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                <title type="main">Historisch-philologischer Kommentar zur Chronik des Johannes Malalas</title>
                <title type="sub">Buch 18, Kapitel 102</title>
                <author>die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HAdW-Forschungsstelle Malalas</author>
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                    <resp>Export vom 20260510-000004</resp>
                    <name>daffi/HAdW</name>
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            </titleStmt>
            <editionStmt>
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            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>Heidelberger Akademie der Wissenschaften: Forschungsstelle Malalas-Kommentar</publisher>
                <availability status="restricted">
                    <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/deed.de">CC BY-NC-SA 4.0</licence>
                </availability>
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            <sourceDesc>
                <p>Export aus Malalas-Datenbank</p>
            </sourceDesc>
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                    <date>20260510-000004</date>
                    <name>die Mitarbeiter der HAdW-Forschungsstelle</name>
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        </revisionDesc>
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    <text>

            <!-- Kommentar Anfang -->
            <div type="commentary">
  

            <!-- Kommentar Ende -->
            </div>
  

<div xml:id="B000055" n="B000055" rend="inline" type="section">
  <p>            Theoph. a.m. 6040 = I 226,4–7 de Boor; Leo. Gramm. 128,7 Bekker; Cedr. 409.2, 4–5
            Tartaglia; Procop. <mentioned>BG</mentioned> III 29,4 (?).
</p></div> 
        <body>

            <!-- Griechische Transkription -->
            <div type="edition" xml:id="T000076" xml:space="preserve">
                <ab>
                    <lb n="1"/><anchor xml:id="K000899"/>Καὶ τῷ αὐτῷ χρόνῳ <anchor xml:id="K000900"/>ἐγένοντο σεισμοὶ <anchor xml:id="K000878"/>συνεχεῖς. 
                </ab>
            </div>

