Malalas 18.99

Inhalt

XVIII 99 beschreibt Unruhen unter den Zirkusparteien anlässlich der Gründungsfeier Konstantinopels; diese werden von den excubitores gewaltsam niedergeschlagen, wobei Menschen auf der Flucht und durch Truppengewalt zu Tode kommen.

Philologisch-Historischer Kommentar
Parallelüberlieferung
Literatur

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Καὶ τῇ αὐτῇ ἰνδικτιῶνι γενεθλίου ἀγομένου ἐν Βυζαντίῳ, ὄντος
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ἐπάρχου πόλεως Θωμᾶ, ἀμιξία ἐγένετο ἐξ ἀμφοτέρων τῶν μερῶν· καὶ
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θεωρήσας ὁ βασιλεὺς τὸ γεγονός, κελεύσας τοῖς ἐξκουβίτορσιν, ἐπέβησαν
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κατὰ τοῦ πλήθους· καὶ οἱ μὲν φεύγοντες ἀπεπνίγησαν, ἕτεροι δὲ κατε-
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σφάγησαν.
Philologisch-Historischer Kommentar
1/2 τῇ αὐτῇ ἰνδικτιῶνι: Der Rückverweis bezieht sich aller Wahrscheinlichkeit nach auf die in XVIII 97 angegebene zehnte Indiktion (546/47). Aus dem Kontext (XVIII 99, 1) wie aus Theophanes' expliziter Angabe (225,29 de Boor; die Stelle geht so gut wie sicher auf Malalas zurück: Rochow 1983, 469) lässt sich der 11. Mai 547 als präzises Datum ergänzen.
1/5 γενεθλίου ἀγομένου ἐν Βυζαντίῳ: Gemeint sind die Genethliaka, die Geburtsfeierlichkeiten der Stadt, die am 11. Mai 330 anlässlich der konstantinischen Neugründung erstmals begangen worden waren (vgl. Hesych. illustr. 42 = Preger 1901, 18). Malal. XIII 8 beschreibt die entsprechenden Bräuche, u.a. ein Pferderennen sowie einen feierlichen Festzug durch das Hippodrom, angeführt von einer vergoldeten, eine Abbildung der Tyche in der rechten Hand tragenden Holzstatue des Stadtgründers selbst, als "bis heute" reichende Tradition. Für die Gründung vgl. außerdem XIII 7; für die Einbindung dieses wichtigen Datums in Malalas' Chronologie XVIII 8 (slav. Ergänzung). Zur Etablierung des Datums als Festtermin Dagron 1974, 33, Anm. 6; 37–42.

Zirkusunruhen im Rahmen der Geburtstagsfeierlichkeiten werden bei Malalas (und Theophanes) noch zwei weitere Male überliefert: Malal. XVIII 121 (Akklamationen gegen den Kaiser wegen einer Brotknappheit); XVIII 135 (gewalttätige Ausschreitungen nach dem Rennen). Bereits im Falle des Nika-Aufstand 532 war die Gewalt nach einem an einem Festtag ausgerichteten Pferderennen (zu den Iden des Januar) ausgebrochen (Malal. XVIII 71). Für Cameron 1976, 277 war es ein "common feature" von Zirkusunruhen, dass sie ihren Ausgang bei Festterminen nahmen. (Jonas Borsch)
1/8 Βυζαντίῳ: Zur Alternanz der Benennungen 'Konstantinopel' und 'Byzanz' für die Reichshauptstadt am Bosporus in der Malalas-Chronik, insbesondere in Buch XVIII, und zu deren möglichen Implikationen bezüglich der Verfasserfrage bzw. Genese des finalen Teiles dieses Buches XVIII 77, 1.
1f./9 ὄντος ἐπάρχου πόλεως Θωμᾶ: Der Stadtpräfekt Thomas (PLRE IIIB (Thomas 12), 1317) ist über diese Malalas-Stelle hinaus nicht belegt. Dies ist nicht das einzige Mal, dass ein konstantinopolitanischer Präfekt nur durch Malalas bekannt ist: vgl. Malal. XVIII 134, 135, 141; dazu Puech 2006, 219.

