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                <title type="main">Historisch-philologischer Kommentar zur Chronik des Johannes Malalas</title>
                <title type="sub">Buch 18, Kapitel 99</title>
                <author>die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HAdW-Forschungsstelle Malalas</author>
                <respStmt xml:id="Malalas">
                    <resp>Export vom 20260419-000004</resp>
                    <name>daffi/HAdW</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <editionStmt>
                <edition>
                    <date>20260419</date>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>Heidelberger Akademie der Wissenschaften: Forschungsstelle Malalas-Kommentar</publisher>
                <availability status="restricted">
                    <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/deed.de">CC BY-NC-SA 4.0</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
            <sourceDesc>
                <p>Export aus Malalas-Datenbank</p>
            </sourceDesc>
        </fileDesc>
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                    <date>20260419-000004</date>
                    <name>die Mitarbeiter der HAdW-Forschungsstelle</name>
                </change>
            </listChange>
        </revisionDesc>
    </teiHeader>
    <text>

            <!-- Kommentar Anfang -->
            <div type="commentary">
  

            <!-- Kommentar Ende -->
            </div>
  

<div xml:id="B000085" n="B000085" rend="inline" type="section">
  <p>            Theoph. 225, 29–226, 2 de Boor; Cedr. 409.1, 2–4 Tartaglia
</p></div> 
        <body>

            <!-- Griechische Transkription -->
            <div type="edition" xml:id="T000222" xml:space="preserve">
                <ab>
                    <lb n="1"/>Καὶ <anchor xml:id="K001486"/>τῇ αὐτῇ ἰνδικτιῶνι <anchor xml:id="K001487"/>γενεθλίου ἀγομένου ἐν <anchor xml:id="K001248"/>Βυζαντίῳ, <anchor xml:id="K001248"/>ὄντος 
                    <lb n="2"/>ἐπάρχου πόλεως Θωμᾶ, <anchor xml:id="K001247"/>ἀμιξία ἐγένετο <anchor xml:id="K001485"/>ἐξ ἀμφοτέρων τῶν μερῶν· καὶ 
                    <lb n="3"/><anchor xml:id="K001239"/>θεωρήσας ὁ βασιλεὺς τὸ γεγονός, κελεύσας τοῖς <anchor xml:id="K001243"/>ἐξκουβίτορσιν, ἐπέβησαν 
                    <lb n="4"/><anchor xml:id="K001530"/>κατὰ τοῦ πλήθους· καὶ οἱ μὲν φεύγοντες ἀπεπνίγησαν, ἕτεροι δὲ κατε- 
                    <lb n="5"/>σφάγησαν. 
                </ab>
            </div>

            <!-- Kommentar Anfang -->
            <div type="commentary">
  
                <list>
                    <item corresp="#K001486" xml:space="preserve">
                        <ref>1|2</ref>
                        <p><label>τῇ αὐτῇ ἰνδικτιῶνι:</label>
  Der Rückverweis bezieht sich aller Wahrscheinlichkeit nach auf die in
 XVIII 97 angegebene zehnte Indiktion (546/47). Aus dem Kontext (<ref
 target="#K001487">18, 99</ref>) wie aus Theophanes' expliziter Angabe
 (225,29 de Boor; die Stelle geht so gut wie sicher auf die <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> zurück: <bibl><ref
 target="Rochow_1983"><title>Rochow (1983)</title></ref></bibl>, 469)
 lässt sich der 11. Mai 547 als präzises Datum ergänzen.

