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                <title type="main">Historisch-philologischer Kommentar zur Chronik des Johannes Malalas</title>
                <title type="sub">Buch 18, Kapitel 136</title>
                <author>die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HAdW-Forschungsstelle Malalas</author>
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                    <resp>Export vom 20260418-000003</resp>
                    <name>daffi/HAdW</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <editionStmt>
                <edition>
                    <date>20260418</date>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>Heidelberger Akademie der Wissenschaften: Forschungsstelle Malalas-Kommentar</publisher>
                <availability status="restricted">
                    <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/deed.de">CC BY-NC-SA 4.0</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
            <sourceDesc>
                <p>Export aus Malalas-Datenbank</p>
            </sourceDesc>
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                    <name>die Mitarbeiter der HAdW-Forschungsstelle</name>
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        </revisionDesc>
    </teiHeader>
    <text>

            <!-- Kommentar Anfang -->
            <div type="commentary">
  

            <!-- Kommentar Ende -->
            </div>
  

<div xml:id="B000105" n="B000105" rend="inline" type="section">
  <p>            Syrisch: Mich. Syr. IX 33 (271)
</p></div> 
        <body>

            <!-- Griechische Transkription -->
            <div type="edition" xml:id="T000436" xml:space="preserve">
                <ab>
                    <lb n="1"/><anchor xml:id="K001459"/>Μηνὶ ἰουνίῳ, ἰνδικτιῶνι τῇ αὐτῇ, <anchor xml:id="K001451"/>συσχεθέντες <anchor xml:id="K001452"/>Ἕλληνες <anchor xml:id="K001453"/>περιεβωμί- 
                    <lb n="2"/>σθησαν καὶ τὰ <anchor xml:id="K001461"/>βιβλία αὐτῶν <anchor xml:id="K001454"/>κατεκαύθη ἐν τῷ <anchor xml:id="K001462"/>Κυνηγίῳ καὶ εἰκόνες τῶν 
                    <lb n="3"/><anchor xml:id="K001455"/>μυσερῶν θεῶν αὐτῶν καὶ ἀγάλματα. 
                    <lb n="4"/>Καὶ τῷ αὐτῷ μηνὶ ἠνέχθησαν τὰ <anchor xml:id="K001463"/>συνοδικὰ τοῦ <anchor xml:id="K001383"/>πάπα Ῥώμης. 
                    <lb n="5"/>Καὶ τῷ αὐτῷ μηνὶ συνήφθη <anchor xml:id="K001484"/>δημοτικὴ μάχη ἐν <anchor xml:id="K001466"/>Κυζίκῳ, <anchor xml:id="K001457"/>ὥστε πολλοὺς 
                    <lb n="6"/>πεσεῖν ἐξ ἀμφοτέρων τῶν μερῶν. ἐν αὐτῇ δὲ τῇ μάχῃ καί τινα τῶν ἐκεῖσε 
                    <lb n="7"/>κατεστράφη. 
                </ab>
            </div>

