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            <titleStmt>
                <title type="main">Historisch-philologischer Kommentar zur Chronik des Johannes Malalas</title>
                <title type="sub">Buch 18, Kapitel 127</title>
                <author>die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HAdW-Forschungsstelle Malalas</author>
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                    <resp>Export vom 20260509-000002</resp>
                    <name>daffi/HAdW</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <editionStmt>
                <edition>
                    <date>20260509</date>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>Heidelberger Akademie der Wissenschaften: Forschungsstelle Malalas-Kommentar</publisher>
                <availability status="restricted">
                    <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/deed.de">CC BY-NC-SA 4.0</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
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                <p>Export aus Malalas-Datenbank</p>
            </sourceDesc>
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                    <date>20260509-000002</date>
                    <name>die Mitarbeiter der HAdW-Forschungsstelle</name>
                </change>
            </listChange>
        </revisionDesc>
    </teiHeader>
    <text>

            <!-- Kommentar Anfang -->
            <div type="commentary">
  
                <list>
                    <item corresp="#K007318" xml:space="preserve">
                        <ref></ref>
                        <p><label></label>
  Das Kapitel 127 berichtet über einen neuerlichen Ausbruch der
 bereits mehrfach thematisierten so genannten ‚Justinianischen Pest‘
 (vgl. bereits XVIII 92 zum Jahr 542 und XVIII 120 zum Jahr 555/6) im
 Jahr 557/58.

 <lb/><lb/>

  Wie beriet in XVIII 92 wird auf die Bestattung der Seuchenopfer Bezug
 genommen: Es handelt sich dabei in der durch die Seuche
 hervorgebrachten Notsituation nicht nur um ein drängendes praktisches
 Problem, sondern auch um eines von hohem Symbolwert, wie die steten
 Bezüge darauf in der zeitgenössischen Literatur, insbesondere zum
 ersten Ausbruch der Seuche 541/42, verdeutlichen (insbes. Procop. <emph
 rend="italics">BP</emph> II 23,3–12; Ps. Dion. 74 Witakowski; dazu <ref
 target="#K001304">18, 92</ref>; <bibl><ref
 target="Allen_1979"><title>Allen (1979)</title></ref></bibl>, 12;
 <bibl><ref target="Meier_2005"><title>Meier
 (2005)</title></ref></bibl>, 94). Prokop (<emph
 rend="italics">BP</emph> II 23,5–6) berichtet, dass Justinian eigens
 einen <emph rend="italics">referendarius</emph> für die Aufgabe der
 Bestattung bestimmte und ihm Personal und Geldmittel dafür zur
 Verfügung stellte. Für den hiesigen Fall bestätigt Theoph. 232,14–15 de
 Boor (auf Basis der <emph rend="italics">Chronographia</emph>? <ref
 target="#K001680">18, 127</ref>) die Probleme in topischer
 Formulierung: Die Lebenden hätten nicht mehr ausgereicht, um die Toten
 zu beerdigen.

