Malalas 18.26 1–25 = 53–77 (Thurn)

Inhalt

Kapitel 26 handelt von den Auseinandersetzungen zwischen Römern und Persern im Jahr 528 n. Chr. Kaiser Justinian entsendet nach einer römischen Niederlage zum Schutz der römischen Städte, die in der Nähe der persischen Grenze liegen, Senatoren aus Konstantinopel. Amida, Edessa, Kontantina, Beroia und Sura sollen auf diese geschützt werden, nachdem die drei zuerst genannten Städte bereits im Perserkrieg unter Anastasios (502–506 n. Chr.) in Mitleidenschaft gezogen worden waren. Es fällt auf, dass die Ereignisse aus der Sicht Konstantinopels bzw. des Kaisers berichtet werden (1 Ἐν αὐτῷ δὲ τῷ χρόνῳ ἀπηγγέλθη Ἰουστινιανῷ τῷ βασιλεῖ; 13f. καὶ ἀπηγγέλθη τὰ γενόμενα τῷ βασιλεῖ Ἰουστινιανῷ; 17f. Ἔπεμψεν δὲ ὁ αὐτὸς βασιλεὺς συγκλητικοὺς ἀπὸ Κωνσταντινουπόλεως) – möglicherweise ein Hinweis auf die von Malalas an dieser Stelle verwendete Quelle, bei der es sich um eine Verlautbarung aus der Hauptstadt gehandelt haben könnte.

Philologisch-Historischer Kommentar
Parallelüberlieferung
Literatur

1 (53)
Ἐν αὐτῷ δὲ τῷ χρόνῳ ἀπηγγέλθη Ἰουστινιανῷ τῷ βασιλεῖ, ὅτι
 
συμβολῆς γενομένης μεταξὺ Περσῶν καὶ Ῥωμαίων ἐπὶ τὴν Μεσοποτα-
 
μίαν ἐπιρριψάντων τῶν Περσῶν μετὰ χιλιάδων λʹ καὶ Ξέρξου τοῦ υἱοῦ
 
τοῦ βασιλέως Κωάδου· ὁ γὰρ Περόζης ὁ μείζων υἱὸς αὐτοῦ ἐπὶ τὴν Λα-
5 (57)
ζικὴν καὶ τὴν Περσαρμενίαν ἐπολέμει μετὰ βοηθείας πολλῆς· ὁ γὰρ πατὴρ
 
αὐτῶν Κωάδης ἐν αὐτῷ τῷ καιρῷ οὐκ ἦλθεν ἐπὶ τὰ Ῥωμαϊκά· ἐξῆλθον
 
δὲ κατὰ τοῦ Μέραν καὶ Ξέρξου ἀπὸ δουκῶν Δαμασκοῦ Κουζτὶς ὁ Βιτα-
 
λιανοῦ, ἀνὴρ μαχιμώτατος, καὶ Σεβαστιανὸς μετὰ τῆς Ἰσαυρικῆς χειρὸς
 
καὶ Προκληιανὸς ὁ δοὺξ Φοινίκης καὶ Βασίλειος ὁ κόμης. ἦν δὲ καὶ Βελισά-
10 (62)
ριος μετ’ αὐτῶν καὶ Ταφαρᾶς ὁ φύλαρχος. τοῦ δὲ ἵππου Ταφαρᾶ προσκό-
 
ψαντος κατενεχθεὶς ἐπὶ τὴν γῆν ἐσφάγη, ὁμοίως δὲ καὶ Προκληιανός·
 
Σεβαστιανὸς δὲ καὶ Βασίλειος ἐλήφθησαν αἰχμάλωτοι, Κουζτὶς δὲ πληγά-
 
τος γενόμενος παρελήφθη, Βελισάριος δὲ φυγῇ χρησάμενος, διεσώθη. καὶ
 
ἀπηγγέλθη τὰ γενόμενα τῷ βασιλεῖ Ἰουστινιανῷ, καὶ ἐλυπήθη σφόδρα.
15 (67)
ἔπεσον δὲ καὶ ἐκ τῶν Περσῶν στρατηγοὶ μετὰ βοηθείας αὐτῶν πολλῆς·
 
καὶ ὑπέστρεψαν εἰς τὴν ἰδίαν αὐτῶν χώραν.
 
