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            <titleStmt>
                <title type="main">Historisch-philologischer Kommentar zur Chronik des Johannes Malalas</title>
                <title type="sub">Buch 18, Kapitel 13</title>
                <author>die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HAdW-Forschungsstelle Malalas</author>
                <respStmt xml:id="Malalas">
                    <resp>Export vom 20260504-000003</resp>
                    <name>daffi/HAdW</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <editionStmt>
                <edition>
                    <date>20260504</date>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>Heidelberger Akademie der Wissenschaften: Forschungsstelle Malalas-Kommentar</publisher>
                <availability status="restricted">
                    <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/deed.de">CC BY-NC-SA 4.0</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
            <sourceDesc>
                <p>Export aus Malalas-Datenbank</p>
            </sourceDesc>
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                    <date>20260504-000003</date>
                    <name>die Mitarbeiter der HAdW-Forschungsstelle</name>
                </change>
            </listChange>
        </revisionDesc>
    </teiHeader>
    <text>

            <!-- Kommentar Anfang -->
            <div type="commentary">
  

            <!-- Kommentar Ende -->
            </div>
  
        <front>
            <!-- Inhaltszusammenfassung -->
<p xml:space="preserve"> Kapitel 13 beschäftigt sich mit dem Verband der
sabirischen Hunnen, im speziellen mit der nach dem Ableben ihres Mannes an die
Macht gekommene Hunnenfürsten Boa, der es gelang, mehrere Hunnenanführer
gegeneinander auszuspielen und sie schließlich Justinian, mit dem sie sich
verbündet hatte, auszuliefern.

 </p>
        </front>

<div xml:id="B000015" n="B000015" rend="inline" type="section">
  <p>            Theoph. 175, 12–23; Cedr. 644, 1–12; Joh. Nik. XC 61–65; Slav. 29,4–8.
</p></div> 
        <body>

            <!-- Griechische Transkription -->
            <div type="edition" xml:id="T000016" xml:space="preserve">
                <ab>
                    <lb n="1"/><anchor xml:id="K000178"/>Ἐν αὐτῷ δὲ τῷ χρόνῳ προσερρύη Ῥωμαίοις <anchor xml:id="K000166"/>ῥήγισσα <anchor xml:id="K000167"/>ἐκ τῶν Σα- 
                    <lb n="2"/>βείρων Οὕννων, γυνή τις <anchor xml:id="K001319"/>_βάρβαρος_ <anchor xml:id="K000168"/>ἀνδρεία καὶ πλήθει καὶ φρονήσει, 
                    <lb n="3"/><anchor xml:id="K000169"/>ὀνόματι Βώα ῥήγισσα, χήρα, <anchor xml:id="K000170"/>ἔχουσα δὲ μικροὺς υἱοὺς δύο καὶ ὑπ' αὐ- 
                    <lb n="4"/>τὴν χιλιάδας ἑκατόν· ἥτις ἐδυνάστευσε τῶν Οὑννικῶν μερῶν μετὰ τὴν 
                    <lb n="5"/>τοῦ ἰδίου ἀνδρὸς <anchor xml:id="K000171"/>Βλὰχ <anchor xml:id="K000172"/>ἀποβίωσιν. καὶ προτραπεῖσα ὑπὸ τοῦ βασιλέως 
                    <lb n="6"/>Ἰουστινιανοῦ ξενίοις πολλοῖς μαργαρίτων καὶ βασιλικῆς <anchor xml:id="K000173"/>φορεσίας καὶ 
                    <lb n="7"/>σκευῶν διαφόρων ἐν ἀργύρῳ καὶ χρημάτων οὐκ ὀλίγων, <anchor xml:id="K000174"/>συνελάβετο 
                    <lb n="8"/>δορυαλώτους καὶ ἄλλους ῥῆγας δύο ἀπὸ ἄλλου ἔθνους Οὕννων ἐν- 
                    <lb n="9"/>δοτέρων ὀνόματι. <anchor xml:id="K000175"/>Τύραγγα καὶ <anchor xml:id="K000176"/>Γλώμην, οὕστινας ἦν προτρεψάμενος 
                    <lb n="10"/>Κωάδης ὁ τῶν Περσῶν βασιλεὺς εἰς τὸ συμμαχῆσαι αὐτῷ κατὰ 
                    <lb n="11"/>Ῥωμαίων. καὶ <anchor xml:id="K000177"/>παραλαβοῦσα αὐτοὺς ἡ αὐτὴ Βώα ῥήγισσα παριόντας 
                    <lb n="12"/>ἐπὶ τὰ Περσικὰ διὰ τῆς χώρας αὐτῆς πρὸς Κωάδην, βασιλέα Περσῶν, 
                    <lb n="13"/><anchor xml:id="K005795"/>μετὰ πλήθους βοηθείας χιλιάδων κʹ. ὧντινων τὰ πλήθη κατεσφάγη ἐν τῇ 
                    <lb n="14"/>συμβολῇ· τὸν δὲ ἕνα ῥῆγα αὐτῶν ὀνόματι Τύραγξ συλλαβομένη δέσμιον 
                    <lb n="15"/>ἔπεμψεν ἐν Κωνσταντινουπόλει τῷ βασιλεῖ Ἰουστινιανῷ, καὶ ἐφούρκισεν 
                    <lb n="16"/>αὐτὸν <anchor xml:id="K001598"/>πέραν <anchor xml:id="K000180"/>ἐν τῷ ἁγίῳ Κόνωνι. ὁ γὰρ Γλὼμ ὁ ἄλλος ῥὴξ τῶν αὐτῶν 
                    <lb n="17"/>Οὕννων ἐσφάγη ἐν τῇ συμβολῇ <anchor xml:id="K000181"/>ὑπὸ τῶν πολεμίων τῆς ῥηγίσσης. 
                </ab>
            </div>