            <!-- Kommentar Anfang -->
            <div type="commentary">
  
                <list>
                    <item corresp="#K000899" xml:space="preserve">
                        <ref>1|1</ref>
                        <p><label>Καὶ τῷ αὐτῷ χρόνῳ:</label>
  Zu diesem Ausdruck, <ref target="#K000674">18, 45</ref>. Den <emph
 rend="italics">terminus post quem</emph> für die chronologische
 Einordnung bildet der Februar der zehnten Indiktion, d.h. 547 n. Chr.
 (XVIII 97). Diese Indiktion wird noch vier weitere Male erwähnt, davon
 drei Mal unter Rückbezug auf die vorangegangene Nennung (τῇ αὐτῇ
 [ἰνδικτιῶνι]: XVIII 99; 100 sowie XVIII 103 mit der Ergänzung μηνὶ
 ἰουνίῳ) und ein weiteres Mal, nämlich beim Bericht über den Tod der
 Theodora (XVIII 104), explizit und mit einem präzisen Datum (28. Juni
 der zehnten Indiktion, <emph rend="italics">i.e.</emph> 547). Die
 Erdbeben müssten sich demnach zwischen Februar und Juni 547 n. Chr.
 ereignet haben. Theophanes (226,4–7 de Boor), dessen Text hier aller
 Wahrscheinlichkeit nach auf die <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> zurückgeht (<ref
 target="#K000878">18, 102</ref>), weicht in dieser Hinsicht allerdings
 ab: Er ordnet beide Ereignisse in das Jahr 6040 A.M. (25. März 547 –
 24. März 548) ein. Zusätzlich datiert er eines der relevanten Beben auf
 den Februar (548); den nachfolgend (226,8-9 de Boor) berichteten Tod
 Theodoras legt er auf Juni der <emph rend="italics">elften</emph>
 Indiktion (Juni 548). Dieses letzte Datum wird bemerkenswerterweise von
 Prokop sicher bestätigt (Procop. <emph rend="italics">BG</emph> III
 30,4: Tod Theodoras nach 21 Jahren und drei Monaten als Kaiserin = Juni
 548). Für die Datierungswidersprüche ergeben sich zwei
 Lösungsmöglichkeiten (<bibl><ref
 target="Mango_Scott_1997"><title>Mango, Scott
 (1997)</title></ref></bibl>, 329 Anm. 1): Entweder überliefert der
 Codex Baroccianus eine korrupte Indiktionsangabe für Theodoras Tod (und
 für das vorangegangene Kapitel XVIII 103 mit Datierung auf denselben
 Monat, d.h. an beiden Stellen verwies der Urtext der <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> auf die elfte Indiktion) oder
 Theophanes hat seinerseits beide Ereignisse verschoben und Theodoras
 Tod damit absichtlich oder unabsichtlich auf das korrekte Datum gelegt.
 Mango und Scott tendieren zu der Annahme, dass Theophanes das Ereignis
 verschoben hat – wobei sie ihm keine Korrektur-Absicht, sondern ein
 Versehen attestieren. Wenn die in Theophanes überlieferte
 Februar-Angabe für eines der Erdbeben ursprünglich auf die <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> zurückgeht, käme man damit für die
 Erdbebenserie auf eine Datierung im/um den Februar 547 n. Chr. Für
 Theophanes’ Datierung spricht jedoch der Umstand, dass auch Prokop
 (<emph rend="italics">BG</emph> III 29,4) für den Winter vor Theodoras
 Tod eine Erdbebenserie erwähnt, die die Bevölkerung in Konstantinopel
 mit Unruhe erfüllt haben soll (auch die letztere Angabe deckt sich mit
 Theophanes’ Darstellung). Mit entsprechender Datierung auf (Februar)
 548 <bibl><ref target="Downey_1955"><title>Downey
 (1955)</title></ref></bibl>, 598; <bibl><ref
 target="Hermann_1962"><title>Hermann (1962)</title></ref></bibl>, 1111;
 <bibl><ref target="Guidoboni_1989"><title>Guidoboni
 (1989)</title></ref></bibl>, 697; <bibl><ref
 target="Guidoboni_Comastri_Traina_1994"><title>Guidoboni, Comastri,
 Traina (1994)</title></ref></bibl>, 330f. Drei distinkte Ereignisse in
 den Jahren 545 (= <emph rend="italics">Chronographia</emph>), 548 (=
 Theophanes) und 549 (= Prokop) rekonstruiert <bibl><ref
 target="Capelle_1924"><title>Capelle (1924)</title></ref></bibl>, 347:
 Vgl. dagegen <bibl><ref target="Meier_2004a"><title>Meier
 (2004a)</title></ref></bibl>, 665, der es für evident hält, dass die
 <emph rend="italics">Chronographia</emph> und Prokop sich auf dasselbe
 Ereignis beziehen (aber bei einer ungefähren Datierung auf 547/48
 bleibt). <bibl><ref target="Ambraseys_2009"><title>Ambraseys
 (2009)</title></ref></bibl>, 198 vermutet, dass alle drei Stellen sich
 auf dasselbe Ereignis beziehen, und kommt so seinerseits auf das Jahr
 548. Die bei Theophanes überlieferte Februar-Angabe wäre hier eventuell
 zu ergänzen. Da das entsprechende Beben nur beispielhaft angeführt wird
 (ὁμοίως καὶ τῷ Φεβρουαρίῳ μηνὶ σεισμὸς μέγας, „for instance, the great
 earthquake in February“), kann diese Angabe allerdings nicht die Basis
 für eine Fixdatierung der σεισμοί insgesamt bilden, die sich – dem
 Wortlaut aller drei Autoren entsprechend – ja ohnehin über längere Zeit
 hingezogen haben müssen.

