<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:lang="de">
<?xml-model href="http://www.stoa.org/epidoc/schema/latest/tei-epidoc.rng" schematypens="http://relaxng.org/ns/structure/1.0"?>
    <teiHeader>
        <fileDesc>
            <titleStmt>
                <title type="main">Historisch-philologischer Kommentar zur Chronik des Johannes Malalas</title>
                <title type="sub">Buch 18, Kapitel 31</title>
                <author>die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HAdW-Forschungsstelle Malalas</author>
                <respStmt xml:id="Malalas">
                    <resp>Export vom 20260405-000002</resp>
                    <name>daffi/HAdW</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <editionStmt>
                <edition>
                    <date>20260405</date>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>Heidelberger Akademie der Wissenschaften: Forschungsstelle Malalas-Kommentar</publisher>
                <availability status="restricted">
                    <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/deed.de">CC BY-NC-SA 4.0</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
            <sourceDesc>
                <p>Export aus Malalas-Datenbank</p>
            </sourceDesc>
        </fileDesc>
        <revisionDesc>
            <listChange>
                <change>
                    <date>20260405-000002</date>
                    <name>die Mitarbeiter der HAdW-Forschungsstelle</name>
                </change>
            </listChange>
        </revisionDesc>
    </teiHeader>
    <text>

            <!-- Kommentar Anfang -->
            <div type="commentary">
  

            <!-- Kommentar Ende -->
            </div>
  

<div xml:id="B000030" n="B000030" rend="inline" type="section">
  <p>            Procop., <mentioned>Aed.</mentioned> VI 6,1–7
</p></div> 
        <body>

            <!-- Griechische Transkription -->
            <div type="edition" xml:id="T000031" xml:space="preserve">
                <ab>
                    <lb n="1"/><anchor xml:id="K000432"/>Ἐν αὐτῷ δὲ τῷ χρόνῳ ὁ Ῥωμαίων βασιλεὺς <anchor xml:id="K000434"/>τὸ κάστρον τὸ λεγό- 
                    <lb n="2"/>μενον <anchor xml:id="K000435"/>Ἀνάσαρθον <anchor xml:id="K000437"/>μετεκάλεσεν Θεοδωριάδα <anchor xml:id="K000438"/>εἰς τὸ ὄνομα τῆς Αὐγούστας, 
                    <lb n="3"/>παρεσχηκὼς καὶ <anchor xml:id="K000440"/>δίκαια πόλεως. ὁμοίως δὲ καὶ <anchor xml:id="K000441"/>τὸ ἐν Σούσοις κάστρον 
                    <lb n="4"/><anchor xml:id="K000442"/>μετωνόμασεν Ἰουστινιανούπολιν. 
                </ab>
            </div>

            <!-- Kommentar Anfang -->
            <div type="commentary">
  
                <list>
                    <item corresp="#K000432" xml:space="preserve">
                        <ref>1|1</ref>
                        <p><label>Ἐν αὐτῷ δὲ τῷ χρόνῳ: </label>
  Diese Zeitangabe legt nahe, dass wir uns, sofern es vorher keine
 Kürzung gab, noch im Jahr 528/529 befinden.

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000433" xml:space="preserve">
                        <ref>1|9</ref>
                        <p><label>τὸ κάστρον: </label>
  Das Substantiv κάστρον, das sich von lateinisch <emph
 rend="italics">castrum</emph> ableitet, ist in der <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> 19 Mal belegt: XII 34,7; XII 40,3;
 XIII 21,8; XIII 21,12; XIII 21,28; XV 5,35; XV 5,36; XV 5,37; XVIII
 16,18; XVIII 31,1; XVIII 31,3; XVIII 61,4; XVIII 61,15; XVIII 60,4
 XVIII 76,5. Es zählt zum militärischen Jargon, der wie die
 Verwaltungssprache von Latinismen geprägt war (vgl. Kommentar ad XVIII
 22,3). Wie πραιδεύω (s.u. ad XVIII 32,2) geht κάστρον in den
 byzantinischen Wortschatz über (LBG verzeichnet zahlreiche Komposita).
 Erste Belege finden sich auf kaiserzeitlichen Inschriften und in Papyri
 (vgl. LSJ Supp). Im Lateinischen ist der Plural <emph
 rend="italics">castra</emph> häufiger als der Singular, im Griechischen
 ist der Plural κάστρα hingegen seltener. Die Bedrohung des Reiches, die
 im Laufe der Spätantike stieg, brachte es mit sich, dass sich nicht nur
 Grenzbefestigungen zu Siedlungszentren, sondern auch Städte im
 Hinterland zu Festungen entwickelten, vgl. <bibl><ref
 target="Müller-Wiener_1986"><title>Müller-Wiener
 (1986)</title></ref></bibl> und <bibl><ref
 target="Dunn_1994"><title>Dunn (1994)</title></ref></bibl>.

