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            <titleStmt>
                <title type="main">Historisch-philologischer Kommentar zur Chronik des Johannes Malalas</title>
                <title type="sub">Buch 18, Kapitel 49</title>
                <author>die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HAdW-Forschungsstelle Malalas</author>
                <respStmt xml:id="Malalas">
                    <resp>Export vom 20260419-000004</resp>
                    <name>daffi/HAdW</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <editionStmt>
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            <publicationStmt>
                <publisher>Heidelberger Akademie der Wissenschaften: Forschungsstelle Malalas-Kommentar</publisher>
                <availability status="restricted">
                    <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/deed.de">CC BY-NC-SA 4.0</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
            <sourceDesc>
                <p>Export aus Malalas-Datenbank</p>
            </sourceDesc>
        </fileDesc>
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                    <date>20260419-000004</date>
                    <name>die Mitarbeiter der HAdW-Forschungsstelle</name>
                </change>
            </listChange>
        </revisionDesc>
    </teiHeader>
    <text>

            <!-- Kommentar Anfang -->
            <div type="commentary">
  
                <list>
                    <item corresp="#K007191" xml:space="preserve">
                        <ref></ref>
                        <p><label></label>
  Kapitel 49 thematisiert die Auffindung der Gebeine des Märtyrers
 Marinos von Anazarbos in einem Felsengrab nahe der Stadt Gindaros
 (Syrien) und deren Überführung in die Kirche des heiligen Julianos vor
 den Toren Antiochias.

 <lb/><lb/>

  Die translatio von Heiligengebeinen, die hier beschrieben wird, ist
 seit dem 4. Jahrhundert n. Chr. zunächst für den Osten (Sozom. HE V 19,
 13–14; Chron. Pasch. 542,14–18 Dindorf), bald aber auch für den Westen
 des Reiches überliefert. Translationen verletzen eigentlich das
 traditionelle und weiterhin gültige römische Recht, da sie nicht nur
 gegen die Grabruhe verstießen, sondern in vielen Fällen auch mit der
 Missachtung des Verbotes einhergingen, Leichen innerhalb der
 Stadtmauern zu bestatten (<bibl><ref
 target="Kötting_1965"><title>Kötting (1965)</title></ref></bibl>,
 10–12; 15–24; <bibl><ref target="Noethlichs_1982"><title>Noethlichs
 (1982)</title></ref></bibl>, 47f.; <bibl><ref
 target="Freeman_2011"><title>Freeman (2011)</title></ref></bibl>, 17f.;
 vgl. auch <bibl><ref target="Angenendt_1994"><title>Angenendt
 (1994)</title></ref></bibl>, 167–170 zum sukzessiven Entstehen von
 innerörtlichen Friedhöfen als indirekte Folge des Reliquienkultes). Das
 ausnahmsweise Überschreiten der Stadtgrenzen bei der Bestattung
 besonders ausgezeichneter Personen hat dessen ungeachtet bereits
 Vorbilder in der klassischen Heroenverehrung: Zu denken wäre etwa an
 die Überführung der Gebeine des Orestes vom arkadischen Tegea ins
 Stadtzentrum von Sparta (Hdt. 1,67–68; Paus. 3,3,6; 8,54,4; hier ist
 gleichwohl darauf hinzuweisen, dass Sparta in dieser Hinsicht als
 Sonderfall galt). Im hier geschilderten Fall sticht hervor, dass diese
 Grenze eben <emph rend="italics">nicht</emph> überschritten wird: Die
 außerhalb (ἔξω) der Stadt Gindaros gefundenen Reliquien werden in eine
 Kirche außerhalb (ἔξω) von Antiochia umgebettet. Zur <emph
 rend="italics">translatio</emph> von Heiligengebeinen allgemein und in
 der <emph rend="italics">Chronographia</emph>: <ref
 target="#K007190">14, 37</ref>.