 (J.B.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000900" xml:space="preserve">
                        <ref>1|5</ref>
                        <p><label>ἐγένοντο σεισμοὶ συνεχεῖς:</label>
  Stimmt die Grundannahme, dass Procop. <emph rend="italics">BG</emph>
 III 29,4 und Theoph. 226,4–7 de Boor sich auf die hier beschriebenen
 Erdbeben beziehen (<ref target="#K000899">18, 102</ref>; <ref
 target="#K000878">18, 102</ref>), so war zumindest ein Teil von ihnen
 in Konstantinopel spürbar. Keine der relevanten Notizen berichtet von
 materiellen Folgen. Allerdings informieren Prokop (kursorisch) und
 Theophanes (ausführlicher) über die Ängste, die diese Ereignisse in der
 Bevölkerung auslösten. Die mit der <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> offensichtlich in einem
 intertextuellen Verhältnis stehende Theophanes-Passage berichtet von
 Bitten und Gebeten der Stadtbevölkerung, eine Bewältigungsform, die in
 ähnlicher Weise auch in der <emph rend="italics">Chronographia</emph>
 regelmäßig begegnet (vgl. etwa XVIII 27, XVIII 55, XVIII 77; dazu: <ref
 target="#K000709">18, 55</ref>). Solche Reaktionen auf Ereignisse, die
 offenbar keine Schäden anrichteten, zeugen abermals von der hohen
 Nervosität der (konstantinopolitanischen) Bevölkerung (vgl. dazu
 <bibl><ref target="Meier_2004a"><title>Meier
 (2004a)</title></ref></bibl>, 401f.). Die Formel σεισμός + eine Form
 des Verbes γίγνομαι wird ab <ref target="#K000884">18, 55</ref> zur
 Verzeichnung eines Erdbebens verwendet.

 (J.B., L.C.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000878" xml:space="preserve">
                        <ref>1|7</ref>
                        <p><label>συνεχεῖς:</label>
  Einziger Beleg des Adjektivs συνεχής, -ες in der <emph
 rend="italics">Chronographia</emph>. Wenn bezogen auf die zeitliche
 Dimension, kann συνεχής zwei leicht unterschiedliche Nuancen annehmen:
 entweder ‚immerwährend, anhaltend‘ (vgl. LSJ s.v. συνεχής II 1,
 Beispiel: συνεχὴς πυρετός ‚anhaltender Fieber‘) oder, weniger oft,
 ‚häufig bzw. häufig eintretend‘ (vgl. LSJ s.v. συνεχής II 2, Beispiel:
 Sor. I 65 λουτροῖς συνεχέσι χρῆσθαι ‚häufig baden‘). Es ist nicht klar,
 welcher Aspekt von den beiden – wenn überhaupt – in hiesiger Stelle
 stärker im Vordergrund steht, i.e. ob es sich um ‚anhaltende‘ oder um
 ‚häufige‘ Erdbeben handelt: Die mögliche Parallelstelle Procop. <emph
 rend="italics">Bell.</emph> VII 29, 4 (dazu s.u. und <ref
 target="#K000899">18, 102</ref>) σεισμοί πολλάκις (‚häufig‘) ...
 ἐγένοντο scheint für die zweite Möglichkeit zu sprechen.
 Wahrscheinlicher ist jedoch, dass an vorliegender Stelle die zwei
 Bedeutungen nicht so strikt voneinander zu trennen sind: Gemeint ist
 ein diffuses Eintreten bzw. Wiederholen von Erderschütterungen.

 <lb/><lb/>

  Der Ausdruck ἐγένοντο σεισμοὶ συνεχεῖς kommt identisch und im Rahmen
 der Darstellung derselben Periode der Justinian-Regierung in Theoph.
 226,4 de Boor vor (zur genauen Chronologie dieser Bebenereignisse in
 der <emph rend="italics">Chronographia</emph> und bei Theophanes: <ref
 target="#K000899">18, 102</ref>). Die Theophanes-Erdbebenstelle fährt
 allerdings nach συνεχεῖς fort und lautet (Theoph. 226,4–7 de Boor):

 <lb/><lb/>

  τούτῳ τῷ ἔτει ἐγένοντο σεισμοὶ συνεχεῖς καὶ βροχαὶ μεγάλαι, ὁμοίως καὶ
 τῷ Φεβρουαρίῳ μηνὶ σεισμὸς μέγας, ὥστε πάντας ἀπογινώσκειν καὶ ἐν φόβῳ
 μεγάλῳ γίνεσθαι καὶ λιτανεύειν καὶ δέεσθαι τοῦ θεοῦ ῥυσθῆναι τῶν
 ἐπικειμένων ἀπειλῶν.