            <!-- Kommentar Anfang -->
            <div type="commentary">
  
                <list>
                    <item corresp="#K001459" xml:space="preserve">
                        <ref>1|1</ref>
                        <p><label>Μηνὶ ἰουνίῳ, ἰνδικτιῶνι τῇ αὐτῇ:</label>
  Hier wird eine relative Datierung geboten, die ohne rechten Bezugspunkt
 bleibt, da eine frühere Erwähnung jener „selben Indiktion“, auf die
 sich der Text bezieht, in der uns erhaltenen Version offenkundig
 verloren gegangen ist – sei es durch Verlust eines Sinnabschnittes
 infolge der Kürzungen in O oder (wahrscheinlicher) aufgrund der
 mindestens einseitigen <emph rend="italics">lacuna</emph>, die der
 <emph rend="italics">Codex</emph> einige Abschnitte früher aufweist
 (<ref target="#K001334">9, 16</ref>). Hier ist allerdings eine
 vergleichsweise sichere Rekonstruktion möglich (vgl. <bibl><ref
 target="Stein_1949"><title>Stein (1949)</title></ref></bibl>, 799f.):
 Die letzte durch O überlieferte Indiktion ist die siebte (XVIII 129;
 hierauf wurde der Rückverweis in der früheren Forschung zum Teil
 bezogen, was aber auf Unkenntnis/Missachtung der <emph
 rend="italics">lacuna</emph> zurückgeht); im nächsten Kapitel folgt der
 August der zehnten Indiktion (XVIII 137). Ein in Kap. XVIII 134
 berichtetes Ereignis erscheint bei Theophanes (237,1–4) als letztes
 Ereignis des Jahres 561/62, was mit der zehnten Indiktion (September
 561 – August 562) korrespondiert. Sowohl O als auch Theophanes haben
 für dieses Ereignis als Monatsangabe den Mai. XVIII 135 fällt nach O in
 „eben diesen Monat“, bei Theophanes fehlt ein entsprechender Eintrag.
 Damit ist wohl davon auszugehen, dass in der <emph
 rend="italics">lacuna</emph> ein Hinweis auf die zehnte Indiktion
 verloren gegangen ist und somit alle in den 49 Zeilen von XVIII 134 bis
 inklusive 137 geschilderten Begebenheiten in die Monate Mai bis August
 562 fallen. Das legt den hiesigen Fall auf den Juni 562 fest. Die
 Datierung in Michael Syrus kann mit diesem Datum ebenfalls
 übereingebracht werden: <bibl><ref target="Stein_1949"><title>Stein
 (1949)</title></ref></bibl>, 374, Anm. 2.

 (J.B.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001461" xml:space="preserve">
                        <ref>2|4</ref>
                        <p><label>βιβλία αὐτῶν κατεκαύθη:</label>
  Die Vernichtung heidnischer Bücher unter obrigkeitlicher Leitung oder
 zumindest Billigung ist seit dem 4. Jh. vielfach belegt; dabei wurde
 häufig gezielt gegen bestimmte unerwünschte Inhalte vorgegangen (z.B.
 magische, christenfeindliche oder als anzüglich eingestufte Literatur:
 <bibl><ref target="Speyer_1981"><title>Speyer
 (1981)</title></ref></bibl>, 130–141; vgl. für eine chronologische
 Darstellung für das 5./6. Jh. <bibl><ref
 target="Rohmann_2016"><title>Rohmann (2016)</title></ref></bibl>,
 62–110). In diesem Fall scheint das Vorgehen allgemeinerer Natur
 gewesen zu sein, denn die Bücher wurden gemeinsam mit Abbildern und
 Statuen vernichtet, was eher auf die mit den Gegenständen verbundenen
 religiösen Vorstellungen verweist als auf spezifische anstößige Inhalte
 (<bibl><ref target="Speyer_1981"><title>Speyer
 (1981)</title></ref></bibl>, 136f.).

 (J.B.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001454" xml:space="preserve">
                        <ref>2|6</ref>
                        <p><label>κατεκαύθη:</label>
  S. <bibl><ref target="Festugière_1979"><title>Festugière
    (1979)</title></ref></bibl>, 230 zur nicht kongruenten Verwendung
    des Verbums in der 3. Person Singular mit dem Neutrum Plural.

 (L.N.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001462" xml:space="preserve">
                        <ref>2|9</ref>
                        <p><label>Κυνηγίῳ:</label>
  Das Kynegion (von κυνηγέω, jagen) bezeichnete eine im Osten
 Konstantinopels in Meeresnähe gelegene Anlage, die als Schauplatz für
 Tierhatzen diente (bis zu deren Verbot im 5./6. Jh.) und später
 (weiterhin?) für öffentliche Hinrichtungen genutzt wurde: <bibl><ref
 target="Janin_1964"><title>Janin (1964)</title></ref></bibl>, 349f.;
 vgl. Theoph. 375 de Boor. Dass dieser Ort für die Bücher- und
 Statuenvernichtungen ausgewählt wurde, unterstreicht den
 publikumswirksamen, vielleicht auch rituellen Charakter der Maßnahme
 (<bibl><ref target="Rohmann_2016"><title>Rohmann
 (2016)</title></ref></bibl>, 108).