            <!-- Kommentar Anfang -->
            <div type="commentary">
  
                <list>
                    <item corresp="#K000178" xml:space="preserve">
                        <ref>1ff.|1</ref>
                        <p><label>Ἐν αὐτῷ δὲ τῷ χρόνῳ ... ὑπὸ τῶν πολεμίων τῆς ῥηγίσσης.</label>
  Die in Kapitel XVIII 13 erwähnten Ereignisse und Personen finden sich
 auch bei Theoph. 175,12–23, Cedr. 644,1–12 und Joh. Nik. 90, 61–65,
 also nur bei Autoren, die Malalas als Quelle benutzt haben. Folglich
 lässt sich die Historizität der einzelnen Persönlichkeiten sowie derer
 Handlungen nicht mit Gewissheit überprüfen. Bis auf wenige Details
 stimmen die Berichte der vier Autoren weitestgehend überein. Theophanes
 gibt als Namen der beiden hunnischen Könige Στύραξ und Γλώνης an und
 nennt die hunnische Königin Βωαρήξ, was darauf zurückzuführen ist, dass
 der Chronist ein folgendes <emph rend="italics">rex</emph> nicht als
 Titel erkannt hat, sondern als Teil des Namens betrachtet hat. Dies
 scheint auch für Kedrenos zuzutreffen, der die Königin Βαρήζ nennt und
 die beiden unterlegenen Könige als Στύρακα und Γλώην bezeichnet.

  Johannes von Nikiu weicht von den übrigen Autoren im Wesentlichen in
 zwei Punkten ab. Zum einen gibt er die Namen der beiden hunnischen
 Könige, die von Boa überwältigt wurden, mit „Astêrâ“ und „Aglânâ“
 wieder, und damit völlig anders als die übrigen Quellen. Ferner
 berichtet er, die Königin Boa habe Justinian reich beschenkt, während
 Malalas davon spricht, dass Boa Geschenke vom römischen Kaiser erhalten
 habe, der sie damit für die römische Sache gewinnen konnte. Bei
 Theophanes und Kedrenos wiederum werden keinerlei Geschenke erwähnt.