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001487" xml:space="preserve">
                        <ref>1|5</ref>
                        <p><label>γενεθλίου ἀγομένου ἐν Βυζαντίῳ:</label>
  Gemeint sind die <emph rend="italics">Genethliaka</emph>, die
 Geburtsfeierlichkeiten der Stadt, die am 11. Mai 330 anlässlich der
 konstantinischen Neugründung erstmals begangen worden waren (vgl.
 Hesych. illustr. 42 = <bibl><ref target="Preger_1901a"><title>Preger
 (1901a)</title></ref></bibl>, 18). XIII 8 beschreibt die entsprechenden
 Bräuche, u.a. ein Pferderennen sowie einen feierlichen Festzug durch
 das Hippodrom, angeführt von einer vergoldeten, eine Abbildung der
 Tyche in der rechten Hand tragenden Holzstatue des Stadtgründers
 selbst, als „bis heute“ reichende Tradition. Für die Gründung vgl.
 außerdem XIII 7; für die Einbindung dieses wichtigen Datums in die
 Chronologie XVIII 8 (slav. Ergänzung). Zur Etablierung des Datums als
 Festtermin <bibl><ref target="Dagron_1974"><title>Dagron
 (1974)</title></ref></bibl>, 33, Anm. 6; 37–42.

 <lb/><lb/>

  Zirkusunruhen im Rahmen der Geburtstagsfeierlichkeiten werden in der
 <emph rend="italics">Chronographia</emph> (und Theophanes) noch zwei
 weitere Male überliefert: XVIII 121 (Akklamationen gegen den Kaiser
 wegen einer Brotknappheit); XVIII 135 (gewalttätige Ausschreitungen
 nach dem Rennen). Bereits im Falle des Nika-Aufstand 532 war die Gewalt
 nach einem an einem Festtag ausgerichteten Pferderennen (zu den Iden
 des Januar) ausgebrochen (XVIII 71). Für <bibl><ref
 target="Cameron_1976"><title>Cameron (1976)</title></ref></bibl>, 277
 war es ein „common feature“ von Zirkusunruhen, dass sie ihren Ausgang
 bei Festterminen nahmen. Wenn man Berichten wie der <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> Glauben schenken darf, kam es
 innerhalb der konstantinopolitanischen Bevölkerung – insbesondere unter
 den Zirkusparteien – in der zweiten Hälfte der Regierungszeit
 Justinians insgesamt sehr häufig zu Unruhen: XVIII 99 (hier), 105, 108,
 117, 121, 135, 139, vgl. auch auf Basis der Parallelüberlieferung XVIII
 131, 132, 147, 150, 151.

 (J.B.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001242" xml:space="preserve">
                        <ref>2|4</ref>
                        <p><label>ἀμιξία ἐγένετο:</label>
  „Es geschah ein Tumult“: Nach dem Nika-Aufstand von 532 sind für die
 notorisch unruhigen Zirkusparteien (<ref target="#K001245">18,
 99</ref>) für längere Zeit keine Zwistigkeiten überliefert. Für die
 Jahre ab 547 berichten die <emph rend="italics">Chronographia</emph>
 und Theophanes dann jedoch über wiederholte Konflikte unter den
 Parteien selbst wie auch zwischen diesen und der Staatsmacht (neben
 dieser Stelle XVIII 105, 108); dies geschah zu einer Zeit, in der sich
 Versorgungsschwierigkeiten und finanzielle Probleme häuften (vgl.
 <bibl><ref target="Leppin_2011a"><title>Leppin
 (2011a)</title></ref></bibl>, 280f.).

