Malalas 18.32

Inhalt

Kapitel 32 berichtet von einem Einfall des mit den Sassaniden verbündeten Sarazenen (d.h. Arabers) Alamundaros, der die Provinz Syria I bis zu den Grenzen von Antiocheia plündernd und brandschatzend durchzog. Nachdem die Exarchen der Römer davon in Kenntnis gesetzt worden waren, setzten sie den Plünderungen ein Ende und schlugen Alamundaros und seine Truppen in die Flucht.

Philologisch-Historischer Kommentar
Parallelüberlieferung
Literatur

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Τῷ δὲ αὐτῷ χρόνῳ Ἀλαμούνδαρος ὁ τῶν Περσῶν Σαρακηνὸς
2
ἐλθὼν μετὰ Περσικῆς καὶ Σαρακηνικῆς βοηθείας ἐπραίδευσε τὴν πρώτην
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Συρίαν ἕως τῶν ὅρων Ἀντιοχείας, καύσας καὶ τόπους τῆς αὐτῆς χώρας.
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καὶ ἀκούσαντες τὰ γεγονότα οἱ ἔξαρχοι Ῥωμαίων ἐξῆλθον κατ’ αὐτῶν·
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καὶ γνόντες οἱ Σαρακηνοί, λαβόντες πᾶσαν τὴν πραῖδαν διὰ τοῦ ἐξωτέ-
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ρου λιμίτου ἔφυγον.
Philologisch-Historischer Kommentar
1/1 Τῷ δὲ αὐτῷ χρόνῳ: Wahrscheinlich im Frühjahr 529 n. Chr.; vgl. Theoph. 178,7–8 mit der ausführlicheren Angabe: „am 21., im Monat März, in der 7. Indiktion“. (Christine Radtki mit Olivier Gengler)
1/5 Ἀλαμούνδαρος ὁ τῶν Περσῶν Σαρακηνὸς: Zu Alamundaros (al-Mundhir) vgl. auch die Ausführungen ad Malal. XVIII 16. Er wird üblicherweise als Anführer der Lahmiden von 505 bis 545 beschrieben (vgl. PLRE II (Alamundarus 2), 40–43). Tatsächlich muss bei dieser Zuschreibung größere Vorsicht angewandt werden, da es sich bei ihm um den Anführer der Dynastie der Nasriden, die über die Konföderation der halbnomadischen Lahmiden herrschten, handelt; für eine begriffliche Aufschlüsselung der Betitelung der verschiedenen Gruppierungen innerhalb der spätantiken arabischen Elite im Grenzgebiet des römischen Reiches vgl. Fisher 2011, 3ff. Die elitäre Gruppe der Nasriden ebenso wie diejenige der Jafniden unter ihrem zeitweiligen Anführer Arethas (al-Harith) (PLRE II, 139f.) stand in der Spätantike regelmäßig in diplomatischem Kontakt bzw. in Bündnissen mit dem Römischen Reich bzw. den Sassaniden und wurden über mit diesen Kriegsgegnern geschlossene Allianzen in deren militärische Auseinandersetzungen involviert. Bei den Lahmiden handelt es sich um ein spätantikes arabisches Herrschergeschlecht mit der Hauptresidenz in Hira. Der genealogischen Überlieferung zufolge stammte der Urahn Laḫm aus dem Jemen, was aber schon im Altertum umstritten war. In der Spätantike besiedelten die Lahmiden Teile Syriens, des Iraks, Palästinas und des Nordens der Arabischen Halbinsel; zur Geschichte der Lahmiden vgl. Rothstein 1899 sowie Shahîd 1984a und Shahîd 1995, Bd. 1, 17–19; 26–28; 42–46; 236ff. und 308ff. Im 5. Jh. erlebt die Dynastie einen Aufstieg unter an-Nuʿmān I. al-Aʿwar. Er errichtete das Schloss al-Ḫawarnaq auf einer Anhöhe östlich von Ḥīra als neue Residenz der Lahmidenherrscher. Gegen Ende des 5. Jhs regierte an-Nuʿmān II., der sich als Vasall des Sassanidenkönigs Kavadh I. (zu Kavadh I. vgl. den Kommentar ad Malal. XVIII 4) am Krieg gegen die Oströmer beteiligte, vgl. Shahîd 1995, 13–15. Diese politische Konstellation setzte sich unter dem hier genannten al-Mundir III. bzw. Alamundaros fort, dessen Regierungszeit von Auseinandersetzungen der Sassaniden, auf deren Seite er kämpfte, mit den Oströmern und den mit ihnen verbündeten Ghassaniden geprägt war, vgl. dazu auch den Kommentar ad Malal. XVIII 16. Alamundaros erwies sich als fähiger Kämpfer, dessen unerwarteten und an verschiedenen Stellen entlang der ägyptischen und mesopotamischen Grenzen des römischen Reiches erfolgenden Angriffen inklusive der Gefangennahme römischer Generäle nur schwer beizukommen war, vgl. PLRE II (Alamundarus 2), 40–43 sowie z.B. Procop. Pers. I 17.40. Im Jahr 529 fiel er in die Provinz Syria I ein und zog plündernd bis nach Antiocheia bevor er mit reicher Beute fliehen konnte. In dasselbe Jahr fällt auch das bei Malal. XVIII 16 geschilderte Vorgehen Alamundaros‘ gegen besagten Phylarchen Arethas (al-Harith). 531 hatte er am persischen Sieg bei der Schlacht von Kallinikon über den oströmischen Feldherrn Belisar wesentlichen Anteil (vgl. Procop. Pers. I 18,9, 18,30 und 18,54 sowie Malal. XVIII 60). Seine Kampfeinsätze führten schließlich auch zu seinem Tod: Im Jahr 554 wurde Alamundaros in einer Schlacht gegen Arethas in der Nähe von Chalkis getötet, vgl. z.B. Mich. Syr. IX 33 sowie zu den historischen Details Shahîd 1995. Nachfolger wurde sein Sohn 'Amr (PLRE IIIA (Ambros II), 54f.).