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000167" xml:space="preserve">
                        <ref>1f.|9</ref>
                        <p><label>ἐκ τῶν Σαβείρων Οὕννων:</label>
  Bei den Sabiren (in den Quellen meist Σάβιροι, Σαβίροι und Σάβειροι
 genannt) handelt es sich um einen den Hunnen verwandten Verband. Im 6.
 Jh. n. Chr. lebten sie neben einer Vielzahl anderer Gruppierungen in
 den Steppen des Schwarzen Meeres, wo nach dem Tod Attilas keine neue
 Macht eine dominante Stellung erringen konnte. In den Jahren 515 und
 548 n. Chr. unternahmen sie Einfälle nach Armenien. Gegenüber Ostrom
 und dem Persischen Reich verfolgten sie eine Politik wechselnder
 Bündnisse. Sie wurden gemeinsam mit den übrigen Verbänden der Region
 innerhalb von wenigen Jahren von den Awaren unterworfen. Walter Pohl
 betont allerdings, dass dies nicht das Ende des Sabirenreiches
 bedeutete, das auf jeden Fall bis zur Zeit des Tiberios II. Bestand
 hatte (<bibl><ref target="Pohl_2005"><title>Pohl
 (2005)</title></ref></bibl>, 203f.; <bibl><ref
 target="Pohl_1988"><title>Pohl (1988)</title></ref></bibl>, 39).

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000169" xml:space="preserve">
                        <ref>3|1</ref>
                        <p><label>ὀνόματι Βώα:</label>
  Boa übernahm nach dem Tod ihres Mannes Blach die Herrschaft über einen
 Teil der sabirischen Hunnen. Vermutlich im Jahr 528 verbündete sie sich
 mit den Römern gegen zwei hunnische Könige, die sich auf die Seite der
 Perser gestellt hatten. Abgesehen von dieser Malalas-Stelle ist sie
 noch bei Theoph. AM 6020, Joh. Nik. 90,61–5 und Cedr. I 644 bezeugt,
 die alle auf Malalas basieren (PLRE IIIA, 234).

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000170" xml:space="preserve">
                        <ref>3f.|5</ref>
                        <p><label>ἔχουσα δὲ ... ὑπ' αὐτὴν χιλιάδας ἑκατόν:</label>
  Im klassischen Griechisch wird zur Bezeichnung des Unterworfenseins
 bzw. der Abhängigkeit meist ὑπό + Dativ verwendet (LSJ s.v. B.II.2.,
 Kühner/Gerth §442, II.2.c.), vgl. z.B. Hdt. VII 11, 16f.: ἵνα ἢ τάδε
 πάντα ὑπὸ Ἕλλησι ἢ ἐκεῖνα πάντα ὑπὸ Πέρσῃσι γένηται, Th. I 32, 5:
 ἐσόμεθα ὑπ’ αὐτοῖς. Auch ὑπό + Akkusativ (vgl. LSJ s.v. C.II. , KG
 §442, III.3.) findet sich im klassischen Griechisch, doch hat diese
 Verwendung oftmals eine andere Nuance, indem hiermit ausgedrückt
 wird, dass etwas unter jemandes Macht gebracht wird (entsprechend der
 Bedeutung 'unter ... hin'), vgl. z.B. Th. I 110,2: Αἴγυπτος δὲ πάλιν
 ὑπὸ βασιλέα ἐγένετο, 4, 60, 2: εἰκός ... αὐτοὺς τάδε πάντα
 πειράσασθαι ὑπὸ σφᾶς ποιεῖσθαι, dagegen 6,86,4f.: τὴν Σικελίαν μέχρι
 τοῦδε μὴ ὑπ’ αὐτοὺς εἶναι (van Herwerden hat an dieser Stelle
 allerdings ὑπ’ αὐτοῖς konjiziert). Bei anderen Autoren finden sich
 dann zahlreiche Belege für eine rein lokative Verwendung, z.B. Hdt.
 VII 108; Arist. <emph rend="italics">HA</emph> 488a10; X. <emph
 rend="italics">Cyr</emph>. III 3, 6.

 (J.T.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000171" xml:space="preserve">
                        <ref>5|4</ref>
                        <p><label>Βλὰχ:</label>
  König über einen Teil der sabirischen Hunnen und Ehemann der Boa. Neben
 Malalas bei Theoph. AM 6020, Joh. Nik. 90,62 und Cedr. 644 erwähnt
 (PLRE IIIA (Blach), 233).