 <lb/><lb/>

  Die Grundbedetung des seltenen Substantivs ἀμιξία / ἀμειξία ist, seiner
 Etymologie gemäß (<emph rend="italics">Alpha privativum</emph> +
 μείγνυμι), ‚Mangel an Kontakt‘ und daher, je nach Kontext,
 ‚Ungeselligkeit, Misstrauen, Isolation / Entfremdung‘ o.ä., vgl. Hdt.
 II 136, 2 ἀμιξίης ἐούσης πολλῆς χρημάτων, „Es gab ein großes Mangel an
 (Zirkulation von) Geld“; Isocr. VI 67, 4 ἀντὶ δὲ τῆς ἐφ’ ἡμῶν ὁμονοίας
 καὶ τῆς παρ’ ἀλλήλων εὐπορίας εἰς τοσαύτην ἀμιξίαν ἐληλύθασιν, ὥσθ’
 κτλ. „sie kamen zu einer solchen gegenseitigen Entfremdung, dass etc.“;
 Plb. I 67, 3 ἦν ἀμιξίας καὶ θορύβου καὶ τῆς λεγομένης τύρβης πλῆρες τὸ
 στρατόπεδον, „das Feldlager war voll mit Abschottung (gemeint: der
 einzelnen Soldatengruppen), Lärm und der besagten Verwirrung“ u. 12 ἐξ
 ὧν ἦν ἀσαφείας, ἀπιστίας, ἀμιξίας ἅπαντα πλήρη; Evagr. <emph
 rend="italics">Hist. Eccl.</emph> IV 21 (236, 10 Bidez/Parmentier) τῷ
 καιρῷ τῆς ἀμιξίας τῶν δύο πολιτειῶν, „in der Zeit der Entfremdung der
 zwei Reiche“ (gemeint: Perser und Römer). Dass ein als ἀμιξία
 bezeichnetes Verhältnis leicht in feindselige Auseinandersetzungen
 münden kann (in der ersten zitierten Polybios-Stelle begleiten Unruhe
 und Wirrwar die ἀμιξία der einzelnen Truppenabteilungen), liegt auf der
 Hand: Dies ist der Hintergrund für die weitere mögliche Bedeutung von
 ἀμιξία, und zwar ‚Zwist, Streit‘: vgl. VT Mac. II 14, 3 ἐν τοῖς τῆς
 ἀμειξίας χρόνοις, „in den Zeiten der Rebellion“ u. 38 ἐν τοῖς ἕμπροσθεν
 χρόνοις τῆς ἀμειξίας; Soz. <emph rend="italics">Hist. Eccl.</emph> VIII
 3, 3 ἔτι τῶν ἀνὰ τὴν Αἴγυπτον καὶ δύσιν ἱερέων πρὸς τοὺς ἐν τῇ ἕῳ διὰ
 Παυλῖνον διαφερομένων καὶ κοινῆς τινος ἀμιξίας (‚Spaltung, Trennung,
 Dissens‘) διὰ τοῦτο τὰς ἀνὰ πᾶν τὸ ὑπήκοον ἐκκλησίας κατεχούσης. Genau
 das ist der Sinn von ἀμιξία an hiesiger Stelle: Es geht um ‚Streit,
 Tumult, Zusammenstoß‘ zwischen den zwei Zirkus-Fraktionen (so lauten
 auch die Übersetzungen von <bibl><ref
 target="Thurn_Meier_2009"><title>Thurn, Meier
 (2009)</title></ref></bibl>, 508 „Tumult seitens der beiden Parteien“
 und <bibl><ref target="Jeffreys_Jeffreys_Scott_1986"><title>Jeffreys,
 Jeffreys, Scott (1986)</title></ref></bibl>, 288 „a riot occurred
 between both factions“). Dieselbe Bedeutung hat auch der einzige andere
 Beleg von ἀμιξία in der <emph rend="italics">Chronographia</emph>,
 XVIII 60 τῆς γὰρ ἀμιξίας γενομένης, „Da es zu einem Zusammenstoß
 gekommen war“ zwischen Teilen des römischen und des persischen Heeres
 (so auch <bibl><ref
 target="Jeffreys_Jeffreys_Scott_1986"><title>Jeffreys, Jeffreys, Scott
 (1986)</title></ref></bibl>, 271 „In the general melee“).