Ἔπεμψεν δὲ ὁ αὐτὸς βασιλεὺς συγκλητικοὺς ἀπὸ Κωνσταντινουπό-
 
λεως φυλάττειν τὰς πόλεις τῆς ἀνατολῆς μετὰ τῆς αὐτῶν βοηθείας, τὸν
 
μὲν πατρίκιον Πλὰτωνα ἐν Ἀμηδίᾳ, τὸν δὲ Θεόδωρον τὸν πατρίκιον ἐν
20 (72)
Ἐδὲσῃ, Ἀλέξανδρον δὲ τὸν Ἱερίου ἐν Βεροίᾳ, καὶ ἄλλους δὲ συγκλητικοὺς
 
ἐπὶ τὸ Σοῦρον καὶ Κωνσταντίαν εἰς τὸ φυλάττειν τὰς πόλεις. ἐπέμφθη δὲ
 
ἐν αὐτῷ τῷ καιρῷ καὶ πατρίκιος Πομπήιος μετὰ πολλῆς βοηθείας,
 
ἔχων μεθ' ἑαυτοῦ Ἰλλυρικιανοὺς καὶ Σκύθας καὶ Ἰσαύρους καὶ Θρᾷκας·
 
καὶ ἔνδοσις ἐγένετο τοῦ πολέμου κατὰ σύνταξιν Ῥωμαίων τε καὶ Περσῶν
25 (77)
διὰ τὸ γενέσθαι χειμῶνας βαρεῖς.
Philologisch-Historischer Kommentar
1ff./10 ὅτι συμβολῆς γενομένης μεταξὺ Περσῶν καὶ Ῥωμαίων ἐπὶ τὴν Μεσοποταμίαν ἐπιρριψάντων τῶν Περσῶν μετὰ χιλιάδων λ´ καὶ Ξέρξου τοῦ υἱοῦ τοῦ βασιλέως Κωάδου: Weierholt 1963, 55f. widerspricht Wolf, dass der genitivus absolutus nach dem ὅτι recitativum wie ein finites Verb gebraucht ist. Stattdessen möchte er diese Unregelmäßigkeit als Anakoluth verstehen, was weniger einleuchtet. Auch Helms 1971, 320 folgt Wolf. (Fabian Schulz)
2f./1 συμβολῆς γενομένης μεταξὺ Περσῶν καὶ Ῥωμαίων ἐπὶ τὴν Μεσοποταμίαν: Die genauen Hintergründe des geschilderten Zusammenstoßes zwischen Römern und Persern bleiben bei Malalas im Dunkeln, können aber mithilfe der Parallelüberlieferung rekonstruiert werden. Prokop (Pers. I 13,2–8) berichtet von einem Festungsbau unter der Leitung Belisars unmittelbar an der persischen Grenze an einem Ort namens Minduos (damit wird die allgemeine geographische Angabe Malalasʼ präzisiert). Die Perser hätten den weiteren Bau der Befestigung unter Gewaltdrohungen verboten, woraufhin Justinian Truppen zur Unterstützung Belisars entsandt habe. Auf der Seite der Römer erwähnt Prokop die Generäle Kutzes und den bei Malalas nicht genannten Buzes, während die weiteren von Malalas angegebenen Namen fehlen. Nach der römischen Niederlage sei die Festungsanlage von den Persern niedergerissen worden – eine Nachricht, die bei Malalas fehlt, der ja den konkreten Anlass für den Kampf verschweigt. Ps.-Zacharias‘ Bericht weicht insofern ab, als von einer Kampagne „in die Wüste von Thannuris“ die Rede ist, wo Belisar und die anderen Generäle einer List der Perser zum Opfer gefallen und besiegt worden seien (Zach., HE IX 2). Während die Schlacht zuverlässig auf das Jahr 528 datiert werden kann, ist ihre Lokalisierung umstritten (Diskussion der bisher vorgetragenen Thesen bei Greatrex 1998, 158).
2f./7 ἐπὶ τὴν Μεσοποταμίαν: Für ἐν τῇ Μεσοποταμίᾳ oder mit ἐπιρριψάντων korrespondierend. (Fabian Schulz)
3/9 Ξέρξου: Ein Sohn des Kavadh (zu Kavadh vgl. die Kommentare ad Malal. XVIII 4 und 9) mit dem Namen Xerxes ist nur hier belegt. Insgesamt sind drei Söhne des Perserkönigs bekannt: Dem ältesten Sohn, Kaoses (PLRE II (Caoses), 259), wurde die Königswürde durch den Vater verweigert. Der zweite Sohn, Zames (PLRE II, 1195), besaß nur ein Auge und war aufgrund dieser Einschränkung von der Nachfolge ausgeschlossen. Der Jüngste, Chosroes (PLRE IIIA (Chosroes I Anoushirvan), 303–306), bestieg, gemäß dem Wunsch des Vaters, im Jahr 531 den persischen Königsthron. Die Thronfolge wurde bei den Sassaniden auf der Grundlage mehrerer Kriterien geregelt. Während die Abstammung von der Königsfamilie, körperliche Tüchtigkeit (im Fall des Zames nicht erfüllt) und die Wahl unverzichtbare Kriterien darstellten, spielten weitere Aspekte wie die Primogenitur, der Wille des Vorgängers (vgl. die Designation des Chosroes durch Kavadh) oder militärische Tüchtigkeit eine untergeordnete Rolle (vgl. Börm 2007, 111–119). Die wichtigsten Quellen zu den Kavadh-Söhnen sind: Prokop. Pers. I 11,3f.; I 21,19–22; 23; II 9,12; Prokop. Goth. IV 26,13; Agath. IV 29,5; Evagr. HE IV 12; Malal. XVIII 68 (über die Krönung Chosroess durch seinen Vater).