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000172" xml:space="preserve">
                        <ref>5|5</ref>
                        <p><label>ἀποβίωσιν:</label>
  Statt des üblicheren τελευτήν. Der Ausdruck ist nachklassisch, bei
 Malalas außerdem XIV 4 (274, 51); *XVIII 148 (431, 29) [aus Theophanes
 ergänzt]. Sehr häufig in der späteren byzantinischen Literatur vgl.
 z.B. Iust., <emph rend="italics">Edictum contra Origenem</emph> 82, 15;
 84, 1; Cosm. Ind. <emph rend="italics">Top</emph>. X 68. 74; <emph
 rend="italics">Chron. Pasch.</emph> 576, 17; Theophylactus Simocatta,
 <emph rend="italics">Hist</emph>. 8, 11, 8, 1; Io.D., <emph
 rend="italics">Oratio prima in dormitionem sanctae Dei genitricis
 Mariae</emph> 10, 13, <emph rend="italics">Oratio secunda in
 dormitionem sanctae Dei genitricis Mariae</emph> 2, 48; 3, 28; 18, 41;
 Psell. <emph rend="italics">Chronographia</emph> 6; Theod. 10, 4; Zon.
 III 489, 12.

 (J.T.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000173" xml:space="preserve">
                        <ref>6|7</ref>
                        <p><label>φορεσίας:</label>
  'Kleidung', 'Gewänder' (nicht vor Malalas belegt); bei Malalas außerdem
 noch 19, 51; 24, 83. 85. 9; 240, 95; 360, 39; 375, *25; 395, *9; 398,
 78f. In der byzantinischen Literatur dann häufiger verwendet, z.B.
 <emph rend="italics">Chron. Pasch.</emph> 79, 10. 13; 85, 5; 218, 3;
 Io. Ant., <emph rend="italics">Fr</emph>. 61, 1, 2; <emph
 rend="italics">Fr</emph>. 214, 7, Theoph. 232, 10; Cedr. 1, 35, 2f.

 (J.T.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000174" xml:space="preserve">
                        <ref>7f.|9</ref>
                        <p><label>συνελάβετο δορυαλώτους καὶ ἄλλους ῥῆγας δύο:</label>
  Diese Aussage stimmt nicht überein mit der Darstellung 14ff., nach der
 nur der eine König (Tyranx) gefangengenommen wurde, während der andere
 (Glom) in der Schlacht umkam. Außerdem ist die Formulierung καὶ ἄλλους
 ῥῆγας δύο streng genommen unlogisch, da sie voraussetzt, dass bereits
 davon berichtet wurde, wie irgendwelche anderen Könige gefangengenommen
 wurden. Ein in sich stimmiger Text ist hingegen bei Teophanes und
 Kedrenos überliefert. Vgl. Theoph. 175, 15–22: αὕτη τοὺς προτραπέντας
 παρὰ Κουάδου, βασιλέως Περσῶν, δύο ῥῆγας ἀπὸ ἄλλου ἔθνους Οὔννων
 ἐνδοτέρων, ὀνόματι Στύραξ καὶ Γλώνης, τοῦ συμμαχῆσαι αὐτῷ κατὰ Ῥωμαίων,
 παρέλαβεν ἡ αὐτὴ Βωαρὴξ παριόντας διὰ τῆς χώρας αὐτῆς ἐπὶ τὰ Περσικὰ
 μετὰ χιλιάδων κʹ· οὓς καὶ κατέκοψεν, καὶ τὸν μὲν ἕνα ῥῆγα αὐτῶν, τὸν
 λεγόμενον Στύρακα, συλλαβομένη δέσμιον εἰς τὴν Κωνσταντινούπολιν τῷ
 βασιλεῖ ἔπεμψεν, τὸν δὲ Γλώνην ἐν τῷ πολέμῳ ἔσφαξεν und Cedr. 644,
 5–11: αὕτη τοὺς προτραπέντας παρὰ Καβάδου τοῦ βασιλέως Περσῶν δύο ῥῆγας
 ἀπὸ ἄλλου ἔθνους Οὕννων ἐνδοτέρων, Στύρακα καὶ Γλώην, τοῦ συμμαχῆσαι
 αὐτῷ κατὰ Ῥωμαίων, περιόντας διὰ τῆς χώρας αὐτῆς ἐπὶ τὰ Περσικὰ μετὰ
 χιλιάδων εἴκοσιν ἐκράτησε, καὶ τὸν λαὸν πάντα κατέκοψε. καὶ τὸν μὲν
 Στύρακα δέσμιον τῷ βασιλεῖ ἐν Κωνσταντινουπόλει ἔπεμψεν, ὁ δὲ Γλώης ἐν
 τῷ πολέμῳ ἐσφάγη. Möglicherweise sind diese beiden Texte näher am
 Ur-Malalas.