 </p>
                    </item>
                </list>

            <!-- Kommentar Ende -->
            </div>
  

<div xml:id="B000047" n="B000047" rend="inline" type="section">
  <p>            Mich. Syr. 9,24,206–207 Chabot (S. 330 Moosa)
</p></div> 
        <body>

            <!-- Griechische Transkription -->
            <div type="edition" xml:id="T000054" xml:space="preserve">
                <ab>
                    <lb n="1"/><anchor xml:id="K000720"/>Εὑρέθη δὲ <anchor xml:id="K000721"/>ἐν αὐτῷ τῷ χρόνῳ καὶ τὸ τίμιον λείψανον τοῦ ἁγίου 
                    <lb n="2"/>μάρτυρος Μαρίνου <anchor xml:id="K000725"/>εἰς τὴν πρώτην Συρίαν ἔξω τῆς λεγομένης Γινδάρου 
                    <lb n="3"/>πόλεως, <anchor xml:id="K000728"/>τοῦ περιοδευτοῦ τῆς χώρας <anchor xml:id="K000729"/>ἐν ὀπτασίᾳ πλειστάκις ἑωρακότος 
                    <lb n="4"/>τὸν τόπον, ἔνθα ἔκειτο ὁ ἅγιος, ἔχων ἀπὸ τῆς κεφαλῆς κατὰ παντὸς τοῦ 
                    <lb n="5"/>σώματος αὐτοῦ <anchor xml:id="K000733"/>ἥλους σιδηροῦς, εἰς σανίδα <anchor xml:id="K000734"/>παραπλωθεὶς προσηλώθη, 
                    <lb n="6"/><anchor xml:id="K000735"/>καὶ ἐτέθη <anchor xml:id="K000736"/>εἰς πέτραν <anchor xml:id="K000737"/>γλυφεῖσαν αὐτῷ τάφον· καὶ ἐπήρθη τὸ λείψανον 
                    <lb n="7"/>αὐτοῦ, καὶ ἠνέχθη καὶ κατετέθη ἔξω τῆς Ἀντιοχέων πόλεως ἐν τῷ ἁγίῳ 
                    <lb n="8"/>Ἰουλιανῷ. 
                </ab>
            </div>

            <!-- Kommentar Anfang -->
            <div type="commentary">
  
                <list>
                    <item corresp="#K000720" xml:space="preserve">
                        <ref>1|1</ref>
                        <p><label>Εύρέθη:</label>
  Nicht augmentierter Aorist Passiv von εὑρίσκω. εὑρίσκω ist das Verb,
 das in der <emph rend="italics">Chronographia</emph> am häufigsten
 nicht augmentierte Formen aufweist: s. die Belege bei <bibl><ref
 target="Merz_1911"><title>Merz (1911)</title></ref></bibl>, 11. Der
 Wegfall des Augments bei εὑρίσκω – wie bei mehreren anderen mit ευ-
 anlautenden Verben, wie εὐφημέω usw. – ist schon für das klassische
 Griechisch charakteristisch; die augmentierten Formen mit ηυ waren für
 diese Verbklasse nie systematisch verwendet.

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000721" xml:space="preserve">
                        <ref>1|3</ref>
                        <p><label>ἐν αὐτῷ τῷ χρόνῳ: </label>
  Winter 529/530 n. Chr. Zu dieser und ähnlichen Zeitformeln in der
 <emph rend="italics">Chronographia</emph>: <ref
 target="#K000592">18, 40</ref>.

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000725" xml:space="preserve">
                        <ref>2|3</ref>
                        <p><label>εἰς τὴν πρώτην Συρίαν:</label>
  εἰς + Akk. statt des zu erwartenden, regelkonformen ἐν + Dat. für eine
 Ortsangabe: Die Reliquien wurden gefunden <emph
 rend="italics">in</emph> Syria I. Diese Verwechslung tritt, genauso wie
 das umgekehrte Phänomen (ἐν + Dat. als Richtungsangabe einer Bewegung:
 <ref target="#K000638">18, 43</ref>), sehr häufig in der <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> ein (Stellenverzeichnis bei
 <bibl><ref target="Rüger_1895"><title>Rüger
 (1895)</title></ref></bibl>, 45 und <bibl><ref
 target="Thurn_2000"><title>Thurn (2000)</title></ref></bibl>, 504).