 <lb/><lb/>

  Eine ähnliche Deutung von ἀμιξία bieten <bibl><ref
 target="Thurn_2000"><title>Thurn (2000)</title></ref></bibl>, 483
 in <emph rend="italics">Index verborum ad res Byzantinas
 spectantium</emph> (ἀμιξία glossiert mit <emph
 rend="italics">concursus</emph>) und <bibl><ref
 target="Festugière_1978"><title>Festugière
 (1978)</title></ref></bibl>, 225, der ἀμιξία als ein Synonym von
 συμβολή, ‚Zusammenstoß, Gefecht‘ betrachtet, unter Verweis auf
 die Parallelkonstruktion συμβολῆς γενομένης in XVIII 105 συμβολῆς
 γενομένης ἐξ ἀμφοτέρων τῶν μερῶν (<ref target="#K001350">18,
 105</ref>); vgl. auch XVIII 108 ἐγένετο συμβολὴ δημοτική (<ref
 target="#K001361">18, 108</ref>). Dieselbe ‚militärische‘
 Interpretation des Substantives liegt auch der Wortwahl der
 Parallelüberlieferung zugrunde: Sowohl Theoph. 225, 30 de Boor
 als auch Cedr. 409.1, 3 Tartaglia geben ἀμιξία mit μάχη,
 ‚Schlacht‘, wieder.

 <lb/><lb/>

  Vor dem Hintergrund des Gesagten ist die Konjektur ἀμμίξια von
 <bibl><ref target="Chilmead_1691"><title>Chilmead
 (1691)</title></ref></bibl>, II, 202 (zu XVIII 60; ἀμμίξια abgeleitet
 aus ἀναμιξία, unter Verweis auf ἄμμιγα, poetische Form von ἀνάμιγα) in
 der Bedeutung ‚Verwirrung‘ weder überzeugend (ἀναμιξία ist nicht
 belegt, allein ἀνάμιξις und auch dies spärlich) noch nötig.

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001245" xml:space="preserve">
                        <ref>2|6</ref>
                        <p><label>ἐξ ἀμφοτέρων τῶν μερῶν:</label>
  Der Streit (ἀμιξία) ging „von beiden (Zirkus-)Fraktionen“ aus. Die
 Angabe bezieht sich hier wie anderswo (<ref target="#K001362">5,
 6</ref>) zweifelsohne auf die Faktionen der Grünen und Blauen, die die
 beiden anderen Parteien (die der Roten und Weißen) im 6. Jh.
 marginalisiert hatten. Während für die auf den grausam
 niedergeschlagenen Nika-Aufstand folgenden 15 Jahre keine Nachrichten
 über Unruhen unter den Parteien vorliegen (vgl. <bibl><ref
 target="Stein_1949"><title>Stein (1949)</title></ref></bibl>, 455;
 <bibl><ref target="Meier_2003a"><title>Meier
 (2003a)</title></ref></bibl>, 298), werden ab ca. 547 von der <emph
 rend="italics">Chronographia</emph> und Theophanes in kurzer Folge
 gleich mehrere entsprechende Ereignisse notiert (vgl. XVIII 105, 108).

 <lb/><lb/>

  Die Präposition ἐξ ist Konjektur von <bibl><ref
 target="Chilmead_1691"><title>Chilmead (1691)</title></ref></bibl>, II,
 226 Anm. 3; die Handschrift O (f. 313) überliefert hingegen ἐν (was
 Chilmead zum alternativen Vorschlag ἐν ἀμφοτέροις τοῖς μέρεσιν
 veranlasste, s.u.). Bleibt man beim überlieferten Text, ist mit einer
 in der <emph rend="italics">Chronographia</emph> einmaligen (und auch
 sonst im Griechischen sonderbaren) „ἐν mit Genitiv“-Konstruktion als
 Ortsangabe zu rechnen: Der Streit fand „in den zwei Zirkus-Fraktionen“
 statt. Chilmeads Konjektur ἐξ ist sowohl von <bibl><ref
 target="Dindorf_1831"><title>Dindorf (1831)</title></ref></bibl>, 483
 als auch von <bibl><ref target="Thurn_2000"><title>Thurn
 (2000)</title></ref></bibl>, 409 akzeptiert worden (siehe aber
 <bibl><ref target="Thurn_2000"><title>Thurn
 (2000)</title></ref></bibl>, 504: „ἐν cum genetiv. 409,38 app.“). Dass
 sie richtig ist, ist deshalb sicher, weil ἐξ ἀμφοτέρων τῶν μερῶν ein
 formelhafter Ausdruck in der <emph rend="italics">Chronographia</emph>
 ist (dazu <ref target="#K001362">5, 6</ref>); siehe auch <bibl><ref
 target="Patzig_1896"><title>Patzig (1896)</title></ref></bibl>, 354.