4/3 Κωάδου: Zu Kavadh I. vgl. den Kommentar ad Malal. XVIII 4,1.
4f./13 Λαζικήν Zu Lazika/Lasika vgl. den Kommentar zum Lazenkönig Ztathios in XVIII 4,2.
5/4 Περσαρμενίαν: Die Bezeichnung Persarmenien wird in spätantiken, griechischen Quellen für den Teil Armeniens verwendet, der nach der Wende zum 5. Jh. unter persischem Einfluss blieb. Armenien wurde Ende des 4. Jh. (vermutlich 387 v. Chr.) in einem Friedensvertrag unter Römern und Persern aufgeteilt, wobei Letztere etwa vier Fünftel des Gebietes erhielten. In beiden Teilen wurde je ein armenischer König aus dem Geschlecht der Arsakiden installiert, der unter dem Einfluss der Römer bzw. der Perser stand (vgl. Adontz+1970, 7–24; Blockley+1987, 222; Hovannisian+1997, 92; Greatrex+2000, 35–48; Leppin+2003, 95). Nachdem der ,römische‘ König Aršak III. um 390 n. Chr. verstorben war, wurde aus dessen Regierungsbereich die Provinz Armenia inferior eingerichtet, die von einem comes Armeniae verwaltet wurde, während der östliche Teil, den die Römer als Persarmenia bezeichneten, unter persischer Herrschaft blieb. Bereits zu Beginn des 4. Jh. – es werden verschiedene Daten zwischen 284 und 314 n. Chr. diskutiert, wobei die aktuelle Forschung zu letzterem Jahr tendiert – war in Armenien von König Tiridates III. das Christentum als offizielle Religion eingeführt worden, Anhänger aller anderer Glaubensgemeinschaften wurden seitdem rigoros verfolgt (vgl. Chahin+2001, 220f.; Hovannisian+1997, 81–84; Seibt 2002, 125–133, argumentiert für das Jahr 315). Folglich kam es im weitgehend christianisierten Persarmenien zu zahlreichen Aufständen gegen die Anstrengungen der Perser, den Zoroastrismus zu fördern. Dies belastete zwar die römisch-persischen Beziehungen, doch erst im 6. Jh. brachen die Konflikte zwischen den beiden Großmächten um die Region offen aus (so etwa die in diesem Kapitel besprochene Auseinandersetzung um den römischen Festungsbau). Nachdem 591 n. Chr. der Großteil Persarmeniens an die Römer übergegangen war, machten sich die Perser während der Regierungszeit des Phokas an die Rückeroberung des Gebietes. Kaiser Herakleios gelang es zwar auf seinen Feldzügen gegen die Perser, weite Teile Persarmeniens für die Römer zu gewinnen, doch vermochte er diese nicht langfristig vor den Angriffen der Araber zu schützen (zu Armenien vgl. ferner Plontke-Luening+2002, 599; Schottky 2006, 17–21; Littlewood+2006, 102f.; Greenwood 2012, 115–141).
5/6 μετὰ βοηθείας πολλῆς: Zum Wort βοήθεια und seiner Verwendung in der Chronographia: I 9, 3. (Florian Battistella)
7/4 Μέραν: Hier liegt eine Verwechslung mit dem persischen Namen ‚Mihran‘ vor, der in byzantinischen Quellen häufig als Amtsbezeichnung aufgefasst wird (vgl. Greatrex 1998, 157). Prokop beschreibt Perozes (PLRE IIIB (Perozes), 991), den persischen Oberbefehlshaber im Kampf um Dara, als Πέρσης ἀνὴρ, μιρράνης μὲν τὸ ἀξίωμα (οὕτω γὰρ τὴν ἀρχὴν καλοῦσι Πέρσαι; Pers. I 13,16). Es ist möglich, dass es sich hierbei um dieselbe Person wie in unserer Stelle handelt (XVIII 50, 9). (Olivier Gengler)