 (F.S.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000435" xml:space="preserve">
                        <ref>2|2</ref>
                        <p><label>Ἀνάσαρθον:</label>
  Dieser Ortsname auf -ος oder -ον ist nur in der <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> bezeugt. Wahrscheinlich ist er mit
 Ἀνασάρθα bzw. Ὀνοσάρθα zu identifizieren, der in den Konzilsakten von
 Chalkedon bezeugt ist, vgl. <bibl><ref
 target="Schieffer_Schwartz_Straub_1984"><title>Schieffer, Schwartz,
 Straub (1984)</title></ref></bibl>, 9. Anasartha bzw. Onosartha, heute
 Hanaser, lag in <emph rend="italics">Syria prima</emph>
 (https://pleiades.stoa.org/places/668187). Dort haben sich ein paar
 spätantike Inschriften erhalten (vgl. <bibl><ref
 target="Bowersock_2002"><title>Bowersock (2002)</title></ref></bibl>).

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000437" xml:space="preserve">
                        <ref>2|3</ref>
                        <p><label>μετεκάλεσεν Θεοδωριάδα: </label>
  Die einendigen Adjektive auf –άς, -άδος begleiten zumeist weibliche
 Substantive und werden selbst zu einem Substantiv, wenn das Bezugswort
 ausfällt (vgl. Kühner/ Blass §150 III). Das Wort Θεοδωριάς könnte
 demnach als ein Adjektiv interpretiert werden, das sich vom Substantiv
 Θεοδώρα ableitet und hier durch Wegfall des Wortes πόλις zu einem
 Substantiv wurde. Allerdings ist es wahrscheinlicher, dass es sich bei
 Theodorias von Anfang an um ein Substantiv handelte, das in Analogie zu
 Worten wie Honorias gebildet wurde. Vgl. bspw. Proc. <emph
 rend="italics">Aed</emph>. VI 5,15: Θεοδωριάδα καλοῦσι τὴν πόλιν: Man
 nennt die Stadt Theodorias (und nicht: man nennt die Stadt eine
 Theodora’sche).