 <lb/><lb/>

  Die überlieferte Präposition ἐν hat einen einzigen, aber überzeugten
 Befürworter in <bibl><ref target="Rüger_1895"><title>Rüger
 (1895)</title></ref></bibl>, 13–14 und v.a. 47–48 gefunden. Von den
 zwei Konjekturen Chilmeads betrachtet Rüger – zurecht – die
 Umschreibung in ἀμφοτέροις τοῖς μέρεσιν als „zu gewaltsam“; die
 Änderung von ἐν in ἐξ hält er für „nicht notwendig, da sich ἐν mit
 Genitiv auch sonst findet“. Rüger verweist diesbezüglich auf die
 häufige Verwendung der Kombination ἐν γειτόνων bei Prokop von Caesarea
 (vgl. z.B. Procop. <emph rend="italics">Bell.</emph> I, 10, 11; II 11,
 2; VI 4, 16 καὶ Οὖννοι δὲ τὸ στρατόπεδον ἐν γειτόνων). Dies ist
 allerdings keine gültige Parallele, denn ἐν γειτόνων ist eine alte
 attische Formel, wozu ein Dativ οἵκοις als von ἐν eigentlich
 abhängendes Ortskomplement „gedanklich“ gehört: vgl. z.B. Men. <emph
 rend="italics">Perik</emph>. 27 ἐν γειτόνων δ' οἰκοῦσα und die vielen
 ähnlichen Fälle von Ellipse des Dativs mit ἐν gelistet in LSJ s.v. ἐν A
 I 2 (am bekanntesten ist die Formel ἐν Ἅιδου, <emph
 rend="italics">scil</emph>. δόμῳ).

 <lb/><lb/>

  Ob die weiteren von Rüger zitierten Belege für ἐν + Genitiv (alle aus
 dem Werk <emph rend="italics">De Cerimoniis</emph> des Kaisers
 Konstantinos Porphyrogennetos: ἐν δευτέρας ‚am Montag‘; ἐν παρασκευῆς
 ‚am Freitag‘; ἐν χαμοσορίου ‚in einem Grab‘) wirklich zur Verteidigung
 der Überlieferung ἐν ἀμφοτέρων τῶν μερῶν an hiesiger Stelle beitragen,
 bleibt angesichts des großen zeitlichen Abstandes zwischen den zwei
 Werken mehr als fraglich.

 </p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001243" xml:space="preserve">
                        <ref>3|8</ref>
                        <p><label>ἐξκουβίτορσιν:</label>
  Latinismus: <ref target="#K001889">14, 40</ref>.

 (L.C.)</p>
                    </item>
                </list>
                <list>
                    <item corresp="#K001530" xml:space="preserve">
                        <ref>4|1</ref>
                        <p><label>κατὰ τοῦ πλήθους:</label>
  κατά mit Genitiv in der metaphorischen Bedeutung ‚gegen‘kommt häufig in
 der <emph rend="italics">Chronographia</emph> vor (siehe <bibl><ref
 target="Rüger_1895"><title>Rüger (1895)</title></ref></bibl>, 11, 20 u.
 37 mit Stellensammlung), auch an Stellen und mit Verben, an und mit
 denen die einfache, präpositionslose Verbform gereicht hätte (vgl. LSJ
 s.v. ἐπιβαίνω I c. gen. <emph rend="italics">set foot on, tread, walk
 upon</emph>).