7/7 ὁ ἀπὸ δουκῶν: Vgl. ad XVIII 34,8. (Fabian Schulz)
7f./7 ὁ ἀπὸ δουκῶν Δαμασκοῦ Κουζτὶς ὁ Βιταλιανοῦ: Κουζτίς oder Κούτζης (bei Prokop) war 528 dux Phoenices Libanensis in Damaskus (PLRE IIIA (Cutzes), 366). Er stammte aus Thrakien und kommandierte gemeinsam mit seinem Bruder Buzes (PLRE IIIA, 254–257) die Streitkräfte, die zur Unterstützung Belisars nach Minduos geschickt wurden (vgl. Prokop. Pers. I 13,2–8). Dass sie Söhne Vitalians waren (PLRE II (Fl. Vitalianus 2), 1171–1176), ist nur bei Malalas belegt und gilt daher als zweifelhaft. Koutzes wurde im Kampf verwundet und geriet in persische Gefangenschaft.
8/5 Σεβαστιανὸς: Zu Sebastianos vgl. den Kommentar ad Malal. XVIII 16,11.
9/2 Προκληιανὸς ὁ δοὺξ Φοινίκης: Prokleianos (PLRE IIIB (Proclianus), 1059) war im Jahr 528 dux Phoenices und einer von zahlreichen römischen Generälen, die gegen die Perser ausgesandt wurden. Er verlor bei diesem Zusammenstoß sein Leben, als er von seinem Pferd stürzte.
9/7 Βασίλειος ὁ κόμης: Basileios (PLRE IIIA (Basilius 2), 174) war vermutlich comes rei militaris. Nach der Niederlage der Römer wurde er von Persern gefangen genommen.
9f./13 Βελισάριος: Zu Belisar vgl. den Kommentar ad Malal. XVIII 4,5.
10/5 Ταφαρᾶς ὁ φύλαρχος: PLRE IIIB (Tapharas), 1216. Tafaras war einer unter mehreren Anführern der römischen Einheiten, die gegen die Perser ins Feld zogen. Er fiel in diesem Kampf, nachdem sein Pferd gestürzt war. Die Chronographia bezeichnet ihn als φύλαρχος (dazu: XVIII 16, 2f.), während er bei Zacharias dux und rex der Araber genannt wird (Zach., HE IX 2). (Brendan Osswald)
10f./8 τοῦ δὲ ἵππου Ταφαρᾶ προσκόψαντος κατενεχθεὶς: Anakoluth. Das Nominativ-Partizip κατενεχθεὶς bezieht sich auf den Genitiv Ταφαρᾶ. (Fabian Schulz)
12f./9 πληγάτος γενόμενος: πληγάτος – ‚verwundet‘, hier adjektivisch, in Malal. XII 36,16 substantivisch, vgl. Psaltes 1913, § 453. (Fabian Schulz)
13/6 φυγῇ χρησάμενος: Wie im „klassischen“ Griechisch. (Fabian Schulz)
17ff./1 Ἔπεμψεν ... φυλάττειν τὰς πόλεις ... εἰς τὸ φυλάττειν τὰς πόλεις: Nebeneinander von reinem (finalem) Infinitiv und substantiviertem (finalem) Infinitiv. (Fabian Schulz)
18f./11 τὸν μὲν πατρίκιον Πλὰτωνα: Plato (PLRE IIIB (Plato 1), 1143), patricius und eventuell magister militum vacans, war einer der Senatoren, die Justinian 528 zum Schutz der östlichen Städte entsandte. Er war für die Besatzung in der Stadt Amida zuständig. Zum Titel patricius: XIII 27, 15.
19/4 ἐν Ἀμηδίᾳ: Die in Armenien am rechten Tigrisufer liegende Stadt Amida (h. Diyarbakır) erlangte im 4. Jh. n. Chr. eine wichtige strategische Rolle für die Römer (allgemein zu Amida vgl. Karalewsky/Tournebize 1914, 1237–1249; Restle 1966, 133–137). Vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen mit den Persern in den 330er Jahren entschloss sich Kaiser Constantius II., den Ort zu einer Festung auszubauen. Trotz aller Maßnahmen zur Sicherung der Stadt gelang es im Jahr 359 dem Perserkönig Schapur II., Amida nach 73-tägiger Belagerung einzunehmen. Wir sind in der glücklichen Lage, für diese Ereignisse mit dem Werk des Ammianus Marcellinus (XVIII 4–XIX 9; XX 2) den ausführlichen Bericht eines Augenzeugen zu besitzen (zur Belagerung Amidas 359 vgl. Blockley 1987, 244–260; Lenski 2007, bes. 222f.).