 <lb/><lb/>

  Eine ganze Reihe von Details zu den Problemen bei der Bestattung der
 Leichen findet sich bei Kedrenos, der gleich zwei Einträge zu Seuchen
 im Jahr 558 hat. Der erste von beiden (675,20–676,8 Bekker), der
 zunächst auf Februar, am Ende des entsprechenden Abschnittes hingegen
 auf Juli und August datiert wird, informiert detailliert über Probleme
 bei der Bestattung der Leichen, die u.a. auch auf einen Mangel an
 Tragbahren zurückgingen; diesen habe Justinian durch Herstellung
 zusätzlicher tausend Stück zu beheben versucht. Der zweite Eintrag
 (676,10–13; sehr ähnlich Georg. Mon. 642,22–643,3 de Boor) ist kürzer
 und bezieht sich auf eine angebliche weitere, vier Monate anhaltende
 Pestwelle. <bibl><ref
 target="Stathakopoulos_2004"><title>Stathakopoulos
 (2004)</title></ref></bibl>, 305 vermutet, dass Kedrenos eine
 ursprünglich aus Theophanes stammende einzelne Vorlage in zwei Notizen
 aufgespalten hat. Angesichts des Detailreichtums insbesondere des
 ersten Kedrenos-Abschnittes scheint es jedoch wahrscheinlich, dass hier
 noch weiteres Quellenmaterial zugrunde liegt. Der Zusammenhang mit der
 <emph rend="italics">Chronographia</emph> als möglich Vorlage bleibt
 dabei unsicher. Da Informationen ähnlicher Art sich etwa in XVIII 92,
 aber auch in anderen Berichten gerade zum ersten Seuchenjahr 541/42
 finden (s.o.), wäre auch denkbar, dass Kedrenos hier verschiedene
 Meldungen über Seuchenausbrüche in zwei unterschiedlichen Jahren in
 einem Jahreseintrag zusammengeführt hat. Dass es sich bei seinem
 Bericht um eine freie Erfindung handelt, ist hingegen unwahrscheinlich,
 da sich die Nachricht außerordentlich gut in das Bild der
 zeitgenössischen Überlieferung einfügt. Die Kedrenos-Stelle kann
 insofern als Beleg für die Probleme bei der Herstellung von Tragbahren
 durchaus ernst genommen werden und stützt die Lesart der hier
 fraglichen Stelle bei <bibl><ref
 target="Jeffreys_Jeffreys_Scott_1986"><title>Jeffreys, Jeffreys, Scott
 (1986)</title></ref></bibl>, 296, nach der alle Gilden sich am Bau
 neuer Tragbahren beteiligten. Der Hinweis auf das silberne Material
 findet sich hingegen nur in der <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> und nicht in der
 Parallelüberlieferung, die uns über die Frage möglicher Ursachen für
 die in diesem Zusammenhang erstaunlich anmutende Verwendung eines so
 kostbaren Werkstoffes (Handelt es sich um einen Hinweis auf die
 Bereicherung am „Tragbahren-Geschäft“? War eine hygienische Wirkung
 intendiert? Zur Diskussion s. unten Z. 2f.) insofern nicht weiter
 informieren kann.

 (J.B.)</p>
                    </item>
                </list>

            <!-- Kommentar Ende -->
            </div>
  

<div xml:id="B000116" n="B000116" rend="inline" type="section">
  <p>            Theoph. 232, 13–16 de Boor; Georg. Mon. 642, 22–643, 3 de Boor; Cedr. 676, 10–13 Bekker;
            auch Cedr. 675,20–676,8 Bekker (?)
</p></div> 
        <body>

            <!-- Griechische Transkription -->
            <div type="edition" xml:id="T000575" xml:space="preserve">
                <ab>
                    <lb n="1"/><anchor xml:id="K001700"/>Μηνὶ φεβρουαρίῳ ἰνδικτιῶνος ϛʹ γέγονε <anchor xml:id="K001683"/>θνῆσις ἐν Κωνσταντινου- 
                    <lb n="2"/>πόλει <anchor xml:id="K001682"/>ἀπὸ βουβώνων. <anchor xml:id="K001686"/>ἐν αὐτῷ δὲ τῷ <anchor xml:id="K001701"/>φόβῳ <anchor xml:id="K001701"/>τὰ μεθόδια πάντα κραββά- 
                    <lb n="3"/>τους ἀργυροῦς ἐποίησαν. <anchor xml:id="K001702"/>ἐπεκράτησεν δὲ ἡ αὐτὴ <anchor xml:id="K001685"/>φοβερὰ τοῦ θεοῦ 
                    <lb n="4"/><anchor xml:id="K001681"/>ἀπειλὴ ἐπὶ μῆνας ἕξ. 
                </ab>
            </div>

            <!-- Kommentar Anfang -->
            <div type="commentary">
  
                <list>
                    <item corresp="#K001700" xml:space="preserve">
                        <ref>1|1</ref>
                        <p><label>Μηνὶ φεβρουαρίῳ ἰνδικτιῶνος ϛʹ:</label>
  Die sechste Indiktion meint hier das Jahr 557/58, es geht damit um den
 Februar 558. Theoph. 232,15–17 de Boor setzt das Ereignis in dasselbe
 Jahr und wiederholt die Februar-Angabe; zudem präzisiert er (16–17),
 die Krankheit habe von Februar bis Juli gewütet, was inhaltlich exakt
 der Nachricht entspricht, nach der die Pest sechs Monate andauerte (s.
 unten Z. 3). Eine Notiz des Agathias über eine Pestwelle in
 Konstantinopel meint aller Wahrscheinlichkeit nach dasselbe Ereignis:
 Konkret wird hier zwar nur auf den „Frühjahrsbeginn jenes Jahres“
 (Ἐκείνου δὲ τοῦ ἔτους ἅμα ἦρι ἀρχομένῳ) datiert, was sich aber auf den
 Winter 557/58 beziehen muss (u.a. folgt die Notiz auf den Bericht über
 das Konstantinopolitaner Beben im Dezember 557: Agath. V 3; vgl. XVIII
 124). Kedrenos bietet gleich zwei Notizen über Ausbrüche von Seuchen
 für das 31. Regierungsjahr Justinians (557/58). Datierung auf 558 bei
 <bibl><ref target="Allen_1979"><title>Allen
 (1979)</title></ref></bibl>, 9; <bibl><ref
 target="Meier_2004a"><title>Meier (2004a)</title></ref></bibl>, 668;
 Februar 558 ebd., 327, Anm. 117; Februar–Juli 558 bei <bibl><ref
 target="Stathakopoulos_2004"><title>Stathakopoulos
 (2004)</title></ref></bibl>, 304.