 (J.B.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001455" xml:space="preserve">
                        <ref>3|1</ref>
                        <p><label>μυσερῶν:</label>
  Chilmead schlug eine Korrektur in μυσαρῶν (die klassische Form, die
 seit Herodot vorkommt) vor, aber der Ersatz scheint überflüssig; an
 anderen Stellen verwendet der Chronist regelmäßig das nachklassische
 (und bibl., s. z.B. LXX Le. 18.23) μυσερός: vgl. II 11 (3 Mal), 13, XI
 19. Μυσερός verrät in der <emph rend="italics">Chronographia</emph>
 eine gewisse religiöse Nuance, in Verbindung zu den heidnischen Göttern
 (II 11, XVIII 136) oder zu nicht-christlichen Dogmata (XI 19), und
 stammte vielleicht aus der Sprache der Prediger. Interessanterweise
 wird in Beziehung zur <emph rend="italics">Chronographia</emph> auch
 die Form μυσαρός dokumentiert, allerdings durch eine alternative
 Quelle: In XVII 9 ergänzt <bibl><ref target="Thurn_2000"><title>Thurn
 (2000)</title></ref></bibl> vor dem Ausdruck Ἑλληνικοῦ δόγματος aus dem
 <emph rend="italics">Chronicon Paschale</emph> den Zusatz μυσαροῦ τινος
 καί; hier könnte μυσαροῦ allerdings eine Normalisierung der
 nachklassischen Form μυσερός darstellen.

 (L.N.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001463" xml:space="preserve">
                        <ref>4|7</ref>
                        <p><label>συνοδικὰ:</label>
  Der Begriff ‚Synodikon‘ (hier im Plural für συνοδικὰ γράμματα: Der
 Plural ist kurz für συνοδικὰ γράμματα (‚Synodical letter‘:<bibl><ref
 target="Jeffreys_Jeffreys_Scott_1986"><title>Jeffreys, Jeffreys, Scott
 (1986)</title></ref></bibl>, 300; das ‚Synodalschreiben‘: <bibl><ref
 target="Thurn_Meier_2009"><title>Thurn, Meier
 (2009)</title></ref></bibl>, 526) kann das Schreiben der Teilnehmer
 einer Synode an kirchliche Autoritäten bezeichnen, das die Beschlüsse
 des Treffens zusammenfasst: Vgl. ODB 3 (1991), 1994, s.v. Synodikon (A.
 Kazhdan). Im hiesigen Zusammenhang muss der Begriff eine leicht
 abweichende Bedeutung haben: Vgl. ebd. unter Bezugnahme auf diese
 Stelle sowie Theoph. 460,23–27 de Boor: „The term designated
 particularly the patriarchal epistles sent to the pope of Rome, esp.
 after the patriarch's installation“. Es scheint sich in diesem Fall
 allerdings um ein Schreiben anlässlich des Amtsantrittes des Mitte 561
 installierten neuen Papstes (<ref target="#K001464">18, 136</ref>) zu
 handeln, da es dem Wortlaut nach eindeutig <emph rend="italics">von ihm
 selbst</emph> versandt worden war. Demzufolge ist anzunehmen, dass es
 Auskünfte über seinen dogmatischen Standpunkt enthielt. Dies ist der
 einzige Beleg von συνοδικόν in der <emph
 rend="italics">Chronographia</emph>.

 (J.B., L.N.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001464" xml:space="preserve">
                        <ref>4|9</ref>
                        <p><label>πάπα Ῥώμης:</label>
  Die Datierung des Abschnittes auf Juni 562 (<ref target="#K001459">18,
 136</ref>) impliziert, dass es sich bei dem namentlich ungenannt
 bleibenden Papst um Johannes III. handelt, der sein Amt im Juli 561
 angetreten hatte und es bis zu seinem Tod im Jahr 574 bekleidete. Auf
 die kaiserliche Vollmacht aus Konstantinopel, die seit der Eroberung
 Italiens durch Justinian für seine Weihe erforderlich war, musste
 Johannes vier Monate warten: BBK 3 (1992), 197f., s.v. Johannes III.
 (W. Schulz). Zum Genitiv auf -α πάπα in der <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> <ref target="#K001246">18,
 98</ref>. Allgemein zu Wortbedeutung und -verwendung: <ref
 target="#K003974">14, 15</ref>.