Auch in den römisch-persischen Auseinandersetzungen des 6. Jh. wurde die Stadt, deren Mauern in den frühen 370ern von Kaiser Valens wieder aufgebaut worden waren, zum Schauplatz militärischer Auseinandersetzungen. Nach mehrwöchiger Belagerung wurde Amida im Jahr 503 vom Perserkönig Kavadh I. eingenommen und erst 505 wieder unter römische Kontrolle gebracht. Kaiser Anastasios bemühte sich um den Wiederaufbau der Stadt, auch Justinian sorgte für die Instandhaltung der Stadtmauern (Procop. Aed. II 3,27). Die drei Hauptquellen zur Belagerung Amidas in den Jahren 502–503 sind die Schriften von Josua Stylites, Prokop und Ps.-Zachrias (Diskussion der Quellen v.a. bei Greatrex 2010a, 227–251 und Greatrex/Lieu 2002, 63–67; zur Belagerung 502–503 vgl. außerdem Greatrex 1998, 83–115; Haarer 2006, 54–56; Lenski 2007, bes. 223f.; Meier 2009, 194–201). Malalas erwähnt die Eroberung Amidas im 16. Buch (XVI 9), das von der Regierungszeit des Anastasios handelt.
Die Stadt wurde zu Beginn des 6. Jh. von zahlreichen Schicksalsschlägen heimgesucht; neben einer Reihe von Naturkatastrophen sind die bereits erwähnte Belagerung durch die Perser 502/503 sowie die anschließende Phase der Rückeroberung durch die Römer hervorzuheben (einen Überblick bieten AshbrookHarvey 1990, 59–65; AshbrookHarvey 1980, 1–3). Auch wenn die Stadt von weiteren persischen Angriffen verschont blieb, muss schon aufgrund ihrer Lage in der Nähe der persischen Grenze während der Perserkriege Justins I. und Justinians eine gewisse Unsicherheit unter der Bevölkerung geherrscht haben (vgl. Meier 2004a, 413). Vor diesem Hintergrund ist die Reaktion der Amidener im Jahr 560 zu betrachten, als die falsche Nachricht von einem unmittelbar bevorstehenden persischen Angriff auf die Stadt drang. Es soll – so Johannes von Ephesos – eine Massenhysterie ausgebrochen sein, die ein Jahr lang die Bevölkerung befallen habe (vgl. AshbrookHarvey 1980, 3f., zu den Quellen s. bes. Anm. 11). Das auf den ersten Blick wahnsinnige Verhalten der Menschen weist allerdings gewisse Gesetzmäßigkeiten auf und lässt sich als Ausdruck einer Negation der gängigen christlichen Normvorstellungen, aber auch der Staatsgewalt, die beim Schutz der Stadt versagt hatte, interpretieren (vgl. Meier 2004a, 412–426).
19/6 τὸν δὲ Θεόδωρον τὸν πατρίκιον: Theodoros (PLRE IIIB (Theodorus 4), 1245), patricius und eventuell magister militum vacans, wurde 528 von Justinian mit dem Schutz Edessas beauftragt. Zum Titel patricius: XIII 27, 15.
19f./11 ἐν Ἐδὲσῃ: Zur Stadt Edessa: XII 38, 28.