 (J.B.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001683" xml:space="preserve">
                        <ref>1|6</ref>
                        <p><label>θνῆσις:</label>
  Zur Verwendung des Substantivs θνῆσις, das in der <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> häufig im Kontext der Pest
 gebraucht wird: <ref target="#K001223">18, 90</ref>.

 (L.C.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001682" xml:space="preserve">
                        <ref>2|2</ref>
                        <p><label>ἀπὸ βουβώνων:</label>
  βουβών bezeichnet ursprünglich im Singular die Leiste bzw. die
 Leistenregion des menschlichen Körpers, Lat. <emph
 rend="italics">inguen</emph> (so in <emph rend="italics">Il</emph>.
 4, 491–492 ὃ ... Λεῦκον ... βεβλήκει βουβῶνα, „dies <emph
 rend="italics">scil</emph>. die Lanze] traf Leukos ... in der
 Leiste“ [βουβών ist hapax bei Homer]); präzise anatomische
 Definition bei Arist. <emph rend="italics">HA</emph> 493b 7–9 κοινόν
 δὲ μέρος ... μηροῦ καὶ ἥτρου βουβών, „der gemeinsame Teil von
 Oberschenkel und Unterleib (i.e. Abdomen) [ist] die Leiste“). Im
 Plural bezeichnet βουβών auch die in dieser Körperregion
 befindlichen Drüsen, besonders im geschwollenen Zustand (Hp. <emph
 rend="italics">Epid</emph>. 2, 2, 24). Dass der βουβών ein besonders
 empfindlicher Körperteil war, war den antiken Menschen (nicht nur
 Ärzten und Experten) bewusst, siehe z.B. Schol. bT Hom. <emph
 rend="italics">Il</emph>. 4, 492b (4, 532, 86–88 Erbse) ἐμπεφύκασι
 μεγάλαι ἀρτηρίαι καὶ φλέβες τοῖς βουβῶσιν αἱμορραγίας ποιοῦσαι αἵ
 βοηθούμεναι μὲν ἐπικίνδυνοι, ἁμελούμεναι δὲ εἰσι θανατώδεις (kranke
 ἀρτηρίαι und φλέβες in der βουβών-Region sind selbst wenn behandelt
 gefährlich, wenn vernachlässigt aber gleich tödlich).