 (J.B.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001465" xml:space="preserve">
                        <ref>5|6</ref>
                        <p><label>δημοτικὴ μάχη:</label>
  Diesen „Kampf“ in Kyzikos spezifizieren <bibl><ref
 target="Jeffreys_Jeffreys_Scott_1986"><title>Jeffreys, Jeffreys, Scott
 (1986)</title></ref></bibl>, 300 als „faction fight“, denken also an
 von den Zirkusfaktionen angezettelte Unruhen, wie sie für Metropolen
 wie Konstantinopel, Antiochia oder Alexandria regelmäßig in der <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> überliefert werden (X 20; XIV 34;
 XV 15; XVI 2; XVI 4, 6, 15; XVII 8; XVIII 71, 99, 105, 121, 135).
 Ähnlich <bibl><ref target="Thurn_Meier_2009"><title>Thurn, Meier
 (2009)</title></ref></bibl>, 526: „Parteienschlacht“. Die <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> bezeugt an anderer Stelle, dass
 sich Unruhen unter den Zirkusparteien selbstverständlich auf alle
 Städte des Reiches ausdehnen konnten: Vgl. XVII 12: Ἐν δὲ τοῖς αὐτοῖς
 χρόνοις τὸ Βένετον μέρος ἐν πάσαις ταῖς πόλεσιν ἠτάκτει („Zu eben
 dieser Zeit aber gab die Blaue Partei in allen Städten keine Ruhe“,
 Übers. Thurn/Meier). Für Kyzikos vermutet <bibl><ref
 target="Stein_1949"><title>Stein (1949)</title></ref></bibl>, 778, dass
 dort jene Kämpfe fortgeführt wurden, die wenig früher in Konstantinopel
 ihren Ausgang genommen hatten (XVIII 135). Ein Zusammenhang wird an
 dieser Stelle zwar nicht explizit hergestellt, was aber durchaus dem
 allgemeinen Stil der <emph rend="italics">Chronographia</emph>
 entspricht. Zur Verwendung von δημοτικός im Sinne von δημόσιος, ‚dem
 Volk zugehörig, das Volk betreffend‘ besonders im Zusammenhang mit
 Unruhen vgl. <ref target="#K000820">18, 52</ref>.

 (J.B.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001466" xml:space="preserve">
                        <ref>5|9</ref>
                        <p><label>Κυζίκῳ:</label>
  Kyzikos in Mysia an der Südküste der Propontis, <ref
 target="#K000639">4, 8</ref>.

 (J.B.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001457" xml:space="preserve">
                        <ref>5|10</ref>
                        <p><label>ὥστε:</label>
  Die Konstruktion dieses Konsekutivsatzes zeigt eine gewisse Ähnlichkeit
 mit der Verwendung von ὥστε + Infinitiv zur Einleitung der Folgen von
 Naturkatastrophen (<ref target="#K000958">18, 124</ref>).

 (L.N.)</p>
                    </item>
                </list>

            <!-- Kommentar Ende -->
            </div>
  
            <!-- Bibliographie -->
            <div type="bibliography">
                <listBibl>
    
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                        Stuttgart 1981
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                          Stein (1949): Stein, Ernest: 
                        Histoire du Bas-Empire, Tome II. De la disparition de l’Empire d’Occident à la mort de Justinien (476–565). 
                        Paris/Bruxelles/Amsterdam 1949
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                          Thurn, Meier (2009): Thurn, Johannes/Meier, Mischa: 
                        Johannes Malalas Weltchronik.. 
                        Stuttgart 2009
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                          Thurn (2000): Thurn, Johannes: 
                        Ioannis Malalae Chronographia. 
                        Berolini et Novi Eboraci 2000
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