Während die Lahmiden unter der Führung der Nasriden auf sassanidischer Seite kämpften, schloss nach seinen Vorgängern Anastasios und Justin I. auch Justinian taktische Bündnisse mit arabischen Verbänden ab, so unter anderem mit den Jafniden (vgl. hierzu Fisher 2011, passim; Greatrex 2005, 638ff.; Greatrex 1998, 151ff.; Börm 2007, 30ff.; Millar 2010 mit einer detaillierten Angabe des einzelnen Protagonisten; Shahîd 1995, 61ff. Ausgangspunkt für dieses Bündnisse war die Notwendigkeit der strategischen Absicherung des jeweils eigenen Macht- und Einflussgebietes entlang des römischen Limes (s.u.), vgl. Fisher 2011, 3f. Als Nachfolger der Seleukiden waren die Römer im Nahen Osten zu Nachbarn arabischer Völker geworden; der bereits in der Republik und im Prinzipat andauernde Konflikt zwischen Römern und Parthern und später den Sassaniden erforderte es, Allianzen an den Grenzen anzustreben, die gerade bei erschwerten geographischen Bedingungen wie am syrischen Limes (s.u.) unter ständiger Bedrohung standen; zur Geschichte der römisch-partischen/-sassanidischen Auseinandersetzungen vgl. u.a. Greatrex 1998; Greatrex/Lieu 2002, Landskron 2005, 25–56; Howard-Johnston 2006. Ein Kernbereich des in der gesamten Spätantike, besonders aber auch unter der Herrschaft Justinians virulenten Konfliktes zwischen Römern und Sassaniden war Mesopotamien, der ‚fruchtbarer Halbmond‘, das unter anderem aufgrund seines großen Wasservorkommens eine hohe strategische Bedeutung besaß. Südlich dieses Gebietes erstreckte sich ein breiter, landschaftlich divergenter und schwer kontrollierbarer Wüstenstreifen, zu dessen Durchdringung und Schutz die in ihm lebenden und für ihre militärischen Fähigkeiten bekannten nomadischen und halbnomadischen arabischen Stämme wichtig wurden, vgl. Fisher 2011, 26ff. Über diese hier in Aktion tretenden arabischen Verbände sind wir zum Teil nur schlecht informiert, da sie häufig nur in Form ihrer prominenten Anführer in den spätantiken und byzantinischen Quellen greifbar werden. Was sich aber vor allem für die Herrschaft Justinians festhalten lässt, ist der bewusste Einsatz arabischer Verbündeter in der Grenzverteidigung wie im hier beschriebenen Kontext die Nasriden bzw. Jafniden. Bei den Jafniden handelt es sich um einen aus Südarabien stammenden Verband, der seine Abstammung selbst auf Jafna (Dschafna), einen Sohn des berühmten Himyaritenkönigs Amr ibn Amir Muzaiqija, zurückführte und im 5. Jh das römische Grenzgebiet erreichte, wo er mit dem Christentum in Berührung kam, vgl. Fisher 2011, 49ff. Es scheint zu einem Machtkampf mit dem Verband der Salīh gekommen zu sein, die zuvor der mächtigste Clan im arabisch-syrischen Grenzgebiet und die engsten Verbündeten der Römer gewesen waren und die nun offenbar von den Jafniden verdrängt wurden. Der erste Herrscher der Jafniden, der namentlich in den oströmischen Quellen auftaucht (um 498), ist Ǧabala/Gabalas. Er drang in Palästina ein, wurde aber von den Römern besiegt und schloss um 502 mit Anastasios Frieden; aufgrund der Tatsache, dass die Jafniden zu Bündnispartnern der Römer wurden (wobei über die genaue Art des Bündnisses keine genauen Erkenntnisse möglich sind, vgl. Fisher 2011, 77–79), und Ǧabala vom Kaiser zum phylarchos (vgl. zu diesem Titel die Ausführungen ad Malal. XVIII 16) ernannt wurde (zur Schwierigkeit der genauen Begriffs- und Funktionsbestimmung eines phylarchos vgl. Hoffmann-Salz 2014, 283ff.), wodurch er möglicherweise bereits an die Spitze aller mit den Römern verbündeten Araber gestellt wurde, konnten sich der aus mehreren Stämmen bestehende Verband der Ghassaniden unter Führung der Jafniden konstituieren, vgl. Greatrex 2005, 498f. Ǧabalas Sohn war eben jener al-Ḥarit/Arethas, der an der Seite der Römer gegen die Lahmiden unter Alamundaros kämpfte und ihn schließlich im Jahr 554 besiegen konnte. Für seine treuen Dienste wurde er von Justinian mit dem Titel eines patricius ausgezeichnet (vgl. Theoph. I 240). Die Orte entlang der Grenzlinie, die von den Jafniden kontrolliert wurden (wie z.B. Resafa und Jebel Seis) waren Orte mit großen Wasservorkommen und von strategischer Wichtigkeit, was die Bedeutung dieses Verbandes für das römische Reich erhöhte. Die mobilen Einsatztruppen der Jafniden waren besser für die Durchdringung und Beherrschung unwirtlicher Wüsten- und Steppengebiete geeignet, vgl. Greatrex 2005, 500. Den römischen Herrschern gelang es zum einen durch die Verleihung von Ehrenämtern und Titeln, die eine unmittelbare Einbindung arabischer Stammesfürsten in das römische System bewirkten, zum anderen unter Nutzung der bereits seit dem 4. Jh. einsetzenden Christianisierung einzelner Verbände, diese dauerhaft zu neutralisieren und an das römische Reich zu binden. Die dadurch entstehenden neuen Einflusszonen bzw. die Rückeroberung verlorenen römischen Gebietes wurde im Fall Justinians im Anschluss als Erneuerung und Vergrößerung des Reiches propagiert.
Die außergewöhnlichen Karrieren eines Alamundaros und eines Arethas heben dabei die Rolle starker Führungspersönlichkeiten im Umgang Roms mit seinen arabischen Verbündeten hervor. Neben dem Wunsch der Römer bzw. der Sassaniden Stämme und Föderationen in der Funktion von lokal versierten Kampfeinheiten zu gewinnen ging es ihnen auch um fähige Anführer, die durch ihre Herkunft über Rekrutierungsnetzwerke verfügten, die den römischen und byzantinischen Kaisern nicht direkt offen standen. Durch politische Unterstützung von Seiten der Römer bzw. der Sassaniden waren Alamundaros und Arethas wiederum in der Lage, aus dem eigenen Stamm Personen anzuwerben, die ihnen militärsche Schlagkraft und damit auch politisches Gewicht zur Übernahme bestimmter Herrschaftsaufgaben gaben (Hoffmann-Salz 2014, 282). Zum Einsatz der nomadischen und halbnomadischen Truppen im Konzept der justinianischen Grenzsicherung vgl. auch die Ausführungen zum Limes weiter unten.

Sarazene: Die Σαρακηνοί, im Lateinischen saraceni, sind seit dem 1. Jh. n. Chr. belegt. Zur Etymologie des Begriffs vgl. die Ausführungen ad Malal. XVIII 16 sowie die Übersicht über die bisherigen Vorschläge der Forschung bei Shahîd 1984a, 123–141, Dörper 1993, 93–97 sowie Hoffmann-Salz 2014, 270f.).