Die explizite Erwähnung dieses Amtsträgers in diesem Kontext ist auffällig. Dass ein comes oder Präfekt in unmittelbarem Anschluss an die Datierungsformel unter Verwendung des Partizips ὄντος genannt wird, kommt in Malalas, insbesondere im letzten Abschnitt von Buch XVIII, hin und wieder vor (vgl. XIV 37; XVII 14; XVIII 101, 135). Diese Form der Einbettung erinnert an eine Datierungsformel (d.h. eine chronologische Einordnung anhand von Amtsträgern, vgl. etwa für Konsuldatierungen zuletzt XVIII 80, 83, 84, dazu Jeffreys 1990b, 143–149); die entsprechenden Angaben sind jedoch zum einen zu selten und disparat, um daraus ein chronologisches Netz zu weben, zum anderen kommen an dieser Stelle auch inhaltliche Gründe dafür infrage, dass der Name gerade des Stadtpräfekten genannt wird. Der Nika-Aufstand 532 war durch Strafmaßnahmen des damaligen Stadtpräfekten Eudaimon gegen Mitglieder der Blauen und Grünen ausgelöst worden; dessen Prätorium wurde von den Aufständischen im Laufe der Unruhen abgebrannt (XVIII 71). Auch wenn im hiesigen Fall keine expliziten Aktivitäten des Amtsinhabers selbst oder gegen ihn belegt sind, darf man davon ausgehen, dass sein Name hier auch aufgrund dieser rezenten Erfahrungen, gewissermaßen als derjenige des "Zuständigen", erwähnt wird.
2/4 ἀμιξία: Die Grundbedetung des seltenen Substantivs ἀμιξία / ἀμειξία ist, seiner Etymologie gemäß (Alpha privativum + μείγνυμι), 'Mangel an Kontakt' und daher, je nach Kontext, 'Ungeselligkeit, Misstrauen, Isolation / Entfremdung' o.ä., vgl. Hdt. II 136, 2 ἀμιξίης ἐούσης πολλῆς χρημάτων, "Es gab ein großes Mangel an (Zirkulation von) Geld"; Isocr. VI 67, 4 ἀντὶ δὲ τῆς ἐφ’ ἡμῶν ὁμονοίας καὶ τῆς παρ’ ἀλλήλων εὐπορίας εἰς τοσαύτην ἀμιξίαν ἐληλύθασιν, ὥσθ’ κτλ. "sie kamen zu einer solchen gegenseitigen Entfremdung, dass etc."; Plb. I 67, 3 ἦν ἀμιξίας καὶ θορύβου καὶ τῆς λεγομένης τύρβης πλῆρες τὸ στρατόπεδον, "das Feldlager war voll mit Abschottung (gemeint: der einzelnen Soldatengruppen), Lärm und der besagten Verwirrung" u. 12 ἐξ ὧν ἦν ἀσαφείας, ἀπιστίας, ἀμιξίας ἅπαντα πλήρη; Evagr. [Hist. Eccl. IV 21 (236, 10 Bidez/Parmentier) τῷ καιρῷ τῆς ἀμιξίας τῶν δύο πολιτειῶν, "in der Zeit der Entfremdung der zwei Reiche" (gemeint: Perser und Römer). Dass ein als ἀμιξία bezeichnetes Verhältnis leicht in feindselige Auseinandersetzungen münden kann (in der ersten zitierten Polybios-Stelle begleiten Unruhe und Wirrwar die ἀμιξία der einzelnen Truppenabteilungen), liegt auf der Hand: Dies ist der Hintergrund für die weitere mögliche Bedeutung von ἀμιξία, und zwar 'Zwist, Streit': vgl. VT Mac. II 14, 3 ἐν τοῖς τῆς ἀμειξίας χρόνοις, "in den Zeiten der Rebellion" u. 38 ἐν τοῖς ἕμπροσθεν χρόνοις τῆς ἀμειξίας; Soz. Hist. Eccl. VIII 3, 3 ἔτι τῶν ἀνὰ τὴν Αἴγυπτον καὶ δύσιν ἱερέων πρὸς τοὺς ἐν τῇ ἕῳ διὰ Παυλῖνον διαφερομένων καὶ κοινῆς τινος ἀμιξίας ('Spaltung, Trennung, Dissens') διὰ τοῦτο τὰς ἀνὰ πᾶν τὸ ὑπήκοον ἐκκλησίας κατεχούσης. Genau das ist der Sinn von ἀμιξία an dieser Malalas-Stelle: Es geht um 'Streit, Tumult, Zusammenstoß' zwischen den zwei Zirkus-Fraktionen (so lauten auch die Übersetzungen von Thurn/Meier 2009, 508 "Tumult seitens der beiden Parteien" und Jeffreys/Jeffreys/Scott 1986, 288 "a riot occurred between both factions"). Dieselbe Bedeutung hat auch der einzige andere Beleg von ἀμιξία in der Malalas-Chronik, Malal. XVIII 60 τῆς γὰρ ἀμιξίας γενομένης, "Da es zu einem Zusammenstoß gekommen war" zwischen Teilen des römischen und des persischen Heeres (so auch Jeffreys/Jeffreys/Scott 1986, 271 "In the general melee").

