Malalas 18.79

Inhalt

Knapper Bericht über ein angsteinflößendes, aber nicht schädliches Erdbeben in Antiochia.

Philologisch-Historischer Kommentar
Parallelüberlieferung
Literatur

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Philologisch-Historischer Kommentar
1/1 Καὶ μετ᾽ οὐ πολὺ: „kurz darauf“, mit πολύ adverbial und mit Zeitbezug, wie nicht unüblich in solchen adverbialen Ausdrücken: vgl. LSJ s.v. πολύς IV, mit Beispielen (ἐπὶ πολύ, εἰς πολύ usw.) und Belegen. Das ist der einzige Beleg für μετ’ (οὐ) πολὺ in der Malalas-Chronik (zumindest laut der Version von O: Theoph. 164,8 de Boor und Cedr. 396.6, 65 Tartaglia bieten οὐ μετὰ πολύ an einer Stelle, wo die Handschrift O μετὰ χρόνον hat, vgl. Malal. XVI 20, Z. 57). Mit der Angabe μετ’ οὐ πολύ wollte Malalas offenbar die sehr kurze Zeitspanne zwischen diesem Erdbeben und dem im vorausgehenden Kapitel geschilderten Ereignis (Erlass des sog. theopaschitischen Edikts durch Justinian) besonders hervorheben: Zu den möglichen Implikationen dieser engen Verbindung der Fakten sowie zur absoluten Chronologie siehe den historischen Kommentar XVIII 79, 1.
1/2 μετ᾽ οὐ πολὺ: Das Ereignis wird von Malalas nach dem Orthodoxie-Edikt Justinians vom 20. November 533 n. Chr. (erwähnt ohne dezidierte Datierung in Malal. XVIII 78) und vor Geldspenden bzw. Begnadigungen von Verbannten anlässlich von Justinians drittem Konsulat (Januar – Dezember 533; XVIII 80) platziert. Daraus müsste man auf eine Datierung des Bebens zwischen Ende November und Jahresende 533 schließen, wofür auch der Anschluss καὶ μετ᾽ οὐ πολὺ ("und kurz darauf [i.e. nach dem Edikt") spräche. Anzumerken ist jedoch, dass der am nächsten liegende Anlass für Zuwendungen und Amnestien während eines Konsulats der Amtsantritt wäre, was dann eine Datierung des nachfolgenden Kapitels XVIII 80 auf Januar 533 nahelegen würde. Auf die Annahme eines terminus ante quem am Jahresbeginn 533 geht wohl auch die Datierung des Bebens auf 532 n. Chr. bei Capelle 1924, 356 und Guidoboni/Comastri/Traina 1994, 326 zurück. Mit Einordnung in das Jahr 533 Meier 2004a, 662; auf den terminus post quem 20.11.533 aufbauend Ambraseys 2009, 196 mit Datierung in das Jahr 534. Unentschieden Downey 1961, 533 mit Anm. 136, der die zehnte und zwölfte Indiktion als Rahmendaten nennt und das Beben auf dieser Basis grob zwischen (September) 531 und (August) 534 einordnet. Jeffreys 1990b, 158 datiert unter Verweis auf den Kontext bei Theophanes (wo das Beben jedoch unerwähnt bleibt) auf 536/537. Keine Erwähnung findet das Ereignis merkwürdigerweise in den Listen von Hermann 1962, 1110 und Guidoboni 1989, 695f. Womöglich könnte die Chronologie des Malalas hier aber von vorneherein unpräzise gewesen sein, sodass eine Rechnung mit terminus post oder ante quem nur bedingt sinnvoll ist: Vgl. dazu XVIII 77, 1.