 <lb/><lb/>

  Übertragen und erweitert bezeichnet dann βουβών allgemein jede
 krankhafte Schwellung im menschlichen Körper (vgl. Men. <emph
 rend="italics">Georg</emph>. 51: Hier handelt es sich um eine
 geschwollene Wunde im Bein, σκέλος [also nicht genau in der
 Leistenregion]; Hp. <emph rend="italics">Aph</emph>. 4, 55: Fieber mit
 Schwellungen, ohne nähere Lokalisierung), und davon ausgehend die durch
 solche Schwellungen charakterisierte Pesttypologie, die ‚Beulenpest‘.
 Prokop (<emph rend="italics">BP</emph> II 22, 17) beschreibt sehr
 lebhaft, wie beim ersten Ausbruch der Justianinischen Pest (541/2 n.
 Chr.) im oströmischen Reich die Beulen (βουβῶνες) auch, aber nicht
 ausschließlich an dem βουβών genannten Körperteil auftraten, sondern
 auch an anderen leicht infizierbaren (weil mit Lymphknoten
 ausgestatteten) Körperteilen: ἡμέρᾳ δὲ τοῖς μὲν τῇ αὐτῇ, τοῖς δὲ τῇ
 ἐπιγενομένῃ, ἑτέροις δὲ οὐ πολλαῖς ὕστερον βουβὼν ἐπῆρτο, οὐκ ἐνταῦθα
 μόνον, ἔνθα καὶ τὸ τοῦ σώματος μόριον, ὃ δὴ τοῦ ἤτρου ἔνερθέν ἐστι,
 βουβὼν κέκληται, ἀλλὰ καὶ τῆς μάλης ἐντός, ἐνίοις δὲ καὶ παρὰ τὰ ὦτα
 καὶ ὅπου ποτὲ τῶν μηρῶν ἔτυχε. Agathias (<emph rend="italics">Hist. V
 10, 3</emph>) schildert spezifisch mit Bezug auf die hiesige Pestwelle
 (vgl. Agath. <emph rend="italics">Hist.</emph> V 10, 1 ἡ λοιμώδης νόσος
 αὖθις ‚erneut‘ ἐνέπεσε; siehe auch <ref target="#K001700">18,
 127</ref>) die ἱδέα (‚Gestalt‘, ‚Natur‘) der Krankheit und hebt als
 Symptome dauerndes hohes Fieber und eben Boubonen hervor (πυρετοὶ γὰρ
 ἐπὶ βουβῶσιν ... συνεχεῖς καὶ οὐκ ἐφήμεροι).

 <lb/><lb/>

  Die hier gebrauchte Präposition ἀπὸ in ἀπὸ βουβώνων hat kausale
 Bedeutung, wie z.B. in XII 14 ἡ αὐτἡ Μόνητα ἀπὸ σεισμοῦ καταστραφεῖσα,
 „zerstört wegen eines Erdbebens“ und (wieder auf eine Krankheit
 bezogen) in XII 13 Κόμμοδος βασιλεὺς ... ἁπὸ αἱματικοῦ χυμοῦ ἀθρόως
 ἐτελεύτησεν, „wegen eines Blutsturzes“; weitere Beispiele mit
 Stellenangaben bei <bibl><ref target="Rüger_1895"><title>Rüger
 (1895)</title></ref></bibl>, 36.

 (L.C.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001686" xml:space="preserve">
                        <ref>2|4</ref>
                        <p><label>ἐν αὐτῷ δὲ τῷ φόβῳ:</label>
  Zu φόβος in der Funktion einer direkten Bezeichnung von
 (Natur-)katastrophen, insb. Erdbeben (<ref target="#K000974">9,
 21</ref>), in der <emph rend="italics">Chronographia</emph> (und nicht
 als Ausdruck der durch die Katastrophe unter der Bevölkerung
 ausgelösten Furcht), <ref target="#K001065">18, 103</ref>. Allgemein zu
 φόβος: <ref target="#K002811">1, 8</ref>; zur besonderen, keineswegs
 durchweg negativen Konnotation der Angst in der <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> <ref target="#K000896">2, 4</ref>.

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001702" xml:space="preserve">
                        <ref>3|4</ref>
                        <p><label>ἐπεκράτησεν δὲ ἡ αὐτὴ φοβερὰ τοῦ θεοῦ ἀπειλὴ ἐπὶ μῆνας ἕξ:</label>
  ἐπεκράτησεν mit ἐπί + Akkusativ zur Angabe der Dauer von
 Naturereignissen und anderen Unglücken bilden ab der zweiten Hälfte von
 Buch XVIII ein neues, regelmäßig auftretendes Element in der
 Berichterstattung (<ref target="#K000978">18, 92</ref> mit Belegen);
 zum ersten Mal begegnen sie im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Seuche
 in Konstantinopel 541/42: <ref target="#K001302">18, 92</ref>. Nimmt
 man nur die Dauer zum Maßstab, so übertraf der hier geschilderte
 Ausbruch sogar den ersten, der der <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> zufolge zwei, Prokop zufolge
 insgesamt vier Monate dauerte. Die Mortalität nahm bei den späteren
 Ausbrüchen der Krankheit gegenüber dem ersten jedoch ab: <bibl><ref
 target="Allen_1979"><title>Allen (1979)</title></ref></bibl>, 13; vgl.
 <bibl><ref target="Leven_1987"><title>Leven
 (1987)</title></ref></bibl>, 151. Zum Adjektiv φοβερός als
 Qualifizierung von (Natur-)katastrophen in den finalen Büchern: <ref
 target="#K000896">2, 4</ref>.