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000728" xml:space="preserve">
                        <ref>3|2</ref>
                        <p><label>τοῦ περιοδευτοῦ τῆς χώρας:</label>
  Bei den Periodeuten handelt es sich um Kleriker, die für die Betreuung
 von ländlichen Gemeinden zuständig waren. Im Gegensatz zu den mit
 ähnlichen Zuständigkeiten ausgestatteten so genannten Chorbischöfen
 (χωρεπίσκοποι) verfügten sie über keinen eigenen Sitz, sondern
 besuchten ihre Gemeinden von der Residenz des übergeordneten Bischofs
 aus, was im Vergleich eine leichtere Kontrolle ermöglichte. In Kanon 57
 der Synode von Laodikeia 363/364 n. Chr. werden den Periodeuten die
 Funktionen der Chorbischöfe übertragen (<emph rend="italics">Corpus
 Iuris Canonici</emph> I <emph rend="italics">Dist.</emph> LXXX). Dies
 führte zu einer teilweisen, aber nicht vollständigen Verdrängung der
 Chorbischöfe, die noch bis ins 6. Jahrhundert belegt sind. Die Position
 des Periodeutes lässt sich vom 4. bis zum 7. Jahrhundert n. Chr.
 greifen. Vgl. <bibl><ref target="Leclercq_1939"><title>Leclercq
 (1939)</title></ref></bibl>; <bibl><ref
 target="Darrouzès_1970"><title>Darrouzès (1970)</title></ref></bibl>,
 230f.; 237; LexMA VI (1993), 1891; <bibl><ref
 target="Hübner_2005"><title>Hübner (2005)</title></ref></bibl>, 62–65.

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000733" xml:space="preserve">
                        <ref>5|3</ref>
                        <p><label>ἥλους σιδηροῦς … προσηλώθη:</label>
  Aus dem Text geht nicht eindeutig hervor, ob die Nägel auf die
 Todesursache des Märtyrers zurückzuführen sind oder ob die Leiche erst
 postmortal mit Nägeln versehen worden war. Die Wortwahl, die
 Assoziationen mit einem „bedeckten“ Körper weckt (s. oben), lässt
 vielleicht eher an Letzteres denken. Die Beschreibung bezieht sich an
 dieser Stelle jedenfalls nur auf die Vision des Geistlichen (τοῦ
 περιοδευτοῦ … ἥλους σιδηροῦς: „Der Periodeutes hatte im Traum den Ort
 gesehen, an dem der Heilige lag, der vom Kopf über den ganzen Körper
 herab mit Nägeln ausstaffiert war“), während erst der zweite Satzteil
 die eigentliche Vorfindung des Heiligen beschreibt (εἰς σανίδα … αὐτῷ
 τάφον: „Er war auf einem Brett ausgestreckt angenagelt worden …“,
 usw.): s. Z. 4f. Direkte Parallelen für die Hinrichtung eines Märtyrers
 durch „Annageln“ des gesamten Körpers sind nicht bekannt (eine große
 Gedenktradition hat gleichwohl der heilige Pantaleon, dem bei seinem
 Martyrium unter anderem die Hände an den Kopf genagelt worden sein
 sollen, vgl. LexMA VI [1993], 1658). Ungeachtet der Frage, ob hier die
 Todesart bezeichnet wird oder nicht, versichert der Hinweis auf die
 Nägel – deren Zuordnung zur heiligen Sphäre angesichts ihrer Rolle in
 der Passion Christi außer Frage steht – den Leser der Authentizität des
 Heiligenfundes, ähnlich dem Hinweis auf die außerordentliche
 Körpergröße der von Ambrosius in Mailand aufgefundenen Leichen (Ambr.
 <emph rend="italics">Ep.</emph> 22, 2 (= PL 16, 1063 A). In diesem Fall
 sind die vorchristlichen Anleihen unübersehbar: Vgl. <bibl><ref
 target="Kötting_1965"><title>Kötting (1965)</title></ref></bibl>, 19f.
 mit Anm. 57; zu den zahlreichen weiteren Zeichen, die die Authentizität
 eines Reliquienfundes belegen konnten, vgl. <bibl><ref
 target="Maraval_1985"><title>Maraval (1985)</title></ref></bibl>, 46).
 Auch die Beglaubigungsstrategie aus aufeinanderfolgendem, konkrete
 Details nennendem Traum und selbigen bestätigender „realer“ Vorfindung
 ist aus christlichem wie paganem Kontext gut bekannt.

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000734" xml:space="preserve">
                        <ref>5|7</ref>
                        <p><label>παραπλωθεὶς:</label>
  Part. Aorist Passiv des Verbes παραπλόω, durch die Präposition παρά
 verstärkte Form des Simplex ἀπλόω („ausstrecken, ausbreiten“); laut
 GLRBP s.v. παραπλόω ist diese Form nirgendwo sonst belegt ist.