 <lb/><lb/>

  Anasartha war nicht die einzige Stadt, die vorübergehend den Namen
 Theodorias trug: Die <emph rend="italics">Chronographia</emph>
 berichtet von einer weiteren Einrichtung einer Provinz namens
 Theodorias in XVIII 39,4. Laut Prokop nannten die Einwohner Bagas
 (heute Beja in Tunesien) ihre Stadt aus Dankbarkeit für die Befestigung
 durch Justinian in Theodorias um (Procop. <emph
 rend="italics">Aed.</emph> VI 5,15). Hier geht die Initiative zur
 Umbenennung also nicht von oben, sondern von unten aus, was aber dem
 panegyrischen Tenor der <emph rend="italics">Bauten</emph> geschuldet
 zu sein scheint (vgl. deutlicher Procop. <emph
 rend="italics">Aed.</emph> VI 6,7). Prokop erwähnt in dieser Schrift
 ferner eine Festung an der Donau, die bereits seit Trajan Theodora
 heiße (Procop. <emph rend="italics">Aed.</emph> IV 6,15), was eine
 Rückprojektion sein könnte; vgl. <bibl><ref
 target="Nagl_1934"><title>Nagl (1934)</title></ref></bibl>, 1773. Olbia
 in der Kyrenaika (heute Qasr-el-Lebia) wurde zu Zeiten Justinians unter
 dem Namen Theodorias neu gegründet, wie eine Inschrift in der östlichen
 Kirche bezeugt; vgl. <bibl><ref target="Maguire_1987"><title>Maguire
 (1987)</title></ref></bibl>, 44–55 mit Abbildung 53. Das Bodenmosaik im
 Kirchenschiff spricht von der „neuen Stadt Theodorias". Das
 Bildprogramm parallelisiert die Gründung der Stadt mit der biblischen
 Schöpfung. Dieses Kirchenmosaik kann einen Eindruck davon geben, wie
 die kaiserliche Umbenennung einer Stadt inszeniert und symbolisch
 instrumentalisiert werden konnte. Agathias bezeugt, dass die Stadt
 Rhizaion, heute Rize, am Schwarzen Meer in dieser Zeit ebenfalls den
 Namen Theodorias trug (Agath. V 1,2). Dieser scheint aber nicht auf die
 Kaiserin, sondern auf den im selben Kontext erwähnten römischen
 Taxiarchen Theodor zurückzugehen.

 (F.S.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000438" xml:space="preserve">
                        <ref>2|5</ref>
                        <p><label>εἰς τὸ ὄνομα τῆς Αὐγούστας: </label>
  εἰς (τὸ) ὄνομα nach καλέω bzw. καλέομαι und ihren Komposita in der
 Bedeutung „benennen nach“ bzw. „nach jemandem benannt sein“ gehört
 zum phraseologischen Wortbestand der Chronik, vgl. <bibl><ref
 target="Jeffreys_1990e"><title>Jeffreys
 (1990e)</title></ref></bibl>, 229.

 (F.S.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000439" xml:space="preserve">
                        <ref>3|3</ref>
                        <p><label>δίκαια πόλεως: </label>
  In der <emph rend="italics">Chronographia</emph> bezeichnet δίκαιον
 häufig das „Recht“, das einem Ort verliehen wird und entweder durch
 „Stadt“ (πόλεως) oder „Mutterstadt“ (μητροπόλεως) qualifiziert wird.
 Nur hier und in XIII 37,18 im Plural. δίκαιον πόλεως entspricht
 lateinisch <emph rend="italics">ius civitatis</emph>. Zur Erhebung von
 Gemeinden und Städten: <ref target="#K004885">12, 34</ref>.