Dass die Stadt aufgrund ihrer Lage im römisch-persischen Grenzgebiet besonders gefährdet war, war spätestens während des Perserkrieges des Anastasios deutlich geworden. Nachdem Kabades I. im Januar 503 die Belagerung Amidas (s.o.) erfolgreich abgeschlossen hatte, zog er über Konstantina (s.u.) in Richtung Edessa. Es folgten langwierige Verhandlungen um die Bedingungen für einen Freikauf der Stadt und zwei Belagerungen, allerdings wagte es der Perserkönig nicht, in die Stadt einzudringen, und zog sich im Herbst 503 zurück (vgl. Meier 2009, 204–206; Greatrex 1998, 103–105). Edessa wurde – wie viele römische Städte im Osten – im 6. Jh. von einer Reihe von Katastrophen heimgesucht, unter denen ein schlimmes Hochwasser des Skirtos (525; das Ereignis, der Wiederaufbau der Stadt sowie ihre Umbenennung in Justinopolis durch den Kaiser bei Malal. XVII 15) sowie drei persische Angriffe (503, 540 und 544) hervorgehoben seien (vgl. Segal 1970, 112–114; 154–160; 187–189). Dass diese und ähnliche bedrückende Ereignisse einen wichtigen Stellenwert im öffentlichen Diskurs einnahmen, verdeutlicht eine zentrale Quelle für die Geschichte der Stadt, die bis zum Jahr 540 reicht, die in syrischer Sprache verfasste Chronik von Edessa, die eine Auflistung von Katastrophen bietet (vgl. Meier 2004a, 387). Militärischen Angriffen auf die Stadt kam auch eine große symbolische Bedeutung zu, da man Edessa unter dem besonderen Schutz Christi glaubte, wie etwa deutlich wird, wenn Prokop in Zusammenhang mit dem Ansturm des Chosroes und der anschließenden Belagerung 544 von einem Angriff gegen Gott spricht: αὕτη δὲ ἡ ἐσβολὴ τῷ Χοσρόῃ τούτῳ οὐ πρὸς Ἰουστινιανὸν τὸν Ῥωμαίων βασιλέα πεποίηται, οὐ μὴν οὐδὲ ἐπʼ ἄλλων ἀνθρώπων οὐδένα, ὅτι μὴ ἐπὶ τὸν θεὸν ὅνπερ Χριστιανοὶ σέβονται μόνον (Procop. Pers. II 26,2). Die beiden Hauptquellen zur Belagerung des Jahres 544, Procop. Pers. II 26–27 und Evagr. HE IV 27, führen das Scheitern des persischen Angriffs auf den Schutz Christi zurück. Während Prokop berichtet, dass in dem berühmten Briefwechsel zwischen dem Edessener Abgar und Christus Letzterer nicht nur die Heilung des erkrankten Abgar, sondern auch den Schutz der Stadt für die Zukunft zugesichert habe (Procop. Pers. II 12,8–30, anlässlich des Angriffs 540), spricht Euagrios von einem Christusbild, das die Perser abgewehrt habe (die Überlieferung der Abgar-Legende ist sehr komplex; die Legende um Abgar und die Geschichte vom wundertätigen Christusbild, die zuvor unabhängig voneinander kursierten, wurden wohl erst nach der erfolglosen Belagerung Edessas 544 miteinander verwoben, vgl. die Diskussion bei Meier 2004a, 387–401). Die Eroberung der Stadt gelang den Persern schließlich im Jahr 608, doch wurde sie von Herakleios wieder zurückerobert, bis sie 639 von den Arabern eingenommen wurde. (Jonas Borsch)
20/6 ἐν Βεροίᾳ: Beroia, h. Aleppo, ist eine im Nordwesten Syriens gelegene Stadt. Da sich hier die Handelswege vom Mittelmeer nach Mesopotamien sowie von der Levante nach Anatolien kreuzten, war die Stadt wichtig für den Handel in der Region. Sie gelangte im frühen 3. Jh. v. Chr. zur Bedeutung, als sie von makedonischen Veteranen neu besiedelt wurde und von Seleukos Nikator den Namen Βέρ(ρ)οια erhielt. Dass die im Jahr 528 n. Chr. von Justinian getroffene Maßnahme, einen Senator zur Verteidigung