2/7 ἐπραίδευσε: Lehnwort aus dem Lateinischen von praedari bzw. praeda: II 7, 15. (Fabian Schulz)
2f./8 τὴν πρώτην Συρίαν: Unter dem geographischen Begriff 'Syrien' kann für die Antike kein eigenes Staatsgebiet gefasst werden (dies wurde erst 1941 mit der Gründung der Republik Syrien festgelegt). Generell ist unter 'Syrien'/Syria der Raum zwischen den südlichen Ausläufern des Tauros im Norden und dem Yarmūk im Süden, dem Mittelmeer im Westen und dem Euphrat (bzw. der syrischen Wüstensteppe) im Osten zu verstehen. Das gesamte Gebiet kann dabei in drei Zonen aufgeteilt werden: eine Küstenzone, das Hinterland mit seinen fruchtbaren Ebenen und Anhöhen sowie der Wüste im Osten. Ethnisch betrachtet können dieses Zonen in der Antike drei Gruppierungen zugeteilt werden: griechisch-sprachige Nachfahren der hellenistischen Siedler im Küstengebiet, syrisch sprechende Aramäer in den zentral gelegenen Landwirtschaftsgebieten sowie arabisch sprechende und abstammende Siedler und Halbnomaden im östlichen Wüstengebiet, vgl. Mango 1991b, 1998. Nachdem Syrien unter Seleukidischer Herrschaft destabilisiert worden war, wurde es durch Pompeius annektiert, der das Land 64 v. Chr. als römische Provinz Syria mit der Provinzhauptstadt Antiocheia neu organisierte Jones 1971, 256ff. sowie Honigmann 1932, 1622ff. Die augusteische Politik band durch kluges Taktieren einheimische Fürsten ein und ließ sie unter römischer Oberhoheit regieren, z. B. Herodes in Iudaea. Innerhalb der Provinz gab es eine Reihe freier Städte, die Plinius aufzählt: Plin. Nat.hist. 5,79 nennt Antiocheia, Laodikeia und Seleukeia (vgl. zu diesen Städten die Ausführungen ad Malal. XVIII 27–29). Auch die phönizischen Küstenstädte behielten ihre Unabhängigkeit. Unter Septimius Severus wurde im Jahr 194 Syrien neuorganisiert: aus Nordsyrien samt der Kommagene wurde eine eigene Provinz Syria Coele oder Syria Magna mit der Hauptstadt Antiocheia geschaffen, während das Gebiet von Palmyra, Damaskos, Heliopolis, Emesa und Tyrus zu Syria Phoinike zusammengefasst wurde, vgl. Beer 1921, 1051 sowie Speidel 2007. Gegen Ende des 1. Jh. n. Chr. umfasste ‚Syrien‘ folglich das Gebiet von der Kommagene im Norden bis zum Toten Meer, Mittelmeer und Palaestina. Die Provinz Syria Coele wurde ca. 350 n. Chr. Teil der Diözese Oriens und 415 n. Chr. nochmals unterteilt in Syria I im Norden mit der Hauptstadt Antiocheia und Syria II im Süden unter Apameia am Orontes, vgl. Mango 1991b, 1998f. Im Jahr 528 wurde schließlich noch die kleine Provinz Theodorias mit dem Zentrum Laodikeia gegründet, vgl. dazu den Kommentar ad Malal. XVIII 39. Häufig wird die Bezeichnung Syria auch für die umliegenden Provinzen Euphratensis (vgl. hierzu den Kommentar ad Malal. XVIII 16), Phoenicia und Arabia verwendet. Für eine ausführliche Beschreibung der Geschichte der Provinz Syria vgl. Honigmann 1932 sowie Jones 1971, 226ff.
3/2 ἕως τῶν ὅρων Ἀντιοχείας: Zur Stadt Antiocheia vgl. die Ausführungen im Kommentar ad Malal. XVIII 27. Theophanes ergänzt hier erneut die im Baroccianus gekürzten Angaben, diesmal räumlich, vgl. Theoph. 178,10–11: „Dies betraf Litargon, ferner die Anwesen von Skaphatha, und er brachte viele um“.
3/6 καύσας καὶ τόπους τῆς αὐτῆς χώρας: Vgl. den vollständigeren Theoph. 178,12: καὶ ἔκαυσε τὰ ἔξω Χαλκηδόνος καὶ τὸ Σέρμιον κτῆμα καὶ τὴν Κυνηγίαν χώραν („Und er verheerte mit Feuer die Gegend außerhalb von Chalkedon, das Anwesen Sermium und das Kynegia Gebiet“) mit welchem Johannes von Nikiu XC 79, der von Kalkis (ከልኪስ), Sǝrmǝyus (ስርምዩስ) und Kinkǝyā (ኪንክያ) spricht, grundsätzlich übereinstimmt. Der Text von Johannes von Nikiu scheint hier sogar korrekter, was die Ortsnamen betrifft, wenn Kalkis mit Chalkis ad Belum (vgl., ohne Erwähnung von Johannes von Nikiu, Mango/Scott 1997, 272 Anm. 8: „Chalkedon should be Chalkis, the modern Quinnesrin“) und Sǝrmǝyus mit Seremis/Sermin zu identifizieren sind. Zu diesem letzten Ort, der zu Chalkis und nicht zu Antioch gehörte (vgl. Ev. IV 38, 189,33 Bidez/Parmentier), s. Feissel 1982, 325-328. (Olivier Gengler mit Daria Elagina)
5/7 τὴν πραῖδαν: Wie πραιδεύω 'plündern' (Z. 2) von lat. praeda 'Beute' / praedari 'plündern', 'Beute machen': II 7, 15. (Fabian Schulz)
Parallelüberlieferung
Theoph. 178,7–15; Joh. Nik. XC 79–80.
Literatur
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