Dieses Erdbeben wird von Odorico 1995, 314 wie schon die Beben in XVIII 55 oder XVIII 77 mit einem chronologisch nahe liegenden Ereignis, hier dem vorangegangen berichteten Orthodoxie-Edikt, in Verbindung gebracht. Odorico versteht seine Platzierung an dieser Stelle gewissermaßen als auktoriale "Stellungnahme". Es ist in diesem Kontext durchaus bemerkenswert, wenn Malalas hier seine standardisierten chronologischen Formulierungen durchbricht und erklärt, das Beben habe sich "kurz darauf" (μετ᾽ οὐ πολὺ), also in unmittelbarer chronologischer Nähe zum Edikt, ereignet. Dem zeitgenössischen Publikum konnte dies eine auch kausale Nähe suggerieren.
1/5 σεισμὸς ἐγένετο: Die Formel σεισμός + eine Form des Verbes γίγνομαι wird ab XVIII 55, 1 zur Verzeichnung eines Erdbebens verwendet. (Laura Carrara)
1/7 φοβερὸς: Der φόβος bildet ein Schlüsselwort in den letzten Büchern der Chronographia. Das Erzeugen von Angst durch Gott und den Kaiser kann bei Malalas dezidiert positiv im Sinne einer läuternden Wirkung interpretiert werden: XVIII 52, 1; siehe auch Scott 1985, 103f.; Meier 2004a, 344f.; Meier 2007d, 577–583 sowie in diesem Kontext den philologischen Kommentar XVIII 79, 1.
1/7 φοβερὸς: Bis zum Buch XVI der Malalas-Chronik taucht das Adjektiv φοβερός in den verschiedensten Kontexten auf und stets in der Bedeutung 'gewaltig, mächtig, überwältigend' (~ δεινός), d.h. ohne bzw. ohne eine stark geprägte φόβος-Konnotation (vgl. für diese Nuancierung bereits LSJ s.v. φοβερός I 3 'impressive', aber dort beschränkt auf den Schreibstil besonders 'eindrucksvoller' Autoren). Die relevanten Malalas-Belege für diese Verwendung von φοβερός sind in folgenden Kapiteln zu finden: II 4 ἀνὴρ φοβερὸς ἐν σοφίᾳ; IV 9 ἀνδρὸς φοβεροῦ φέροντος τοῖς ὤμοις πτέρυγας ὡς ἀετοῦ; IV 12 ἥτις Ἑλένη εἶχε φοβερὸν κάλλος; V 1 φοβερὸν θέαμα εἰς γυναῖκας (wieder Helena in Vergleich zu den anderen Frauen); V 10 φοβερὸς πολεμιστὴς καὶ βαρύφωνος (Hektor – hier könnte freilich auch φόβος qua 'Furcht, Angst' anklingen); V 21 εὔμορφόν τι καὶ φοβερὸν ζῷον θεοειδές; V 43 στήλην χαλκῆν τῷ Ἡλίῳ μεγάλην πάνυ, ἥντινα ἐκάλεσαν κολοσσόν, ὡς φοβερὸν θέαμα; VI 14 συνέβη τι φοβερὸν γενέσθαι τότε (die Enthauptung des Holofernes durch Judith); VI 21 κάπρον φοβερόν (der Kalydonische Eber – auch hier könnte φόβος qua 'Furcht, Angst' mitschwingen); VIII 12 τὰ τείχη σπουδαίως φοβερὰ διὰ Ξεναρίου ἀρχιτέκτονος; VIII 14 ἀνδριάντα χαλκοῦν φοβερὸν τῆς Ἀθήνης; VIII 30 (2x) τὸ ἄγαλμα τῆς Ἀθήνης τὸ παρὰ Σελεύκου γενόμενον, φοβερὸν ὄντα, καὶ τὸ ἄγαλμα τοῦ Κεραυνίου Διός, παρὰ τοῦ αὐτοῦ Σελεύκου γενάμενον, καὶ αὐτὸ φοβερόν; IX 9 ὅπερ φοβερὸν ἐποίησεν ἔργον ἡ αὐτὴ Κλεοπάτρα διὰ Δεξιφάνους Κνιδίου μηχανικοῦ; IX 23 τὰ ἀμφότερα φοβερὰ κτίσματα; X 32 τὸν κύνα οὕτω μέγαν καὶ φοβερὸν (der Hund des Simon Magus – auch hier könnte φόβος qua 'Furcht, Angst' mitschwingen; XI 14 ἐτελείωσεν τὸ τοιοῦτο φοβερὸν ἔργον (eine leistungsstarke Wasserleitung); Malal. XII 50 εἶδον γὰρ δύναμιν θεοῦ φοβερὰν; Malal. XIV 44 πόλεμον ναυμαχίας φοβερόν; Malal. XVI 5 Ἰωάννης Ἰσθμέος, χειμευτὴς ὑπάρχων καὶ φοβερὸς ἐπιθέτης; Malal. XVI 7 ἥτις ἐστὶ μεγάλη καὶ φοβερὰ φιλοτιμία. In diesem Sinne verstehen die aufgelisteten φοβερός-Stellen auch Thurn 2000, 522 (im "Index verborum memorabilium" mit der Übersetzung 'nimium, modum excedens') und Festugière 1978, 234f. ('stupendus').