der Stadt zu entsenden, langfristig keinen Erfolg brachte, wurde im Jahr 540 n. Chr. deutlich, als Beroia von den Truppen des Chosroes I. erobert und zerstört wurde. Da die Bewohner nicht imstande waren, den vom Perserkönig geforderten Geldbetrag aufzubringen, zogen sie sich auf die Akropolis zurück und mussten zusehen, wie das Stadtgebiet in Brand gesteckt wurde (Procop. Pers. II 7). Kaiser Justinian ließ die zerstörte Stadt wiederaufbauen und mit einer neuen Mauer umgeben (Procop. Aed. IV 11,16; vgl. Leisten 1997a, 579; Gaube/Wirth 1984, 18, 77f.).
21/2 τὸ Σοῦρον: Die von Kaiser Justinian ergriffene Maßnahme, Senatoren zum Schutz der römischen Städte in den Osten zu entsenden, brachte auch im Fall von Σοῦρον (auch Σοῦρων und Σοῦρα) keinen langfristigen Erfolg. Die am Euphrat gelegene Stadt war eines der Ziele des Feldzuges Chosroesʼ I. im Jahr 540 n. Chr. und wurde durch eine List des Perserkönigs eingenommen, der nur zum Schein auf ein Friedensangebot der Stadtbewohner einging (Procop. Pers. II 5,8–33; Euagr. Schol. IV 25,3–8; Xanth., HE XVII 14,21). Justinian ließ die Stadt erneut aufbauen und stattete sie mit neuen Mauern aus (Procop. Aed. II 9,1f.).
21/5 Κωνσταντίαν: Die zwischen Edessa und Dara liegende Stadt wurde unter dem Namen Antoninopolis vermutlich von Caracalla gegründet. In späterer Zeit wurde sie Maximianopolis genannt, allerdings sind mehrere Städte unter diesem Namen bekannt. Es ist möglich, dass es sich um jene Stadt handelt, von deren Zerstörung durch die Perser in Malal. XII 47 und deren Wiederaufbau nach einem Erdbeben durch Konstantin und Umbenennung in Konstantia in Malal. XIII 12 gesprochen wird (vgl. Fraenkel+1894, 2571). Aufgrund ihrer Lage wurde sie auch im Perserkrieg des Anastasios nicht verschont, als Kabades I. auf seinem Weg nach Edessa die Stadt für kurze Zeit belagerte. Die Belagerung war zwar erfolglos, allerdings kam es in der Stadt zu einem blutigen Massaker an der jüdischen Bevölkerung, nachdem einige Juden versucht hatten, Kontanti(n)a in die Hände der Perser zu spielen (vgl. Meier 2009, 205). Auch in Justinians Perserkriegen spielte die Stadt eine gewisse Rolle, doch wurde sie sowohl von Kabades I., der von einem Priester aus der Stadt von einer Eroberung abgebracht wurde, als auch von Chosroes I. gegen eine Geldzahlung verschont (Procop. Pers. II 13).
22/6 ὁ πατρίκιος Πομπήιος: Pompeios, ein Neffe des Kaisers Anastasios, patricius (zu diesem Titel: XIII 27, 15); bei den Auseinandersetzungen mit den Persern 528 war er wohl einer der magistri militum praesentales oder magister militum vacans (PLRE II (Pompeius 2), 898f.). Er wirkte bei den Bemühungen Justins I. mit, das sog. Akakianische Schisma, das unter Kaiser Zeno ausgebrochen war und zu einer Entfremdung mit Rom geführt hatte, zu überwinden. Gemeinsam mit Vitalian und Justinian zog er im Jahr 519 einer von Papst Hormisdas entsandten Delegation entgegen, die feierlich in Konstantinopel empfangen wurde (decimo ab urbe praedicta miliario sublimes et magnifici viri nobis occurrerunt, inter quos sunt magister militum Vitalianus, Pompeius et Iustinianus, Coll. Av. 167,5). Unter Justinian erscheint er als Befehlshaber von Truppen, die 528 in den Osten geschickt wurden, sowie vier Jahre später im Kontext des Nika-Aufstandes. Pompeios und sein Bruder Hypatios wurden, während die Unruhen in der Hauptstadt tobten, von Justinian mit der Begründung, sie sollten ihre eigenen Häuser beschützen, aus dem Palast entlassen (Chron. Pasch. 