Eine ähnliche Deutung von ἀμιξία bieten Thurn 2000, 483 in "Index verborum ad res Byzantinas spectantium" (ἀμιξία glossiert mit concursus) und Festugière 1978, 225, der ἀμιξία als ein Synonym von συμβολή, 'Zusammenstoß, Gefecht' betrachtet, unter Verweis auf die Parallelkonstruktion συμβολῆς γενομένης in Malal. XVIII 105 συμβολῆς γενομένης ἐξ ἀμφοτέρων τῶν μερῶν (XVIII 105, 1); vgl. auch Malal. XVIII 108 ἐγένετο συμβολὴ δημοτική (XVIII 108, 1). Dieselbe 'militärische' Interpretation des Substantives liegt auch der Wortwahl der Parallelüberlieferung zugrunde: Sowohl Theoph. 225, 30 de Boor als auch Cedr. 409.1, 3 Tartaglia geben ἀμιξία mit μάχη, 'Schlacht', wieder.

Vor dem Hintergrund des Gesagten ist die Konjektur ἀμμίξια von Chilmead 1691, II, 202 (zu Malal. XVIII 60; ἀμμίξια abgeleitet aus ἀναμιξία, unter Verweis auf ἄμμιγα, poetische Form von ἀνάμιγα) in der Bedeutung 'Verwirrung' weder überzeugend (ἀναμιξία ist nicht belegt, allein ἀνάμιξις und auch dies spärlich) noch nötig.
2/4 ἀμιξία ἐγένετο: "Es geschah ein Tumult" (für diese Bedeutung von ἀμιξία XVIII 99, 2): Nach dem Nika-Aufstand von 532 sind für die notorisch unruhigen Zirkusparteien (XVIII 99, 2) für längere Zeit keine Zwistigkeiten überliefert. Für die Jahre ab 547 berichten Malalas und Theophanes dann jedoch über wiederholte Konflikte unter den Parteien selbst wie auch zwischen diesen und der Staatsmacht (neben dieser Stelle Malal. XVIII 105, 108); dies geschah zu einer Zeit, in der sich Versorgungsschwierigkeiten und finanzielle Probleme häuften (vgl. Leppin 2011a, 280f.).
2/6 ἐξ ἀμφοτέρων τῶν μερῶν: Der Streit (ἀμιξία) ging "von beiden (Zirkus-)Fraktionen" aus. Die Präposition ἐξ ist Konjektur von Chilmead 1691, II, 226 Anm. 3; die Handschrift O (f. 313) überliefert hingegen ἐν (was Chilmead zum alternativen Vorschlag ἐν ἀμφοτέροις τοῖς μέρεσιν veranlasste, s.u.). Bleibt man beim überlieferten Text, ist mit einer bei Malalas einmaligen (und auch sonst im Griechischen sonderbaren) "ἐν mit Genitiv"-Konstruktion als Ortsangabe zu rechnen: Der Streit fand "in den zwei Zirkus-Fraktionen" statt. Chilmeads Konjektur ἐξ ist sowohl von Dindorf 1831, 483 als auch von Thurn 2000, 409 akzeptiert worden (siehe aber Thurn 2000, 504: "ἐν cum genetiv. 409,38 app."). Dass sie richtig ist, ist deshalb sicher, weil ἐξ ἀμφοτέρων τῶν μερῶν ein formelhafter Ausdruck in der Malalas-Chronik ist (dazu XVIII 105, 1); siehe auch Patzig 1896, 354.