Ab dem Buch XVII ändern sich Verwendung und Bedeutung von φοβερός: Das Adjektiv kommt nun ausschließlich im Zusammenhang mit Naturphänomenen vor und bringt nicht primär ihre Außerordentlichkeit, sondern (auch) ihre Furchtbarkeit zum Ausdruck: vgl. neben dem vorliegenden Kapitel auch Malal. XVII 4 φοβερὸς ἀστήρ, ὀνόματι κομήτης; XVII 16 (im Kontext des Großbebens in Antiochia 526 n. Chr.) καὶ ἦν ἰδεῖν θαῦμα φοβερὸν καὶ παράδοξον, πῦρ ἐρευγόμενον ὄμβρον, ὄμβρος καμίνων φοβερῶν und weiter unten μετὰ τὸ γενέσθαι τὴν τοῦ θεοῦ φοβερὰν ἀπειλήν sowie καὶ πολλὰ φοβερώτερα τούτων ἐγένετο; XVIII 27 βρυγμὸς φοβερός; XVIII 52 ἐφάνη ἀστὴρ μέγας καὶ φοβερὸς; XVIII 103 ἐγένοντο βρονταὶ καὶ ἀστραπαὶ φοβεραὶ πάνυ; XVIII 112 ἐγένετο σεισμὸς μέγας καὶ φοβερὸς; XVIII 118 ἐγένετο σεισμὸς φοβερός; XVIII 121 ἐγένοντο ἀστραπαὶ καὶ βρονταὶ φοβεραὶ; XVIII 123 γέγονε σεισμὸς φοβερὸς καὶ ἀβλαβής; XVIII 124 γέγονεν ἕτερος σεισμὸς ἐν μεσονυκτίῳ φοβερὸς πάνυ und ἡ δὲ αὐτὴ φοβερὰ ἀπειλὴ (dasselbe Erdbeben in Konstantinopel) ἐπεκράτησεν ἐπὶ ἡμέρας δέκα; XVIII 127 ἐπεκράτησεν δὲ ἡ αὐτὴ φοβερὰ τοῦ θεοῦ ἀπειλὴ (Pest) ἐπὶ μῆνας ἕξ. Die Stelle Malal. XVIII 130 καμάρας φοβερὰς πέντε 'fünf mächtige (gewölbte) Bögen' (es geht um die neugebaute Brücke über den Fluss Sangarios) stellt insofern keine Ausnahme dar, als dieses Kapitel von Thurn komplett aus der Parallelüberlieferung (Leo Gramm. 130, 30–15 Bekker) ergänzt worden ist (die Malalas-Handschrift O ist an dieser Stelle lückenhaft).

Die Tatsache, dass die Spezialisierung und Einschränkung des Bedeutungsspektrums von φοβερός auf die Schrecklichkeit von Naturphänomenen bzw. -katastrophen mit dem Anfang der Regierung Justins (d.h. mit Buch XVII) einsetzt, kann nicht zufällig sein. Sie geht vielmehr Hand in Hand mit einem anderen Befund, nämlich dass die φόβος-Thematik gerade in den letzten zwei Büchern der Chronik an Zentralität gewinnt: Malalas stellt dort die Regierungszeiten Justinians und bereits Justins als ein "Zeitalter der Angst" (Meier 2004a, 345) dar – was er allerdings im positiven Sinne verstanden wissen will, denn der von Gott (und vom Kaiser in dessen Nachahmung) unter der Bevölkerung ausgelöste φόβος hat aus seiner Sich primär einen läuternden und gesellschaftsstärkenden Effekt, siehe dazu XVIII 42, 3f., XVIII 46, 15f., XVIII 52, 1, XVIII 52, 1 (explizit zu φοβερός), XVIII 79, 1.
1/9 Ἀντιοχείᾳ: Antiochia wird in der Chronographia so häufig mit Erdbeben in Verbindung gebracht wie sonst nur Konstantinopel (s. VII 18, 3). Zur Stadtgeschichte VIII 12, 23. Auffällig an diesem Bebenereignis ist, dass die Zählung der Erdbeben, die gerade für Antiochia bis hierhin ein konstitutives Darstellungselement bildete (so zuletzt in XVIII 27: παθεῖν Ἀντιόχειαν τὸ ἕκτον αὐτῆς πάθος – "erlitt Antiochia sein sechstes Unglück"), hier nicht mehr fortgeführt wird. Als Erklärung wäre vielleicht denkbar, dass der weniger schwerwiegende Charakter des Bebens es nicht als πάθος qualifizierte, es also schlicht nicht katastrophal genug war, um in die Liste aufgenommen zu werden. Man könnte jedoch auch an einen Quellenwechsel denken – endete hier die von Jeffreys 1990b, 159 vermutete archivarisch verwahrte Erdbebenliste?