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000735" xml:space="preserve">
                        <ref>6|1</ref>
                        <p><label>καὶ ἐτέθη:</label>
  <bibl><ref target="Thurn_2000"><title>Thurn
 (2000)</title></ref></bibl>, 380 vermerkt im kritischen Apparat, dass
 die Handschrift O ein zweites καί nach ἐτέθη hat, was eine Prüfung des
 Blattes (f. 292) allerdings nicht bestätigen kann. Außerdem ist Thurns
 Apparat zu entnehmen, dass die – Thurns Meinung nach richtige – Lesart
 καὶ ἐτέθη (also ohne zweites καί) erst in der Ausgabe von <bibl><ref
 target="Dindorf_1831"><title>Dindorf (1831)</title></ref></bibl>, 452
 zu finden sei. Allerdings findet sich bereits bei <bibl><ref
 target="Chilmead_1691"><title>Chilmead (1691)</title></ref></bibl>, II,
 188 keine Spur von einem zweiten καί. Aller Wahrscheinlichkeit nach hat
 man es hier mit einer der seltenen Unstimmigkeiten des Thurn’schen
 Apparates zu tun.

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000736" xml:space="preserve">
                        <ref>6|3</ref>
                        <p><label>εἰς πέτραν γλυφεῖσα αὐτῷ τάφον:</label>
  Wortwörtlich „in einem für ihn als Grab gehauenem Felsen“. Man beachte
 hier τίθημι mit εἰς + Akkusativ, eine Zeile unter κατατίθημι mit ἐν +
 Dativ: Beide sind grammatikalisch möglich, bei dem ersten τίθημι
 überwiegt offensichtlich der Gedanke der Bewegung zu dem für die
 Beerdigung bestimmten Ort (der Heilige wurde in eine Höhle
 hineingebracht), bei dem zweiten die Idee der (definitiven) Deponierung
 der Spolien in einer Kirche.

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K000737" xml:space="preserve">
                        <ref>6|5</ref>
                        <p><label>γλυφεῖσαν:</label>
  Partizip des starken Pass. Aorists von γλύφω. Klassisch bildet dieses
 Verb den Aorist vorwiegend durch die schwache θη-Form, wobei starke
 Formen als Alternative bereits vergleichsweise früh auftreten: s. die
 Belege in LSJ s.v. γλύφω (z.B. Posidipp. 15,3 Bastianini-Austin τὸ δὲ
 γλυφὲν ἅρμα, wohl aus metrischen Gründen gegenüber dem starken
 Partizip γλυφθέν bevorzugt, vgl. die Anmerkung z.St. von <bibl><ref
 target="Gasser_2015"><title>Gasser (2015)</title></ref></bibl>, 77).
 Die <emph rend="italics">Chronographia</emph> verwendet hier, wie
 auch sonst vorzugsweise bei der Bildung der Aoristi Passivi, die (aus
 klassischer Perspektive) ungebräuchlichere starke Form: s. dazu
 <bibl><ref target="Merz_1911"><title>Merz
 (1911)</title></ref></bibl>, 30.

 </p>
                    </item>
                </list>

            <!-- Kommentar Ende -->
            </div>
  
            <!-- Bibliographie -->
            <div type="bibliography">
                <listBibl>
    