Die überlieferte Präposition ἐν hat einen einzigen, aber überzeugten Befürworter in Rüger 1895, 13–14 und v.a. 47–48 gefunden. Von den zwei Konjekturen Chilmeads betrachtet Rüger – zurecht – die Umschreibung in ἀμφοτέροις τοῖς μέρεσιν als "zu gewaltsam"; die Änderung von ἐν in ἐξ hält er für "nicht notwendig, da sich ἐν mit Genitiv auch sonst findet". Rüger verweist diesbezüglich auf die häufige Verwendung der Kombination ἐν γειτόνων bei Prokop von Caesarea (vgl. z.B. Procop. Bell. I, 10, 11; II 11, 2; VI 4, 16 καὶ Οὖννοι δὲ τὸ στρατόπεδον ἐν γειτόνων). Dies ist allerdings keine gültige Parallele, denn ἐν γειτόνων ist eine alte attische Formel, wozu ein Dativ οἵκοις als von ἐν eigentlich abhängendes Ortskomplement "gedanklich" gehört: vgl. z.B. Men. Perik. 27 ἐν γειτόνων δ' οἰκοῦσα und die vielen ähnlichen Fälle von Ellipse des Dativs mit ἐν gelistet in LSJ s.v. ἐν A I 2 (am bekanntesten ist die Formel ἐν Ἅιδου, scil. δόμῳ).

Ob die weiteren von Rüger zitierten Belege für ἐν + Genitiv (alle aus dem Werk De Cerimoniis des Kaisers Konstantinos Porphyrogennetos: ἐν δευτέρας 'am Montag'; ἐν παρασκευῆς 'am Freitag'; ἐν χαμοσορίου 'in einem Grab') wirklich zur Verteidigung der Überlieferung ἐν ἀμφοτέρων τῶν μερῶν an dieser Malalas-Stelle beitragen, bleibt angesichts des großen zeitlichen Abstandes zwischen den zwei Werken mehr als fraglich.
2/6 ἐξ ἀμφοτέρων τῶν μερῶν: Zur gesellschaftspolitischen Bedeutung der Zirkusparteien und deren ausgeprägten Rivalitäten XVIII 1, 8. Die Angabe ἀμφοτέρων τῶν μερῶν bezieht sich hier wie anderswo (XVIII 105, 1) zweifelsohne auf die Faktionen der Grünen und Blauen, die die beiden anderen Parteien (die der Roten und Weißen) im 6. Jh. marginalisiert hatten. Während für die auf den grausam niedergeschlagenen Nika-Aufstand folgenden 15 Jahre keine Nachrichten über Unruhen unter den Parteien vorliegen (vgl. Stein 1949, 455; Meier 2003a, 298), werden ab ca. 547 von Malalas und Theophanes in kurzer Folge gleich mehrere entsprechende Ereignisse notiert (vgl. XVIII 105, 108).
3/1 θεωρήσας ... κελεύσας: Die Partizipienfolge θεωρήσας ... κελεύσας stellt einen Nominativus absolutus dar, da ihr Subjekt, der Kaiser, nicht auch Subjekt des Hauptverbes des Satzes ist (ἐπέβησαν: Subjekt davon sind die excubitores), siehe Festugière 1979, 232; allgemein zu dieser Typologie der Partizipienverwendung in der Malalas-Chronik Loudová 2005, 62, Kategorie (1a).
3/8 ἐξκουβίτορσιν: XVII 1, 5. (Laura Carrara)
3ff./1 θεωρήσας ... κατεσφάγησαν: Die Abfolge 'der Kaiser hört/sieht – der Kaiser handelt' ist ein in verschiedenen Varianten vielfach wiederholtes Thema in der Chronographia, häufig im Zusammenhang mit Zorn (XVIII 119, 9f.). Auch in den justinianischen Gesetzestexten wird zuweilen auf die persönliche Inaugenscheinnahme des Kaisers verwiesen: Vgl. etwa Nov. 13,1 (100,15–16 Kroll/Schöll). Bei Malalas folgt, wie an anderen Stellen auch (z.B. Malal. XVIII 4), auf die Kunde vom Geschehen eine Strafaktion. Vgl. auch Malal. XVII 18 zur Herstellung von Ruhe und Ordnung unter den Zirkusparteien durch Justinian; zur positiven Konnotation der durch den Herrscher ausgelösten Furcht XVIII 52, 1.