624,2–5). Über die Beweggründe des Kaisers kann man nur spekulieren – jedenfalls vermag die Erklärung Prokops, der Kaiser habe einen Anschlag durch Pompeios und Hypatios gegen seine Person befürchtet, nicht zu überzeugen (Procop. Pers. I 24,19). Justinian muss sich der Möglichkeit bewusst gewesen sein, dass einer der beiden Anastasios-Neffen von der Bevölkerung zum Kaiser erhoben werden würde – was in der Folge auch eintraf. Anscheinend wollte Justinian diese Reaktion provozieren, möglicherweise in Absprache mit Hypatios, um das Volk unter dem scheinbar neuen Kaiser im Hippodrom zu versammeln und dort den Aufstand niederzuschlagen (Greatrex 1997, 76f.; Meier 2003a, 294f.). Als die Aufständischen zusammengekommen waren, schickte Justinian Truppen unter Belisar und Mundos in den Hippodrom, die mit einem großen Blutbad den Unruhen ein Ende setzten. Sie nahmen auch die Brüder Hypatios und Pompeios gefangen und überbrachten sie dem Kaiser. Am Folgetag ließ jener sie hinrichten und ihre Leichen in das Meer werfen (Procop. Pers. I 25,53–58; Theoph. 185,28–30; Chron. Pasch. 627f.; Malal. XVIII 71; allgemein zu Pompeios vgl. Greatrex+1996, 129–131; Meier 2007c, 200–202; Meier 2009, 60, 273f., 279, 282f., 285, 294, 322; Leppin 2011a, 48f., 63, 65, 146f.; Meier 2014a, passim).
23/1 ἔχων μεθ' ἑαυτοῦ Diese redundant anmutende Konstruktion kommt in der Chronik häufig vor, vgl. Rüger 1895, 43. (Fabian Schulz)
23/4 Ἰλλυρικιανοὺς: Adjektiv, das durch Ellipse zum Substantiv geworden ist, vgl. Psaltes 1913, § 453. (Fabian Schulz)
25/1 διὰ τὸ γενέσθαι χειμῶνας βαρεῖς: Die Kampfhandlungen werden aufgrund des Wintereinbruchs unterbrochen. Die Chronik von Zuqnin berichtet von Schneefällen und Frost in Antiocheia (Ps. Dion. II 73). Die Bevölkerung der östlichen Metropole hatte nicht nur unter dem schweren Winter zu leiden, sondern auch unter einem Erdbeben, das im November 528 ausbrach (Malal. XVIII 27).
Parallelüberlieferung
Literatur
Adontz (1970): Adontz, Nicholas: Armenia in the Period of Justinian. The Political Conditions based on the Naxarar System, übersetzt von Nina Garsoïan, Lissabon, 1970.
AshbrookHarvey (1980): Ashbrook Harvey, Susan: Asceticism in Adversity: An Early Byzantine Experience, BMGS, 1980, 1–11.
AshbrookHarvey (1990): Ashbrook Harvey, Susan: Asceticism and Society in Crisis. John of Ephesus and the Lives of the Eastern Saints, Berkeley u.a, 1990.
Blockley (1987): Blockley, Roger: The Division of Armenia between the Romans and the Persians at the End of the Fourth Century A.D., Historia, 1987, 222–234.
Börm (2007): Börm, Henning: Prokop und die Perser. Untersuchungen zu den römisch-sasanidischen Kontakten in der ausgehenden Spätantike, Stuttgart, 2007.
Chahin (2001): Chahin, Mack: The Kingdom of Armenia. A History, Richmond, 2001.
Fraenkel (1894): Fraenkel, Siegmund: s.v. Antoninopolis, RE, 1894, 2571.
Gaube/Wirth (1984): Gaube, Heinz and Wirth, Eugen: Aleppo. Historische und geographische Beiträge zur baulichen Gestaltung, zur sozialen Organisation und zur wirtschaftlichen Dynamik einer vorderasiatischen Fernhandelsmetropole, Wiesbaden, 1984.
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