 (F.S.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000441" xml:space="preserve">
                        <ref>3|8</ref>
                        <p><label>τὸ ἐν Σούσοις κάστρον: </label>
  Bei dieser Angabe stellt sich die Frage, um welchen Ort es sich
 handelt. Es könnte die persische Stadt Susa und ihr Umland, Susiana,
 gemeint sein, deren Geschichte wechselvoll war. Susa, einst
 Königsresidenz der Achaimeniden, war unter den Sassaniden nicht mehr
 als eine Provinzstadt, vgl. <bibl><ref
 target="Boucharlat_1987"><title>Boucharlat (1987)</title></ref></bibl>.
 Dort kann es im 6. Jh. aber kein römisches Kastell gegeben haben, da
 sich Susa nur unter Trajan in römischer Hand befand. Die Feldzüge unter
 Justinian drangen hingegen nie weiter als ins untere Mesopotamien vor,
 vgl. <bibl><ref target="Greatrex_1998"><title>Greatrex
 (1998)</title></ref></bibl>, 225. Das Publikum des 6. Jh. wird
 vielleicht weniger an die Provinzstadt im Nachbarland als ans biblische
 Susa gedacht haben. Im Buch Daniel wird Susa nämlich an einer Stelle
 erwähnt, und zwar als Ort, an dem Daniel Traumbilder erscheinen (Dan.
 8). Die Septuaginta gibt folgende Ortsangabe: ἐν Σούσοις τῇ βάρει ‚in
 der Burg Susa‘. Dieser Passus wird in der spätantiken Literatur oft
 aufgegriffen (Chrys., <emph rend="italics">Interpretatio in Danielem
 prophetam</emph> 56, 234, 26; Thdt., <emph rend="italics">Interpretatio
 in Danielem</emph> 81,1437,36; <emph rend="italics">Chron</emph>. <emph
 rend="italics">Pasch</emph>. 264). Interessanterweise wird Susa
 ebenfalls Σοῦσοι genannt und im selben Zusammenhang ein Wehrgebäude
 erwähnt (DGE βᾶρις, εως). Der einzige Autor des 6. Jh. der neben der
 <emph rend="italics">Chronographia</emph> eine zeitgenössische Stadt
 Σοῦσοι nennt, ist der Arzt Aetius von Amida. Für ein Rezept beruft er
 sich auf das Zeugnis „derer in Susoi“ – οἱ δὲ ἐν Σούσοις μαρτυροῦσι
 (Aët., <emph rend="italics">iatricorum liberi</emph> I 116,15). Dieses
 Susoi lässt sich aber ebenfalls nicht lokalisieren. Alternativ könnte
 sich die Angabe der <emph rend="italics">Chronik</emph> auf die Stadt
 Hadrume(n)tum in der nordafrikanischen Provinz Byzacena beziehen. Denn
 Hadrumetum wird zumeist mit der Stadt identifiziert, die spätestens
 seit den Arabern Sūsa hieß (heute Sousse in Tunesien), vgl. <bibl><ref
 target="Trousset_2000"><title>Trousset (2000)</title></ref></bibl>. Der
 arabische Name könnte sich von griechisch Σῴζουσα ableiten, der als
 Stadtname in der Kyrenaika sicher bezeugt – nämlich für Apollonia – und
 auch für Hadrumetum postuliert worden ist, vgl. <bibl><ref
 target="Honigmann_1927"><title>Honigmann (1927)</title></ref></bibl>.
 Die Angabe in der <emph rend="italics">Chronographia</emph> würde zum
 Zeugnis Prokops passen, der berichtet, dass Hadrumentum in der Provinz
 Byzacena von Justinian befestigt und deshalb in Justiniane umbenannt
 wurde (Procop. <emph rend="italics">Aed.</emph> VI 6,1–7). Gegen diese
 Identifikation spricht aber die abweichende Schreibweise. Außerdem
 wurde Hadrumentum erst im Vandalenkrieg eingenommen (Procop. <emph
 rend="italics">Vand.</emph> I 17 und II 23), der in die Jahre 533–534
 fällt und erst in XVIII 57 beschrieben wird. Die Angabe wäre also zu
 früh angesetzt. Welches Σοῦσοι gemeint ist, muss daher offenbleiben.

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000442" xml:space="preserve">
                        <ref>4|1</ref>
                        <p><label>μετωνόμασεν Ἰουστινιανούπολιν:</label>
  Zur Umbenennung von Städten in Justinianopolis: <ref
 target="#K000015">18, 5</ref>.

 </p>
                    </item>
                </list>

            <!-- Kommentar Ende -->
            </div>
  
            <!-- Bibliographie -->
            <div type="bibliography">
                <listBibl>
    