Gewalt gegen Aufständische vonseiten der Staatsmacht ist in Malalas regelmäßig dokumentiert: Vgl. XIII 43; XIV 40; XVI 6, 15; XVII 12; XVIII 64. Die gewaltfreie Beruhigung des Volkes im Zuge von Parteienunruhen in Konstantinopel unter Anastasios, die durch den Kaiser persönlich im Hippodrom erreicht wurde, bildet eine Ausnahme: Malal. XVI 19. Das prominenteste Beispiel für ein kompromissloses Vorgehen der Staatsgewalt ist zweifelsohne der Nika-Aufstand von 532 (XVIII 71), dessen Niederschlagung angeblich 35.000 Menschen das Leben kostete. Damals hatte der harsche Eingriff für dauerhafte Ruhe sorgen können, was diesmal offensichtlich nicht gelang: Leppin 2011a, 280f. mit XVIII 105, 108. Zuweilen dokumentiert Malalas auch, dass obrigkeitliche Aktionen die Gewalt der Aufständischen untereinander in solche gegen den Staat umschlagen ließen: Vgl. XVI 6; dazu Greatrex 1997, 64f.
4/1 κατὰ τοῦ πλήθους: κατά mit Genitiv in der metaphorischen Bedeutung 'gegen'; eine "Lieblingswendung des Malalas" (siehe Rüger 1895, 11, 20 u. 37 mit Stellensammlung), auch an Stellen und mit Verben, an und mit denen die einfache, präpositionslose Verbform gereicht hätte (vgl. LSJ s.v. ἐπιβαίνω I c. gen. set foot on, tread, walk upon).
Parallelüberlieferung
Theoph. 225, 29–226, 2 de Boor; Cedr. 409.1, 2–4 Tartaglia
Literatur
Cameron (1976): Cameron, Alan: Circus factions: Blues and Greens at Rome and Byzantium, Oxford, 1976.
Chilmead (1691): Chilmead, Edmund: Johannis Antiocheni cognomento Malalae Historia Chronica … nunc primum edita cum Interpret. & Notis Edm. Chilmeadi …, Oxonii, 1691.
Dagron (1974): Dagron, Gilbert: Naissance d'une capitale, Paris, 1974.
Dindorf (1831): Dindorf, Ludwig: Iohannis Malalae Chronographiae ex recensione L. Dindorfii, Bonn, 1831.
Festugière (1978): Festugière, André-Jean: Notabilia dans Malalas. I, Revue de Philologie, 1978, 221–241.
Festugière (1979): Festugière, André-Jean: Notabilia dans Malalas. II, RPh, 1979, 227–237.
Greatrex (1997): Greatrex, Geoffrey: The Nika Riot: A Reappraisal, JHS, 1997, 60–86.
Jeffreys (1990b): Jeffreys, Elizabeth: Chronological structures in Malalas’ chronicle, Jeffreys, Elisabeth/Croke, Brian/Scott, Roger, Studies in John Malalas, 6, Sydney 1990, 111–166.
Jeffreys/Jeffreys/Scott (1986): Jeffreys, Elizabeth/Jeffreys, Michael/Scott, Roger: The Chronicle of John Malalas. A Translation, Melbourne, 1986.
Leppin (2011a): Leppin, Hartmut: Justinian. Das christliche Experiment, Stuttgart, 2011.
Loudová (2005): Loudová, Kateřina: A few notes on the Language of John Malalas’ Chronicle, SPFB(klas), 2005, 57–67.
Meier (2003a): Meier, Mischa: Die Inszenierung einer Katastrophe: Justinian und der Nika-Aufstand, ZPE, 2003, 273–300.
Patzig (1896): Patzig, Edwin: Rezension zu Rüger 1895, ByzZ, 1896, 350-355.
Preger (1901): Preger, Theodor: Scriptores Originum Constantinopolitanarum I, Leipzig, 1901.
Puech (2006): Puech, Vincent: Malalas et la prosopographie du VIe siècle. Un éclairage sur le régime de Justinien, Recherches sur la chronique de Jean Malalas, 2006, 213–226.
Rochow (1983): Rochow, Ilse: Malalas bei Theophanes, Klio, 1983, 459–474.
Rüger (1895): Rüger, Anton: Studien zu Malalas. Präpositionen und Adverbien. Das 18. Buch. Die konstantinischen Excerpte. Die tuskulanischen Fragmente, Bad Kissingen, 1895.
Stein (1949): Stein, Ernest: Histoire du Bas-Empire, Tome II. De la disparition de l’Empire d’Occident à la mort de Justinien (476–565), Paris/Bruxelles/Amsterdam, 1949.
Thurn (2000): Thurn, Johannes: Ioannis Malalae Chronographia, Berolini et Novi Eboraci, 2000.
Thurn/Meier (2009): Thurn, Johannes/Meier, Mischa: Johannes Malalas Weltchronik. Übersetzt von Johannes Thurn und Mischa Meier (bearb.). Mit einer Einleitung und Erläuterungen, Stuttgart, 2009.