Bemerkenswert ist der Umstand, dass Malalas Antiochia ab dieser Stelle nur noch zwei weitere Male (XVIII 87 und XVIII 112) erwähnt (Saliou 2016, 61f.). In diesem Umstand zeigt sich besonders deutlich der von Croke 1990c, 22 und Jeffreys 1990b, 161f. hervorgehobene Wechsel des räumlichen Fokus in Richtung Konstantinopel (vgl. auch Jeffreys 2003, 500; Thurn/Meier 2009, 24).
(Laura Carrara mit Brendan Osswald)
1/11 μεγάλῃ: Zum Beinamen μεγάλη für Antiochia (und sekundär auch für andere Städte) in der Malalas-Chronik siehe den philologischen Kommentar XVIII 41, 1f..
2/1 ἀβλαβής: Die Verwendung von ἀβλαβήs in der aktiven Form überrascht an dieser wie auch an der anderen sicher nachweisbaren Belegstelle (XVIII 123; dazu XVIII 79, 2) insofern, als sie in Verbindung mit der Qualifizierung des Bebens als φοβερός begegnet: Das unterstreicht den 'Fingerzeig'-Charakter des Bebens, das durch den ausgelösten Schrecken dazu geeignet ist, einen Läuterungsprozess in Gang zu setzen, ohne aber effektiv Schaden anzurichten. Gerade in einem solchen Beben manifestiert sich damit in besonders deutlicher Weise das göttliche Wirken.
2/1 ἀβλαβής: Das Adjektiv ἀβλαβής ist in der Malalas-Chronik nur viermal belegt. Zweimal wird ἀβλαβής im aktiven Sinne verwendet (‚unschädlich, harmlos‘, vgl. LSJ s.v. ἀβλαβής II), beide Male in Verbindung mit φοβερός und zur Qualifizierung eines Erdbebens: vgl. neben diesem Kapitel noch Malal. XVIII 123 γέγονε σεισμὸς φοβερὸς καὶ ἀβλαβής. Vgl. auch Chron. Pasch. 629,11 Dindorf γέγονε σεισμὸς μέγας ἀβλαβής, wo vielleicht die ursprüngliche Malalas-Beschreibung jener Bebenepisode vorliegt, die in Malal. XVIII 77 in knappen drei Zeilen berichtet wird: siehe dazu den philologischen Kommentar XVIII 77, 3 und den historischen Kommentar XVIII 77, 1. Die zwei anderen Belege für ἀβλαβής kommen in Malal. VIII 3 (Alexander der Große zur Königin Kandake) ὁ δὲ Ἀλέξανδρος εἶπεν αὐτῇ· ‘διὰ τὸ σπουδαῖον καὶ περίεργον τῆς φρονήσεώς σου ἀβλαβῆ σε φυλάξω κτλ.ʼ und Malal. XVII 16 (nach dem Großbeben in Antiochia 526 n. Chr.) πολλαὶ δὲ γεννήσασαι εἰς τὴν γῆν κάτω ὑπὸ τὰ χώματα ἀνῆλθον … σὺν νηπίοις ἀβλαβεῖς vor und haben passiven Sinne: ‚unbeschädigt, unversehrt‘, vgl. LSJ s.v. ἀβλαβής I.
Parallelüberlieferung
keine
Literatur
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Thurn/Meier (2009): Thurn, Johannes/Meier, Mischa: Johannes Malalas Weltchronik. Übersetzt von Johannes Thurn und Mischa Meier (bearb.). Mit einer Einleitung und Erläuterungen, Stuttgart, 2009.