 <lb/><lb/>

  „In diesem Jahr ereigneten sich fortwährend(e) Erdbeben und große
 Gewitter, wie zum Beispiel auch ein großes Erdbeben im Monat Februar,
 sodass alle verzweifelt und im Zustand der großen Furcht waren und
 Prozessionen veranstalteten und Gott um Errettung von den anstehenden
 Drohungen baten.“

 <lb/><lb/>

  Die wahrscheinlichste Erklärung der wortwörtlichen Übereinstimmung
 ἐγένοντο σεισμοὶ συνεχεῖς ist, dass Theophanes an dieser Stelle die
 vollständig(er)e Fassung der <emph rend="italics">Chronographia</emph>
 vor Augen hatte und sie abschrieb, während der Urheber der <emph
 rend="italics">Baroccianus</emph>-Version nach συνεχεῖς eine
 drastische Kürzung vornahm und die restliche Darstellung dieser
 Katastrophenserie wegließ. Der Wortschatz der nur bei Theophanes
 erhaltenen Textpartie erinnert stark an thematisch ähnliche Kapitel,
 die in der O-Version noch zu lesen sind: zu φόβῳ μεγάλῳ siehe<ref
 target="#K000617">18, 42</ref>, <ref target="#K000746">18, 46</ref>,
 <ref target="#K000690">18, 52</ref>, <ref target="#K000896">2, 4</ref>
 bezüglich des φόβος-Vokabulars in Erdbebenkontexten in der <emph
 rend="italics">Chronographia</emph>; zu λιτανεύειν vgl. XVIII 27
 ἐλιτάνευον (vgl. <ref target="#K000379">18, 27</ref>), XVIII 55 λιταῖς
 (vgl. <ref target="#K000709">18, 55</ref>) und XVIII 77 λιταῖς (vgl.
 <ref target="#K000858">18, 77</ref>); zu ἀπειλῶν vgl. XVIII 124 φοβερὰ
 ἀπειλή und XVIII 127 ἡ αὐτὴ φοβερὰ τοῦ θεοῦ ἀπειλή. Dass in Theoph.
 226,4–7 de Boor der ursprüngliche Text der <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> vorliegt, ist heute <emph
 rend="italics">communis opinio</emph>: siehe <bibl><ref
 target="Rochow_1983"><title>Rochow (1983)</title></ref></bibl>, 469;
 <bibl><ref target="Mango_Scott_1997"><title>Mango, Scott
 (1997)</title></ref></bibl>, 329 Anm. 1; <bibl><ref
 target="Ambraseys_2009"><title>Ambraseys (2009)</title></ref></bibl>,
 198 („it is hard not to see Theophanes as having lifted the phrase
 ʻ[_continual earthquakes</emph>ʼ from Malalas“). Die Inkongruenz in
 der Datierung (siehe <ref target="#K000899">18, 102</ref>) ändert
 daran nichts; für die Annahme einer Vorlage-Kopie-Beziehung spricht
 auch, dass diese ganze Sektion von Theophanes’ <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> mehrere deutliche Parallelen zu
 der <emph rend="italics">Chronographia</emph> (in der O-Version)
 aufweist (vgl. kurz davor Theoph. 225,4–10 de Boor mit XVIII 95 u. 96
 und kurz danach Theoph. 226,11–15 mit XVIII 103), die sich somit als
 ihre Hauptquelle erweist; siehe dazu auch <bibl><ref
 target="Jeffreys_1990f"><title>Jeffreys (1990f)</title></ref></bibl>,
 257 mit Anm. 20. Wenn es so ist, dann entfällt XVIII 102 als autonomes
 Zeugnis für (weitere) Erdbeben der justinianischen Zeit, denn die
 Stelle bezieht sich auf dasselbe Ereignis bzw. dieselbe Ereignisserie,
 wovon sowohl Theoph. 226,4–7 de Boor als auch Procop. <emph
 rend="italics">Bell.</emph> VII 29, 4–5 sprechen; siehe auch
 <bibl><ref target="Meier_2004a"><title>Meier
 (2004a)</title></ref></bibl>, 665 Anm. 82.