 (J.T.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000175" xml:space="preserve">
                        <ref>9|3</ref>
                        <p><label>Τύραγγα:</label>
  Der hunnische König Tyranx war ein Verbündeter des Perserkönigs
 Kabades, konnte aber diesem nicht zur Hilfe gegen die Römer kommen, da
 er von Boa gefangen genommen und Justinian übergeben wurde, der ihn
 kreuzigen ließ. Außer bei Malalas ist er bei Theoph. AM 6020, Joh. Nik.
 90,65 und Cedr. 644 bezeugt (PLRE IIIB (Tyranx), 1346).

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000176" xml:space="preserve">
                        <ref>9|5</ref>
                        <p><label>Γλώμην:</label>
  Auch er ein hunnischer, mit den Persern verbündeter König, der von den
 Soldaten der Königin Boa im Kampf niedergemacht wurde. Bezeugt ist er
 nur in Zusammenhang mit Tyranx bei den oben bereits zitierten Autoren
 (PLRE IIIA (Glom), 538).

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000177" xml:space="preserve">
                        <ref>11|3</ref>
                        <p><label>παραλαβοῦσα:</label>
  παραλαμβάνω hier im Sinne von 'einholen, abfangen'. Im klassischen
 Griechisch wird hierfür καταλαμβάνω (vgl. LSJ s.v. II.1.) verwendet.

 (J.T.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000180" xml:space="preserve">
                        <ref>16|3</ref>
                        <p><label>ἐν τῷ ἁγίῳ Κόνωνι:</label>
  Dazu: <ref target="#K003031">15, 14</ref>.

 (B.O.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000181" xml:space="preserve">
                        <ref>17|6</ref>
                        <p><label>ὑπὸ τῶν πολεμίων τῆς ῥηγίσσης:</label>
  missverständliche Formulierung, der Genitiv τῆς ῥηγίσσης ist nicht
 possessiv, sondern bezeichnet hier die Zugehörigkeit ('von den Feinden,
 die auf der Seite der Königin waren').

 (J.T.)</p>
                    </item>
                </list>

            <!-- Kommentar Ende -->
            </div>
  
            <!-- Bibliographie -->
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                          Cantarella (1991): Cantarella, Eva: 
                        I supplizi capitali in Grecia e a Roma. 
                        Mailand 1991
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                          Cook (2013): Cook, John Granger: 
                        Crucifixion in the West: From Constantine to Recceswinth. 
                        ZAC 2013, 226–246
                    </bibl>
      
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                          Feld (2005): Feld, Karl: 
                        Barbarische Bürger. Die Isaurier und das Römische Reich. 
                        Berlin u.a. 2005
                    </bibl>
      
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                          Hyldahl, Salomonsen (1991): Hyldahl, Niels/Salomonsen, Borge: 
                        s.v. Hinrichtung. 
                        RAC 1991, 342–365
                    </bibl>
      
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                          Latte (1940): Latte, Kurt: 
                        s.v. Todesstrafe. 
                        RE Suppl. 1940, 1599–1619
                    </bibl>
      
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                          Mommsen (1899): Mommsen, Theodor: 
                        Römisches Strafrecht. 
                        Leipzig 1899
                    </bibl>
      
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                          Pohl (1988): Pohl, Walter: 
                        Die Awaren. Ein Steppenvolk in Mitteleuropa 567–822 n. Chr. 
                        München 1988
                    </bibl>
      
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                          Pohl (2005): Pohl, Walter: 
                        Die Völkerwanderung. Eroberung und Integration. 
                        Stuttgart u.a. 2005
                    </bibl>
      
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                          Psaltes (1913): Psaltes, Stamatios B.: 
                        Grammatik der byzantinischen Chroniken. 
                        Göttingen 1913
                    </bibl>
      
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                          Stritzky (1991): von Stritzky, Maria-Barbara: 
                        s.v. Konon. 
                        Lexikon für Theologie und Kirche 1997, 1997
                    </bibl>
      
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                          Trautmann, Klostermann (1934): Trautmann, Reinhold/Klostermann, Robert: 
                        Drei griechische Texte zum Codex Suprasliensis II: Das Martyrium von Konon dem Isaurier. 
                        Zeitschrift für slavische Philologie 1934, 1–21
                    </bibl>
      
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