                    <bibl xml:id="Boucharlat_1987" xml:space="preserve">
                          Boucharlat (1987): Boucharlat, Rémy: 
                        Suse à l'époque sassanide. 
                        Mesopotamia 1987, 357–366
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Bowersock_2002" xml:space="preserve">
                          Bowersock (2002): Bowersock, G.-W.: 
                        Chalcis ad Belum and Anasartha in Byzantine Syria. 2002, 47–55
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Brands_2003" xml:space="preserve">
                          Brands (2003): Brands, Gunnar: 
                        Die spätantike Stadt und ihre Christianisierung. Symposion vom 14. bis 16. Februar 2000 in Halle, Saale. 
                        Wiesbaden 2003
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Brătianu_1936" xml:space="preserve">
                          Brătianu (1936): Brătianu, George Ioan: 
                        Privilèges et franchises municipales dans l'Empire byzantin. 
                        Paris 1936
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Demandt_2007" xml:space="preserve">
                          Demandt (2007): Demandt, Alexander: 
                        Die Geschichte der Spätantike. Das Römische Reich von Diocletian bis Justinian 284–565 n. Chr. 
                        München 2007
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Dunn_1994" xml:space="preserve">
                          Dunn (1994): Dunn, Archibald: 
                        The Transition from Polis to Kastron in the Balkans (III–VII cc.). General and regional perspectives. 
                        Byzantine and Modern Greek Studies 1994, 60–80
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Greatrex_1998" xml:space="preserve">
                          Greatrex (1998): Greatrex, Geoffrey: 
                        Rome and Persia at war, 502–532. 
                        Leeds 1998
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Honigmann_1927" xml:space="preserve">
                          Honigmann (1927): Honigmann, Ernst: 
                        s.v. Σῴζουσα. 
                        RE 1927, 1257
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Jeffreys_1990e" xml:space="preserve">
                          Jeffreys (1990e): Jeffreys, Michael: 
                        The language of Malalas, 2: Formulaic phraseology. 1990, 225–231
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Krause_2006" xml:space="preserve">
                          Krause (2006): Krause, Jens-Uwe: 
                        Die Stadt in der Spätantike, Niedergang oder Wandel? Akten des internationalen Kolloquiums in München am 30. und 31. Mai 2003. 
                        Stuttgart 2006
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Maguire_1987" xml:space="preserve">
                          Maguire (1987): Maguire, Henry: 
                        Earth and ocean. The terrestrial world in early Byzantine art. 
                        University Park 1987
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Meier_2004a" xml:space="preserve">
                          Meier (2004a): Meier, Mischa: 
                        Das andere Zeitalter Justinians. Kontingenzerfahrung und Kontingenzbewältigung im 6. Jahrhundert n. Chr.. 
                        Göttingen 2004
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Müller-Wiener_1986" xml:space="preserve">
                          Müller-Wiener (1986): Müller-Wiener, Wolfgang: 
                        Von der Polis zum Kastron: Wandlungen der Stadt im Ägäischen Raum von der Antike zum Mittelalter. 
                        Gymnasium 1986, 435–475
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Nagl_1934" xml:space="preserve">
                          Nagl (1934): Nagl, A.: 
                        s.v. Theodora. 
                        RE 1934, 1773–1791
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Rapp_Drake_2014" xml:space="preserve">
                          Rapp, Drake (2014): Rapp, Claudia/Drake, H. A.: 
                        The City in the classical and post-classical world. Changing contexts of power and identity. 
                        Cambridge 2014
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Rich_1992" xml:space="preserve">
                          Rich (1992): Rich, John: 
                        The city in late antiquity. 
                        London 1992
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Schieffer_Schwartz_Straub_1984" xml:space="preserve">
                          Schieffer, Schwartz, Straub (1984): Schieffer, Rudolfus and Schwartz, Eduard and Straub, Johannes: 
                        Acta conciliorum oecumenicorum. Index topographicus. 
                        Berlin 1984
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Stein_1949" xml:space="preserve">
                          Stein (1949): Stein, Ernest: 
                        Histoire du Bas-Empire, Tome II. De la disparition de l’Empire d’Occident à la mort de Justinien (476–565). 
                        Paris/Bruxelles/Amsterdam 1949
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Trousset_2000" xml:space="preserve">
                          Trousset (2000): Trousset, P.: 
                        s.v. Hadrumetum. 
                        Encyclopédie berbère | Hadrumetum – Hidjaba, Aix-en-Provence 2000, 3307–3319
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Wolf_2011" xml:space="preserve">
                          Wolf (2011): Wolf, Joseph G.: 
                        Die Lex Irnitana. Ein römisches Stadtrecht aus Spanien, lateinisch und deutsch. 
                        Darmstadt 2011
                    </bibl>
      
         </listBibl>
     </div>
    
      </body>
    </text>

</TEI>