 <lb/><lb/>

  Vor diesem Hintergrund könnte man sich ferner fragen, ob ein
 intertextuelles Verhältnis nicht nur zwischen Urtext der <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> und Theophanes, sondern auch
 zwischen Urtext (wie erhalten bei Theoph. 226,4–7 de Boor) und der
 soeben erwähnten Prokop-Stelle besteht. Zum Vergleich bieten sich die
 Phrase καὶ ἐν φόβῳ μεγάλῳ γίνεσθαι in der <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> sowie bei Theophanes und der
 inhaltlich identische und sprachlich sehr ähnliche Ausdruck ἐν δέει
 μεγάλῳ ἐγένοντο bei Prokop an (Subjekt sind in beiden Fällen die
 Erdbebenbetroffenen). Zwar ist die Kombination ἐν mit Dat. + γίγνομαι
 im Griechischen zur Bezeichnung eines Gemütszustandes regulär (vgl. LSJ
 s.v. γίγνομαι II 3 c mit Belegstellen, darunter z.B. Plut. <emph
 rend="italics">Flam.</emph> 16,1 ἐν ὀργῇ γεγονότων ‚im Zustand der
 Empörung sein‘), und sowohl die <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> (relevante Stellenangaben bei
 [Rüger+1895], 48, z.B. XVII 18, Z. 47–48 ἐγένοντο ἐν φιλίᾳ οἱ δῆμοι)
 als auch Prokop (vgl. z.B. <emph rend="italics">Bell.</emph> IV 8,15 u.
 V 20,19 ἐν δέει τε μεγάλῳ ἐγένοντο; VI 2, 33 ἐν πένθει μεγάλῳ ἐγένοντο)
 benutzen sie nicht selten und unabhängig voneinander. Doch es bleibt
 möglich (wenn auch nicht beweisbar), dass ihr Wiederkehren in der
 Darstellung eines und desselben Ereignisses bei zwei Autoren, die sich
 nicht nur zeitlich, sondern – nach den Ergebnissen der neueren und
 neuesten Forschung: siehe <bibl><ref
 target="Greatrex_2016"><title>Greatrex (2016)</title></ref></bibl>, mit
 Literatur – auch auf anderen Ebenen nahestehen (und das Werk des
 Anderen gekannt haben), nicht reiner Zufall ist.

 (L.C.)</p>
                    </item>
                </list>

            <!-- Kommentar Ende -->
            </div>
  
            <!-- Bibliographie -->
            <div type="bibliography">
                <listBibl>
    
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                          Mango, Scott (1997): Mango, Cyril and Scott, Roger: 
                        The Chronicle of Theophanes Confessor. Byzantine and Near Eastern History AD 284–813. 
                        Oxford 1997
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                          Meier (2004a): Meier, Mischa: 
                        Das andere Zeitalter Justinians. Kontingenzerfahrung und Kontingenzbewältigung im 6. Jahrhundert n. Chr.. 
                        Göttingen 2004
                    </bibl>
      
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                          Rochow (1983): Rochow, Ilse: 
                        Malalas bei Theophanes. 
                        Klio 1983, 459–474
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                          Rüger (1895): Rüger, Anton: 
                        Studien zu Malalas. Präpositionen und Adverbien. Das 18. Buch. Die konstantinischen Excerpte. Die tuskulanischen Fragmente. 
                        Bad Kissingen 1895
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