 (J.B.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001681" xml:space="preserve">
                        <ref>4|1</ref>
                        <p><label>ἀπειλὴ:</label>
  Zum Substantiv ἀπειλή (‚Unheil‘ [hiesige Bedeutung] oder ‚Drohung‘) in
 der <emph rend="italics">Chronographia</emph>: <ref
 target="#K000977">18, 124</ref>.

 </p>
                    </item>
                </list>

            <!-- Kommentar Ende -->
            </div>
  
            <!-- Bibliographie -->
            <div type="bibliography">
                <listBibl>
    
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                          Allen (1979): Allen, P.: 
                        The "Justinianic" Plague. 
                        Byzantion 1979, 5–20
                    </bibl>
      
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                          Carmichael (1993): Carmichael, Anne: 
                        Bubonic Plague. 
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                          Dindorf (1831): Dindorf, Ludwig: 
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                        Bonn 1831
                    </bibl>
      
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                          Festugière (1979): Festugière, André-Jean: 
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                          Horden (2005): Horden, Peregrine: 
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                          Leven (1987): Leven, Karl-Heinz: 
                        Die "Justinianische" Pest. 
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                    </bibl>
      
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                          Leven (2005): Leven, Karl-Heinz: 
                        Von Ratten und Menschen – Pest, Geschichte und das Problem der retrospektiven Diagnose. 
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                    </bibl>
      
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                          Mango, Scott (1997): Mango, Cyril and Scott, Roger: 
                        The Chronicle of Theophanes Confessor. Byzantine and Near Eastern History AD 284–813. 
                        Oxford 1997
                    </bibl>
      
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                          Meier (2004a): Meier, Mischa: 
                        Das andere Zeitalter Justinians. Kontingenzerfahrung und Kontingenzbewältigung im 6. Jahrhundert n. Chr.. 
                        Göttingen 2004
                    </bibl>
      
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                          Meier (2005): Meier, Mischa: 
                        "Hinzu kam auch noch die Pest ..." Die sogenannte justinianische Pest und ihre Folgen. 
                        Pest. Die Geschichte eines Menschheitstraumas 2005, 86–107
                    </bibl>
      
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                          Meier (2016a): Meier, M.: 
                        The 'Justinianic Plague': The Economic Consequences of the Pandemic in the Eastern Roman Empire and Its Cultural and Religious Effects. 
                        Early Medieval Europe 2016, 24, 267–292
                    </bibl>
      
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                          Rochow (1983): Rochow, Ilse: 
                        Malalas bei Theophanes. 
                        Klio 1983, 459–474
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Rüger_1895" xml:space="preserve">
                          Rüger (1895): Rüger, Anton: 
                        Studien zu Malalas. Präpositionen und Adverbien. Das 18. Buch. Die konstantinischen Excerpte. Die tuskulanischen Fragmente. 
                        Bad Kissingen 1895
                    </bibl>
      
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                          Rutherford (1881): Rutherford, W. Gunion: 
                        The new Phrynichus, being a revised text of the Ecloga of the grammarian Phrynichus. 
                        London 1881
                    </bibl>
      
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                          Scott, Duncan (2001): Scott, Susan/Duncan, Christopher: 
                        Biology of Plagues: Evidence from Historical Populations. 
                        Cambridge University Press, 
                        Cambridge/New York 2001
                    </bibl>
      
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                          Stathakopoulos (2004): Stathakopoulos, D. Ch.: 
                        Famine and Pestilence in the Late Roman and Early Byzantine Empire. 
                        Aldershot/Burlington 2004
                    </bibl>
      
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                          Thurn, Meier (2009): Thurn, Johannes/Meier, Mischa: 
                        Johannes Malalas Weltchronik.. 
                        Stuttgart 2009
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Thurn_2000" xml:space="preserve">
                          Thurn (2000): Thurn, Johannes: 
                        Ioannis Malalae Chronographia. 
                        Berolini et Novi Eboraci 2000
                    </bibl>
      
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                          Wagner, Klunk (2014): Wagner, David; Klunk, Jennifer; et al.: 
                        Yersinia pestis and the Plague of Justinian 541–543 AD: a genomic analysis. 
                        The Lancet. Infectious Diseases 2014, 4, 319–326
                    </bibl>
      
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                          Wolf (1911): Wolf, Karl: 
                        Studien zur Sprache des Malalas, Tl. 1: Formenlehre. 
                        Diss. München 1911
                    </bibl>
      
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