph>
 Krüger) und 131 (655,17 Krüger). Es ist anzumerken, dass die <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> offensichtlich die Gründung von
 <emph rend="italics">Iustiniana Prima</emph> nicht erwähnt. Dazu s.
 <bibl><ref target="Turlej_2016"><title>Turlej
 (2016)</title></ref></bibl> (übers. von <bibl><ref
 target="Turlej_2011"><title>Turlej (2011)</title></ref></bibl>), <emph
 rend="italics">passim</emph>, besonders S. 218--224.

 <lb/><lb/>

  Ob die beiden Ausgrabungsstätten Skopje Taor und Bader 15 km südöstlich
 von Skopje mit den antiken Lokalitäten Taurisium und Bederiana zu
 identifizieren sind (dazu schon: <bibl><ref
 target="Evans_1885"><title>Evans (1885)</title></ref></bibl>, 134ff.;
 etwas neuer: <bibl><ref target="Tomoski_1967"><title>Tomoski
 (1967)</title></ref></bibl>, 233ff., der geographische Angaben Prokops
 und die Lautähnlichkeit der Städtenamen als Argumente anführt), ist
 umstritten, denn die Ähnlichkeit der Namen kann auch nur auf Zufall
 beruhen (<bibl><ref target="Zeiller_1930"><title>Zeiller
 (1930)</title></ref></bibl>, 656). Vgl. nun auch <bibl><ref
 target="Turlej_2016"><title>Turlej (2016)</title></ref></bibl>.

 (O.G.)</p>
                    </item>
                </list>

            <!-- Kommentar Ende -->
            </div>
  
            <!-- Bibliographie -->
            <div type="bibliography">
                <listBibl>
    
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                        Die byzantinische Stadt im 6. Jahrhundert. 
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                        Handbuch der mathematischen und technischen Chronologie. Das Zeitrechnungswesen der Völker. 
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                          Greatrex (2011): Greatrex, Geoffrey: 
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                          Grumel (1958): Grumel, Venance: 
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                        Circus und Hippodrom als politischer Raum. Untersuchungen zum großen Hippodrom von Konstantinopel und zu entsprechenden Anlagen in spätantiken Kaiserresidenzen. 
                        Olms, 
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                        Les anciens Macédoniens. 
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                        Die Darstellung des Kaisers in der lateinischen Panegyrik. 
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                          Meier (2004c): Meier, Mischa: 
                        Justinian. Herrschaft, Reich und Religion. 
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                          Meijer (2010): Meijer, Fik: 
                        Chariot racing in the Roman empire. 
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                          Mustafa, Tubach, Vashalomidze (2007): Mustafa, Arafa and Tubach, Jürgen and Vashalomidze, G. Sophia: 
                        Inkulturation des Christentums im Sasanidenreich. 
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                          Puk (2014): Puk, Alexander: 
                        Das römische Spielewesen in der Spätantike. 
                        Berlin 2014
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                          Radford (1954): Radford, C.A. Ralegh: 
                        Justiniana Prima (Tsaritsin Grad): a 6th cent. City in South Serbia. 
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                          Trümpy (1997): Trümpy, Catherine: 
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                          Turlej (2011): Turlej, Stanislaw: 
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                          Zeiller (1930): Zeiller, Jacques: 
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                    </bibl>
      
         </listBibl>
     </div>
    
      </body>
    </text>

</TEI>