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                          Downey (1961): Downey, Glanville: 
                        A history of Antioch in Syria from Seleucus to the Arab Conquest. 
                        Princeton 1961
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Freeman_2011" xml:space="preserve">
                          Freeman (2011): Freeman, Charles: 
                        Holy bones, holy dust. How relics shaped the history of medieval Europe. 
                        New Haven 2011
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Gasser_2015" xml:space="preserve">
                          Gasser (2015): Gasser, Anna-Maria: 
                        Lithika (1–20). 
                        Der Neue Poseidipp. Text – Übersetzung – Kommentar Griechisch und Deutsch 2015, 
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Grainger_1990" xml:space="preserve">
                          Grainger (1990): Grainger, John D.: 
                        The Cities of Seleukid Syria. 
                        New York 1990
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Halkin_1957" xml:space="preserve">
                          Halkin (1957): Halkin, François: 
                        Bibliotheca Hagiographica Graeca II. 
                        Brüssel 1957
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                    <bibl xml:id="Horden_2008" xml:space="preserve">
                          Horden (2008): Horden, Peregrine: 
                        Hospitals and Healing from Antiquity to the Later Middle Ages. 
                        Aldershot 2008
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Hübner_2005" xml:space="preserve">
                          Hübner (2005): Hübner, Sabine: 
                        Der Klerus in der Gesellschaft des spätantiken Kleinasiens. 
                        Stuttgart 2005
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Jeffreys_Jeffreys_Scott_1986" xml:space="preserve">
                          Jeffreys, Jeffreys, Scott (1986): Jeffreys, Elizabeth/Jeffreys, Michael/Scott, Roger: 
                        The Chronicle of John Malalas. A Translation. 
                        Melbourne 1986
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Jones_1971" xml:space="preserve">
                          Jones (1971): Jones, Arnold H.M.: 
                        The Cities of the Eastern Roman Provinces. 
                        Oxford 1971
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                    <bibl xml:id="Khadour_Suleiman_Sürenhagen_1997" xml:space="preserve">
                          Khadour, Suleiman, Sürenhagen (1997): Khadour, M./Suleiman, A./Sürenhagen, D.: 
                        Ğindaris. 
                        American Journal of Archaeology 1997, 118-119
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                    <bibl xml:id="Knust_2009" xml:space="preserve">
                          Knust (2009): Knust, Christine: 
                        Gestohlene Zähne, Wunderknochen und heiliges Öl. Heiligenreliquien als medizinische und ökonomische Ressource in Mittelalter und Gegenwart. 
                        Die dienstbare Leiche. Der tote Körper als medizinische, soziokulturelle und ökonomische Ressource 2009, 36–41
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Kötting_1965" xml:space="preserve">
                          Kötting (1965): Kötting, Bernhard: 
                        Der frühchristliche Reliquienkult und die Bestattung im Kirchengebäude. 
                        Köln/Opladen 1965
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Kramer_2004" xml:space="preserve">
                          Kramer (2004): Kramer, N.: 
                        Gindaros. Geschichte und Archäologie einer Siedlung im nordwestlichen Syrien von hellenistischer bis in frühbyzantinische Zeit.. 
                        Rahden 2004
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Leclercq_1939" xml:space="preserve">
                          Leclercq (1939): Leclercq, Henri: 
                        s.v. Périodeute. 
                        Dictionnaire d‘Archéologie Chrétienne et de Liturgie 1939, 14, 369–379
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Maraval_1985" xml:space="preserve">
                          Maraval (1985): Maraval, Pierre: 
                        Lieux saints et pèlerinages d’Orient. Histoire et géographie, des origines à la conquête arabe. 
                        Paris 1985
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Mayer_Allen_2012" xml:space="preserve">
                          Mayer, Allen (2012): Mayer, Wendy/Allen, Pauline: 
                        The Churches of Syrian Antioch (300–638 CE). 
                        Leuven/Paris/Walpole 2012
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                    <bibl xml:id="Merz_1911" xml:space="preserve">
                          Merz (1911): Merz, Ludwig: 
                        Zur Flexion des Verbums bei Malalas. 
                        Pirmasens 1911
                    </bibl>
      
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                          Noethlichs (1982): Noethlichs, K. L.: 
                        Spätantike Jenseitsvorstellungen im Spiegel des staatlichen Gräberschutzes. Zur Novelle 23 Kaiser Valentinians III.. 1982, 47-54
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Rüger_1895" xml:space="preserve">
                          Rüger (1895): Rüger, Anton: 
                        Studien zu Malalas. Präpositionen und Adverbien. Das 18. Buch. Die konstantinischen Excerpte. Die tuskulanischen Fragmente. 
                        Bad Kissingen 1895
                    </bibl>
      
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                          Saliou (2016): Saliou, Catherine: 
                        Malalas’ Antioch. 
                        Die Weltchronik des Johannes Malalas. Autor – Werk – Überlieferung 2016, 59–76
                    </bibl>
      
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                          Sürenhagen (1999): Sürenhagen, Dietrich: 
                        Tell Ğindāris and the Western Afrin valley. 
                        Annales archéologiques arabes syriennes 1999, 43, 159–167
                    </bibl>
      
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                          Thurn, Meier (2009): Thurn, Johannes/Meier, Mischa: 
                        Johannes Malalas Weltchronik.. 
                        Stuttgart 2009
                    </bibl>
      
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                          Thurn (2000): Thurn, Johannes: 
                        Ioannis Malalae Chronographia. 
                        Berolini et Novi Eboraci 2000
                    </bibl>
      
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