 </p>
                    </item>
                </list>

            <!-- Kommentar Ende -->
            </div>
  
            <!-- Bibliographie -->
            <div type="bibliography">
                <listBibl>
    
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                          Cameron (1976): Cameron, Alan: 
                        Circus factions: Blues and Greens at Rome and Byzantium. 
                        Oxford 1976
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                          Chilmead (1691): Chilmead, Edmund: 
                        Johannis Antiocheni cognomento Malalae Historia Chronica … nunc primum edita cum Interpret. &amp; Notis Edm. Chilmeadi …. 
                        Oxonii 1691
                    </bibl>
      
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                          Dagron (1974): Dagron, Gilbert: 
                        Naissance d'une capitale. 
                        Paris 1974
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                          Dindorf (1831): Dindorf, Ludwig: 
                        Iohannis Malalae Chronographiae ex recensione L. Dindorfii. 
                        Bonn 1831
                    </bibl>
      
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                          Festugière (1978): Festugière, André-Jean: 
                        Notabilia  dans  Malalas. I. 
                        Revue  de  Philologie 1978, 221–241
                    </bibl>
      
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                          Festugière (1979): Festugière, André-Jean: 
                        Notabilia  dans  Malalas. II. 
                        RPh 1979, 227–237
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Greatrex_1997" xml:space="preserve">
                          Greatrex (1997): Greatrex, Geoffrey: 
                        The Nika Riot: A Reappraisal. 
                        JHS 1997, 60–86
                    </bibl>
      
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                          Jeffreys, Jeffreys, Scott (1986): Jeffreys, Elizabeth/Jeffreys, Michael/Scott, Roger: 
                        The Chronicle of John Malalas. A Translation. 
                        Melbourne 1986
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Jeffreys_1990b" xml:space="preserve">
                          Jeffreys (1990b): Jeffreys, Elizabeth: 
                        Chronological structures in Malalas’ chronicle. 1990, 111–166
                    </bibl>
      
                    <bibl xml:id="Leppin_2011a" xml:space="preserve">
                          Leppin (2011a): Leppin, Hartmut: 
                        Justinian. Das christliche Experiment. 
                        Stuttgart 2011
                    </bibl>
      
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                          Loudová (2005): Loudová, Kateřina: 
                        A few notes on the Language of John Malalas’ Chronicle. 
                        SPFB(klas) 2005, 57–67
                    </bibl>
      
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                          Meier (2003a): Meier, Mischa: 
                        Die Inszenierung einer Katastrophe: Justinian und der Nika-Aufstand. 
                        ZPE 2003, 273–300
                    </bibl>
      
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                          Patzig (1896): Patzig, Edwin: 
                        Rezension zu Rüger 1895. 
                        ByzZ 1896, 5, 350-355
                    </bibl>
      
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                          Preger (1901a): Preger, Theodor: 
                        Scriptores Originum Constantinopolitanarum I. 
                        Leipzig 1901
                    </bibl>
      
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                          Puech (2006): Puech, Vincent: 
                        Malalas et la prosopographie du VIe siècle. Un éclairage sur le régime de Justinien. 
                        Recherches sur la chronique de Jean Malalas 2006, 213–226
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                          Rochow (1983): Rochow, Ilse: 
                        Malalas bei Theophanes. 
                        Klio 1983, 459–474
                    </bibl>
      
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                          Rüger (1895): Rüger, Anton: 
                        Studien zu Malalas. Präpositionen und Adverbien. Das 18. Buch. Die konstantinischen Excerpte. Die tuskulanischen Fragmente. 
                        Bad Kissingen 1895
                    </bibl>
      
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                          Stein (1949): Stein, Ernest: 
                        Histoire du Bas-Empire, Tome II. De la disparition de l’Empire d’Occident à la mort de Justinien (476–565). 
                        Paris/Bruxelles/Amsterdam 1949
                    </bibl>
      
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                          Thurn, Meier (2009): Thurn, Johannes/Meier, Mischa: 
                        Johannes Malalas Weltchronik.. 
                        Stuttgart 2009
                    </bibl>
      
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                          Thurn (2000): Thurn, Johannes: 
                        Ioannis Malalae Chronographia. 
                        Berolini et Novi Eboraci 2000
                    </bibl>
      
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